Wandern in der Eifel

Die Hohe Acht - Wanderung in der Hocheifel

Ernst Moritz Arndt (1796–1860) verglich die Hocheifel vormals mit »einer ungesegneten Wüste« und fügte hinzu: »Zu ihr will wunderlich genug kein Mensch gehören.« Heutzutage bildet die Region einen Tourismusmagnet.
8 km
240 m
2.30 h
Rechts neben dem Berghotel Hohe Acht geht es durch den Biergarten mit der Winkelmarkierung (Rhein-Rureifel-Weg). Im Wald etwa 10 Min. bergan, dann trifft man auf den Karl-Kaufmann- Weg: scharf links und entsprechend dem Hauptwanderweg südwärts durch das Naturschutzgebiet, ein Bachtälchen im Linksbogen ausgehen und in 30 Min. zum geräumigen Parkplatz neben der B412 am Streckenabschnitt »Brünnchen « der Nordschleife (22, 83 km), der berüchtigten »Grünen Hölle« des 1925/27 angelegten Nürburgrings.

(Rennsportfreunde können nun entlang der Nordschleife, vorbei am »Wippermann«, bis zum Streckenabschnitt »HoheAcht «wandern;punktiert auf der Wegeskizze.) Gemütliche laufen vom »Brünnchen« ca. 100m auf dem Herweg zurück und biegen bei der nächsten Möglichkeit links ab (keine Beschilderung!).

Etwa 20 Min. später ist man beim Streckenabschnitt »Hohe Acht«. Hier mündet unsere Route in den weißblau beschildertenWander- Rundweg der Stadt Adenau (Mark. B 3). Diesem folgt man rechts abbiegend bis zum ehemaligen Wanderparkplatz »Hohe Acht« (667m). Dort übernimmt uns wieder der Karl-Kaumann-Weg. Er führt ziemlich steil aufwärts in Richtung Hohe Acht (Beschilderung »Aussichtsturm«).

Nach 400m stehen Rastbänke unterhalb des Gipfels. Im Hang liegen dunkle Basaltbrocken verstreut. Zwischen den Bäumen durch wird der Kaiser- Wilhelm-Turm sichtbar. Und schon betritt man den Gipfel der Hohen Acht (747 m). Über dem Eingang erinnert eine 2,70m hohe Bronzeplatte an Wilhelm II.: »Dem großen Kaiser, 1906« steht unter dem feuervergoldeten Bildnis geschrieben, gestiftet zur Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares. Die heroisch anmutende Gestalt im Kampf mit der Schlange soll die Überwindung von Zwietracht und Streit symbolisieren. V

on der Brüstung des Turmes raumgreifende Umschau, u. a. zu der 1166 errichteten Nürburg auf einem Vulkankegel und bis zum Kölner Dom sowie auf das Siebengebirge. Zurück zu den Rastbänken. Links haltend sind es noch knapp 5 Min. zum Rhein-Rureifel-Weg, der uns zum Berghotel leitet.

leichte Herbstwanderungen

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour8 km
Höhenunterschied240 m
Dauer2.30 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBerghotel Hohe Acht (610 m), zu Füßen der Hohen Acht, traditionsreiches Ausflugslokal.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterUnschwierige Rundwanderung. Bei großen Motorsportveranstaltungen auf dem Nürburgring, z. B. »Großer Preis von Deutschland«, meide man die Hocheifel! (Autor: Helmut Dumler)
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50 000, Blatt 5708 »Mayen« und 5706 »Adenau«.
MarkierungenSchwarzer Winkel, schwarzer Keil; Hinweisschilder.
VerkehrsanbindungAn der Landstraße 10, etwa 150 m nördlich der B 412. Von Adenau 8,5 km, von Altenahr 28 km, von der Autobahnausfahrt Wehr 19 km. Schlechte Busverbindungen mit Adenau und Kempenich.
GastronomieKiosk am Nürburgring (an schönen Wochenenden); Berghotel Hohe Acht (Dienstag Ruhetag).
Unterkunft
Berghotel Hohe Acht (Dienstag Ruhetag), Tel. 02691/471; in Adenau-Mitte Hotel Zum Wilden Schwein, Tel. 02691/91 09 20; HotelRestaurant Historisches Haus Blaue Ecke, Tel. 02691/20 05; Camping Nürburgring, Tel. 02692/224.
Tourismusbüro
Tourist-Information Hocheifel, Am Nürburgring, 53520 Nürburg, Tel. 02691/30 26 10, Fax 02691/30 26 50.
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