Degerndorf – Ambach

Landschaftlich sehr schöne, aber lange Rundwanderung. Die Orientierung ist bisweilen etwas verzwickt. (Autor: Siegfried Garnweidner)
17 km
200 m
4.00 h
Direkt neben dem Maibaum in Degerndorf gibt es bei der Bushaltestelle einen großen Parkplatz. Von dort folgt man der Hauptstraße gegen Süden und zweigt nach einer kurzen Aufwärtsstrecke nach rechts zum Degerndorfer Weiher ab. Gleich hinter dem Dorfweiher links abbiegen und der Beschilderung Richtung Berg folgen. Aus dem schönen Ort heraus, um dem nach rechts abzweigenden Feldweg folgend zur Maria-Dank-Kapelle anzusteigen. Sie steht zwischen einer Gruppe von Linden, die schon im Jahr 1889 bei einem alten Feldkreuz auf dem großartigen Aussichtspunkt am Fürst Tegernberg gepflanzt worden sind. Der Weg führt vom Kapellenhügel nach Süden über den sonnigen Wiesenhang hinab, an der Verzweigung links und auf einem Feldweg dahin. Am Feldrain rechts halten und beim Weidezaun zu einer schmalen Fahrstraße hinab. Auf ihr nach rechts in weitem Linksbogen nach Happerg hinein.
Im kleinen Ort rechts auf die Schallenkamer Straße einbiegen und dieser am Weiherweber vorbei nach Steingrub folgen, wo man links haltend der Radwegmarkierung folgt. Wer sich auf einen weiten, aufwendigen Schlenker einlassen will, biegt in Happerg nach links auf die Straße »Am Kromberg« ab und folgt den Wegtafeln nach Rohr und Schwarzlehen. An der folgenden Abzweigung auf einem Fahrweg Richtung Schwarzlehen nach rechts und nach etwa 50m, in der Rechtskurve, auf einen Holzweg nach links in den Wald abzweigen. Bei der Verzweigung dieses Rückeweges geradeaus weiter und durch einen Hohlweg nach Süden in den Eurasburger Wald. In einer Talsenke rechts abzweigen, rund 100m gegen Westen weiter, in einem ausholenden Linksbogen um einen Waldmugel herum und zu einem Schottersträßchen. Auf ihm durch lichten Laubwald geringfügig nach rechts bergab, an der ersten Verzweigung der Forststraßen geradeaus, durch ein paar leichte Kurven geringfügig auf und ab und am Straßenende rechts abbiegen. Bei der nächsten Verzweigung geradeaus, wieder durch ein paar leichte Kurven, dann auf die etwas breitere Straße rechts abbiegen und rund 1km auf ihr nach Norden zu einer großen Straßenkreuzung weiter. Dort kommt der direkte Weg von Happerg her, und man zweigt links ab, um der Radwegmarkierung zum Erholungsgebiet Ambach zu folgen. Dabei hält man sich stets an den beschilderten Hauptweg, bis am Wegedreieck schräg rechts – ebenfalls beschildert – ein Weglein zur Staatsstraße2065 abfällt, diese in einem Tunnel unterquert, über die Parkplatzzufahrt führt und geradewegs zum Starnberger See stößt.
Nach dem Bad im kühlen See nach Norden durch das Erholungsgelände, an der Wasserwacht-Rettungsstation Schwaiblbach vorbei und links abbiegend neben dem Campingplatz nach Norden dahin. Am südlichen Ortsrand von Ambach stößt die Promenade auf die Seeuferstraße. Bei der Schulbushaltestelle nach rechts auf den Luigenkamer Weg abzweigen. Er führt gegen Osten ansteigend aus Ambach heraus, und man verlässt ihn in einer Rechtskurve. Dort muss man nach links auf eine schattige Fahrspur einschwenken, die in einem Linksbogen ansteigt und auf freie Wiesen führt. Über sie nach Osten zum Waldrand und auf einem Steig in der Nähe von Luigenkam zum Bach hinunter. Gleich hinter dem Steg nach links und dem beschilderten Wanderweg hinauf folgen, der nach Oberambach führt. Anfangs geht es durch den Wald, dann auf einer Allee aus alten Eichen und Linden geradewegs in den Garten des Hotels Schlossgut Oberambach. Links vom Badeteich nach rechts auf die schmale Schlossallee, die mit großartiger Aussicht auf den Starnberger See gegen Westen dahinführt, bis nach rechts ein Wiesenweg zu einer Baumgruppe und einem Wegkreuz abfällt.
Man könnte dieses Eck auf der alten Allee auch auslassen und vom Hotelparkplatz direkt zum Wegkreuz gehen. Nun nach Norden auf einen Waldhügel zu, auf dem, vom Friedhof umgeben, die malerische Pfarrkirche von Holzhausen steht. An ihr links vorbei und nach Norden zu einer Siedlung hinunter. Auf der Straße nach rechts zwischen den Häusern weiter und sogleich auf einen Feldweg links einbiegen. Gleich hinter dem Waldrand dem Wegweiser Reichenkam nach rechts auf einen Steig folgen, an der Kreuzung geradeaus und steil zum Salchstattbach hinunter. Hinter dem Bachsteg nach rechts auf die Reichenkamerstraße. Auf ihr zur Hauptstraße, neben der man am Fußweg nach Holzhausen hinaufgeht. Beim Altwirt nach links auf die Brunnenstraße abzweigen, am alten Brunnen vorbei und unter dem Nudlberg nach Osten dahin. In der Linkskurve der Straße nach rechts auf einen Feldweg, in weiten Bögen durch eine idyllische Gegend zwischen zwei Moränenhügeln dahin und in einem Linksschwenk nach Attenkam hinauf. Gegen Norden nach links abbiegen, durch den Ort und auf die erste Seitenstraße nach rechts. Sogleich dem Zaun entlang nach Osten hinauf, über freie Wiesenhänge und auf einem Feldweg nach Degerndorf zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour17 km
Höhenunterschied200 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktDegerndorf (681m).
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterEtwa auf halber Strecke dieser langen Wald- und Wiesenwanderung kommt man beim Erholungsgebiet Ambach an den Starnberger See. Wer im Sommer kein Badezeug mitnimmt, ist selber schuld, denn es gibt kaum eine schönere Badegelegenheit als dort.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass Wanderkarte 1:50000, Blatt 180 (Ammersee – Starnberger See).
MarkierungenTeilweise Wanderwegtafeln, längere Etappen unmarkiert.
VerkehrsanbindungVon der Autobahnausfahrt Wolfratshausen (A 95 München – Garmisch) auf der Kreisstraße TÖL17 nach Degerndorf; Busverbindung vom S-Bahnhof Wolfratshausen.
GastronomieKiosk im Erholungsgelände Ambach, Hotel Schlossgut in Oberambach, Gasthaus Altwirt in Holzhausen.
Tipps
Auch für Radfahrer. Da die Wanderung sehr lang ist, sollte man überlegen, ob man die weite Strecke mit dem Fahrrad absolvieren will. Allerdings gibt es mehrere Abschnitte, wo man schieben muss.
Unterkunft
Pensionen in Münsing und Umgebung und Hotel Schlossgut in Oberambach (Zimmernachweis am Ausgangspunkt).
Tourismusbüro
Münsing, Tel. 08177/930193; www.muensing.de
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