Durch die Breitenau auf den Geißkopf

Leichte Waldwanderung auf teils wurzeligen Wegen. (Autor: Bernhard Pollmann)
16 km
350 m
5.00 h
Vom Parkplatz am Ruselabsatz leitet die Markierung »grünes Dreieck« auf dem Tiefenbacherweg kurz Richtung Deggendorf und wechselt dann auf einen Waldweg, der hin-über zur Josefsbuche führt; in der Buche befindet sich ein Bildstock. Wenig später erreichen wir die Wegespinne mit der sagenumwobenen Hölzernen Hand; bei dem Marterl mit der ominösen Holzhand lädt ein Pilzunterstand zur Rast. Nun leitet die Markierung »grünes Dreieck« zu einem Gefallenendenkmal hinauf und passiert eine Bergwachthütte, dann erreichen wir die sonnige Felsbastion des Breitenauriegels, des mit 1114 m höchsten Punkts der Wanderung; er gewährt kaum Aussicht, eignet sich jedoch vorzüglich für eine Rast. Vom Breitenauriegel leitet das Zeichen »grünes Dreieck« im Wald hinab zur Jugendherberge auf der Oberbreitenau, wo sich eine prächtige Aussicht öffnet und der steile Schlussspurt auf den Geißkopf beginnt. Der Geißkopf ist per Sessellift erreichbar und bietet eine hervorragende Aussicht: Jenseits des Teufelstischkamms, der den Talkessel von Bodenmais nördlich begrenzt, weitet sich die landwirtschaftlich geprägte ' Pfahlsenke, die Stadt Regen ist in Sicht, dahinter steigt das Land zum Kaitersberg und zum Arber an.
Vom Geißkopf kehren wir zurück zur Jugendherberge, neben der die Grundmauern der Bauernhäuser der Wüstung Oberbreitenau freigelegt wurden. Wie beim Hinweg folgen wir hier der Markierung »grünes Dreieck«, biegen jedoch an der ersten Verzweigung mit der Markierung »2« links ab und wandern durch ein als Naturdenkmal ausgewiesenes Bruch- und Hochmoorgebiet. Von diesem Hochmoor leitet die Markierung »2« bequem weiter durch ein stimmungsvolles Waldgebiet, bis schließlich beim bekannten Rastpilz wieder die Hölzerne Hand grüßt. Hier wechseln wir auf den ausgeschilderten Wirtschaftsweg und wandern zum Ausgangspunkt zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour16 km
Höhenunterschied350 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktParkplatz auf dem Ruselabsatz (855 m) an der Straße Deggendorf – Regen in der Nähe des Skizentrums Rusel.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterHöhepunkte dieser bequemen Waldwanderung durch das sommers wie winters viel besuchte Berggebiet beim höchs-ten Gipfel des Vorderen Bayerischen Walds, dem Einödriegel (1121 m), sind das prachtvolle Panorama vom Aussichtsturm auf dem Geißkopf sowie das stimmungsvolle Waldgebiet zwischen der Wüstung Oberbreitenau und der Hölzernen Hand.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50 000, Blatt UK L 9: Naturpark Bayerischer Wald (Bayerisches Landesvermessungsamt) oder Fritsch-Wanderkarte 1:50 000, Vorderer Bayerischer Wald.
MarkierungenGrünes Dreieck und Ziffer 2.
VerkehrsanbindungA 3 Regensburg – Passau bis Deggendorf, dann über Deggendorf Richtung Regen.
GastronomieGeißkopf.
Tipps
Das Streichelgehege am Geißkopf, der auch per Sessellift erreichbar ist, vermittelt vielen Kindern erstmals hautnahen Kontakt mit »wilden« Tieren. Der vom Geißkopf aus sichtbare Teufelstisch im Norden des Talkessels von Bischofsmais ist ein drachenkammartig herausgewitterter Felsgrat mit bizarren Granitburgen, -türmen, -kanzeln und -pfeilern, bedeckt von üppigem Laubwald. Ein Ausgangspunkt für die etwa zwei Stunden dauernde Wanderung über den Teufelstischkamm sind die Parkplätze der Sonnenklinik an der Wastlsäge an der Straße von Bischofsmais Richtung Unterbreitenau/Habischried.
Informationen
Mountainbikegeeignet: ja.
Unterkunft
In Bischofsmais gibt es zwölf Gasthöfe, zwölf Pensionen und ein Appartement-Hotel.
Tourismusbüro
Verkehrsamt Bischofsmais, Postfach 47, D-94253 Bischofsmais, Tel. 09920-94 04 44, Fax 09920-94 04 40.
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