Durch die Ammerschlucht

Lange, landschaftlich ansprechende, aber bisweilen auch steile und anspruchsvolle Rundtour. Auf der geschilderten Variante braucht man hin und wieder etwas Trittsicherheit (vor allem wenn noch Schnee liegt). (Autor: Siegfried Garnweidner)
1 km
430 m
4.00 h
Vom Parkplatz vor der Ammerbrücke südwestlich von Achele quert man erst einmal auf der Brücke die Ammer und geht am Elektrizitätswerk links vorbei. Gleich darauf rechts abzweigen und auf gutem Weg zum Wasserausleitungsbauwerk für das Kraftwerk, über den Kanal und in den Wald hinein. Am schmalen Eisensteg dann über einen Bach und auf Treppenstufen und mit Rasengittersteinen befestigten Steig nach Nordwesten zur Ammerleite hinauf. Am Waldrand rechts abdrehend der deutlichen Wegspur nach Norden folgen. Dabei geht es mehrfach leicht auf und ab und auf einigen Stegen über Bäche und Gräben, bis eine Forststraße erreicht wird. Auf ihr nun kurz noch in der gleichen Richtung weiter, dann leicht abfallend links abdrehend zu einer Lichtung, in der eine Hütte steht. Noch vor ihr, dem Wegweiser folgend, rechts abbiegen und auf engem Steig steil nach Nordosten hinab. Dabei kommt man zu einer kräftigen Quelle, deren Wasser gleich als munter rauschender Bach zur Ammer hinabfließt. Neben diesem Bach in den Talgrund und rechts haltend am Wurzelweg zu den eindrucksvollen Schleierfällen. Nach einer Pause vor dem eindrucksvollen Naturschauspiel wandert man neben der Ammer kurz am gleichen Weg zurück. An leicht zu übersehender Stelle kann man bald rechts abzweigen und auf schmalem Pfad zum Wasserlauf absteigen. Gleich darauf dreht die Route links ab, führt in ein Seitental und auf einem Treppenweg steil den Hang hinauf. Schließlich wird ein Waldrücken erreicht, von wo es einen herrlichen Blick auf die Ammer mit ihren sensiblen Kiesbänken gibt. Auf der Rippe weiter und dann etwas rechts der Hangkante entlang, um wieder zur Ammer abzusteigen. So geht es mehrmals auf und ab, bis kurz vor der Soyermühle ein Sträßchen erreicht wird, auf dem man nach rechts zur Soyermühle absteigt. Dort über die Ammer und neben einem Fahrweg auf einem sich nach Norden hinaufschlängelnden Stufenweg immer steiler zum Waldrand. Oben rechts abbiegen und dem Weg durch Wald und über Wiesen gegen Südosten folgen. Unterbrochen von einigen Weidegattern kommt man schließlich zu einem Fahrweg. Auf ihn rechts abdrehen und dem Wegweiser zum Grundbauern folgen. Durch eine malerische Wald- und Weidelandschaft dahin, am Ende des Sträßchens links abzweigen und ein paar Minuten aufwärts. Wieder kommt man zu einem Fahrweg. Auf ihm nach rechts, über eine Hangrippe und den Wegtafeln Richtung Böhmerweiher und Saulgrub folgen. Mitten im Wald zweigt nach links ein kurzer Stich zum Böhmerweiher ab. Doch lohnt sich dieser Exkurs zu dem kleinen Fischweiher kaum. Man geht also geradeaus nach Süden, kommt aus dem Wald heraus und geht über freie Weidehänge, die Ammergauer Alpen vor Augen, zum Sträßchen, das nach rechts durch Achele zum Ausgangspunkt abfällt.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour1 km
Höhenunterschied430 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktAmmerbrücke beim Kraftwerk Kammerl (790 m).
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterAuf dieser langen, überwiegend in dichtem Wald verlaufenden Rundwanderung kommt man durch die romantische Ammerschlucht, die mit der besonderen Attraktion der Schleierfälle aufwartet.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass Wanderkarte 1:50 000, Blatt 179 (Pfaffenwinkel – Schongauer Land).
MarkierungenWegtafeln.
VerkehrsanbindungB23 bis Saulgrub, dann auf der Achelestraße zum Ausgangspunkt.
GastronomieAuf der Route gibt es keine Möglichkeit.
Tipps
Alternativrouten. Wer nicht trittsicher ist, muss nördlich der Schleierfälle nicht unbedingt der geschilderten Route folgen. Einfacher wäre der – etwas längere – Weg aus der Ammerschlucht über Hargenwies und Kreut zur Soyermühle. Zur Scheibum Bevor man zur Ammerleite aufbricht, kann man von der Brücke neben dem Kraftwerk auf einem Weglein am Ostufer der Ammer rund 800m weit zum Aussichtspunkt Scheibum gehen, um die eindrucksvolle Ammerschlucht zu bestaunen.
Unterkunft
Keine.
Tourismusbüro
Tourist-Information Saulgrub-Altenau, Tel. 0 88 45/10 66, www.saulgrub.de
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