Durch das Lonetal

Urgeschichtlich interessante Rundwanderung ohne nennenswerte Anstiege; Teilstrecke in autofreiem Talabschnitt; Höhlen. (Autor: Ute und Peter Freier)
9 km
135 m
2.00 h
Gleich am Wanderparkplatz zwischen Bissingen und Stetten ob Lontal überqueren Sie die Straße, folgen einem Fußweg nach rechts über die Lone und kreuzen die hier nach Hürben abzweigende Straße. Am bewaldeten Talhang steigen Sie kurzzeitig steil auf zu den drei Eingängen der Vogelherdhöhle (10 Min.); oberhalb der Höhle eine Grillstelle. In der Höhle wurden u. a. kleine Tierfiguren aus Elfenbein – Mammut, Wildpferd, Bison, Höhlenlöwe, Bär – entdeckt, die aus der Mittleren Altsteinzeit stammen.
Geradeaus steigen Sie am Südosthang ab zu einem Feldweg, auf dem Sie am Rand von Feldern 50 m nach links (keine Markierung), dann nach rechts zum Waldrand gehen und auf einem Fahrweg den Ortsrand von Stetten ob Lontal erreichen (30 Min.) Geradeaus (Markierung: rotes Dreieck) in den Ort und nach rechts in die Ortsmitte, wo Sie am Gasthof Adler, kurz vor einem Barockschloss, nach links in der Mitteldorfstraße – nicht der sofort wieder nach links weisenden Markierung folgen! – zur Durchgangsstraße gelangen.
Sie überqueren die Straße (rotes Dreieck, Lindenau; ab hier gut markiert) und verlassen auf der geradeaus führenden Wasserhaustraße den Ort. Am Waldrand halten Sie sich links zu einer Wegkreuzung, von der ein Waldpfad nach rechts leicht ansteigt. Kurz nach Verlassen des Waldes wenden Sie sich nach links – Lindenau ist schon zu sehen – zu einem asphaltierten Fahrweg, der in den Weiler Lindenau führt (knapp 2 Std.).
Es handelt sich um einen ehemaligen Mönchshof mit Wallfahrtskirche (15.Jh.); heute ist Lindenau wegen der Gaststätte »Im Schlössle«, eingerichtet im einstigen Hospiz, ein beliebtes Ausflugsziel.
An der Gaststätte folgen Sie nach rechts einem Fahrweg (rote Gabel, Hohlenstein), der bequem in das Lonetal hinunterführt. Am Fuß des Talhangs zweigt rechts ein Pfad ab zum Hohlenstein (hin und zurück 5 Minuten) mit drei Höhlen: Bärenhöhle, Kleine Scheuer und Stadel. Am bedeutendsten waren die Funde im Stadel, vor allem eine Löwen-Mensch-Figur aus der Jüngeren Altsteinzeit (vor ca. 25 000 Jahren). Sie überqueren die Lone und gelangen nach rechts, talabwärts, auf einem bequemen Wirtschaftsweg an Ihren Ausgangspunkt zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour9 km
Höhenunterschied135 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktWanderparkplatz im Lonetal an der Straße Bissingen–Stetten im Lontal.
EndpunktWie Ausgangspunkt.
TourencharakterWeltberühmt sind die Höhlen Hohlenstein-Stadel und Vogelherd, denn Forscher fanden hier kleine, nur wenige Zentimeter große Figuren, die aus Mammut-Elfenbein geschnitzt wurden und als die ältesten Kunstwerke der Menschheit gelten (Alter ca. 30 000 Jahre).
Beste Jahreszeit
KartentippLVA B-W-Freizeitkarte 525 (Ulm), 1 : 50 000.
MarkierungenErster Abschnitt ohne Markierung; rotes Dreieck, rote Gabel, roter Balken.
VerkehrsanbindungA 7 Würzburg– Ulm, Ausfahrt Niederstotzingen; Landstraße in Richtung Niederstotzingen; Wanderparkplatz im Lonetal, zwischen Bissingen und Stetten ob Lontal.
GastronomieGasthof Adler in Stetten ob Lontal (Di–Sa ab 17.30, So ab 11 Uhr); Wirtschaft Im Schlössle in Lindenau (Ruhetag Mo, Mitte Okt.–Ende April auch Di).
Unterkunft
Gasthof Adler in Stetten ob Lontal (Tel. 07325/91 90 90).
Tourismusbüro
Stadtverwaltung, Lange Str. 58, 89452 Herbrechtingen, Tel. 07324/9 55-0, www.herbrechtingen.de

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