Familienwanderung im Allgäu

Die Ruinentour: Eisenberg und Hohen-Freyberg

Die ab dem 12. Jahrhundert erbauten Burgen Eisenberg und Hohen-Freyberg wecken bei kleinen Nachwuchs-Rittern die phantasiereichsten Träume von alten Zinnen, Zwingern, Scharten und Türmen. Ein Besuch, auch leicht als Unterbrechung einer längeren Anfahrt geeignet, lohnt hier garantiert, zumal die teilrenovierten Mauern gefahrlos erforscht werden können. (Autor: Robert Theml)
4 km
150 m
1.00 h
Wir folgen der Dorfstraße weiter leicht bergauf, an der Kirche und dem Burgmuseum Eisenberg vorbei und aus dem Ort Zell nordwestlich in Richtung Schweinegg hinaus. Nach etwa 300 Metern geht es bei einem Wanderparkplatz nach rechts auf ein ebenfalls geteertes Sträßlein. Dieses führt nun etwas zügiger bergan durch die Wiesen zum Wald hinauf, wo wir nach rechts der Beschilderung zu den Ruinen folgend abbiegen.

Auf Ritters Spuren: Ruine Hohen-Freyberg

Die Ruine Hohen-Freyberg sieht man nun schon majestätisch und imposant am oberen Ende der freien Weidefläche. Mit Kinderwagen gehen wir nun auf dem breiten Weg gerade in den Wald und nun abermals etwas steiler hoch bis in den Sattel zwischen den zwei Ruinen. (Ohne Kinderwagen kann man auch über das kleine Weglein am Rande der Wiese aufsteigen.)

Hier gehen wir zunächst nach links und in der Senke geradeaus, um somit nach einem letzten kurzen Anstieg die bereits vorher erspähte Ruine Hohen-Freyberg durch das Burgtor zu betreten. Alle Winkel, Wege und Scharten wollen erkundet werden, bevor man im Inneren der zweiten Burgmauer den höchsten Punkt im Turm erklimmt und die Aussicht – auch auf die Ruine Eisenberg – genießen kann. Auch wenn nicht mehr alle Mauern stehen, erhält man einen guten Eindruck der ehemals stolzen Ritterburg.

Ist alles erkundet, geht es wieder aus der Burg hinaus und zurück in die Senke und nun stets geradeaus weiter bergauf, den Anstiegsweg aus Zell und die spätere Abzweigung zur Schlossbergalm passierend, um in einem großen Bogen nun die Ruine Eisenberg zu erobern. Auch hier werden alle Winkel der Burg erkundet, wobei die Tafeln in den hier deutlicher erkennbaren Räumen den Kleinen einen noch besseren Eindruck von der Architektur der Burg erlauben.

Einkehr in der Schlossbergalm

Ist auch hier alles erkundet, geht es auf dem Anstiegsweg wieder zurück, bis man die Abzweigung nach rechts Richtung Schlossbergalm erreicht, welcher man nun wieder etwas steiler bergab dorthin folgt. Ziegen und ein kleiner Spielplatz ermöglichen den Eltern eine weitgehend ruhige Einkehr, bevor es auf der hier beginnenden Teerstraße weiter bergab und zurück nach Zell geht.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour4 km
Höhenunterschied150 m
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterLeichte Tour auf breiten Wegen.
-Rolli: Geeignet
-Rodel: Nicht geeignet
-Kinderwagen: Geeignet 
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50 000, Blatt Allgäu (BLVA)
VerkehrsanbindungBundesstraße B 310 von Füssen Richtung Pfronten und weiter Richtung Eisenberg. Nach etwa 2,3 km nach Zell hinein abbiegen und an der Dorfstraße parken.
GastronomieSchlossbergalm, ganzjährig geöffnet, Mo. Ruhetag, Tel. 08363/17 48, E-Mail: zell@schlossbergalm.de, www.schlossbergalm.de
Tipps
Tipp: Im Burgmuseum in Zell können Kinder anhand von Vitrinen und Schautafeln noch tiefer in die Geschichte der Ruinen eindringen (www.eisenberg-allgaeu.de).

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