Beim Gestütshof St. Johann

Reizvolle Albrand-Wanderung zu Aussichtsfelsen und durch eine lange, mehrere Meter breite Felsspalte. (Autor: Ute und Peter Freier)
11 km
260 m
3.00 h
Vom Gestütshof folgen Sie einer Allee (Markierung: Rotes Dreieck, Hohe Warte) zum Waldrand und steigen in wenigen Minuten auf zum Aussichtsturm auf der bewaldeten Kuppe Hohe Warte (820 m; 15 Min).
Sie halten sich geradeaus (rote Raute), kreuzen einen Forstweg und gelangen (rote Gabel) zum Aussichtspunkt Grüner Fels (803 m; knapp 45 Min.) am Albtrauf. Von hier blicken Sie auf die Ortschaft Glems, auf Metzingen und auf den Kegel der Achalm. Entlang der Hangkante führt ein breiter Weg zum Wiesfels (mit Grillstelle). Sie kreuzen die von Glems heraufführende Zufahrt eines vor Ihnen liegenden Segelfluggeländes und passieren den Rossfels (775 m; 1 Std.), etwas später den Olgafels (786 m).
Kurz darauf folgen Sie einem Wirtschaftsweg (rote Gabel), der vor einem kleinen Hangeinschnitt eine scharfe Linkskurve bildet. Hier verlassen Sie den markierten Weg und steigen geradeaus auf einer Trittspur zum Waldrand an, wo die Spur in einen Pfad übergeht und zum Sonnenfels (777 m) führt, einem Aussichtsfelsen über dem Ermstal.
An der Hangkante gehen Sie weiter, stoßen wieder auf den markierten Weg und bleiben entweder auf dem bequemen Weg oder durchqueren die Höllenlöcher (1:30 Std.). Linker Hand beginnt ein parallel zur Hangkante verlaufender Felsspalt, der etwa 100 m lang und bis zu 20 m tief ist. Über eine Metallleiter steigen Sie hinunter und über eine weitere Leiter aus dem Spalt wieder hoch zum Kopf der Rossbergsteige.
Sie halten sich geradeaus (rote Gabel) entlang des Albtraufs und gelangen auf einem abzweigenden Pfad zum Gelben Fels (733 m; 2 Std.). Zurück auf dem Forstweg, kommen Sie zu einem weiteren Aussichtspunkt: Blick auf den Runden Berg und die Burgruine Hohenurach. Sie erreichen den Waldrand, wenden sich nach rechts (rote Gabel) und steigen zwischen Pferdekoppeln leicht an zum Fohlenhof (2:45 Std.).
Die schmale Straße, die entlang der Hofgebäude nach St. Johann führt, verlassen Sie nach Passieren der Gebäude nach rechts und folgen am Waldrand einem Waldlehrpfad (rote Gabel) zu einem Forsthaus. Nach links kehren Sie auf dem Zufahrtssträßchen zum Gestütshof St. Johann zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour11 km
Höhenunterschied260 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktGestütshof St. Johann.
EndpunktWie Ausgangspunkt.
TourencharakterAuf dem »Rossfeld«, der baumlosen Hochfläche nördlich des Gestüts St. Johann, weideten bereits im 16. Jh. die Pferde der Bauern aus dem Ermstal; heute weiden auf den Koppeln die Pferde des Gestütshofs St. Johann und des Fohlenhofs, Außenstellen des Landesgestüts Marbach. Schöne Ausblicke bieten die zahlreichen Felsen sowie der Aussichtsturm Hohe Warte (an Sonn- und Feiertagen geöffnet; ansonsten Schlüssel im Gestütsgasthof St. Johann).
Beste Jahreszeit
KartentippLVA B-W-Freizeitkarte 524 (Bad Urach), 1 : 50 000.
MarkierungenRotes Dreieck, rote Raute, rote Gabel.
VerkehrsanbindungPKW: A 8, Stuttgart–München, Ausfahrt Wendlingen; B 313 nach Metzingen, B 28 nach Bad Urach, B 465 in Richtung Münsingen; am Ortsende von Bad Urach rechts abbiegen und über Würtingen zu Parkplatz am Gestütshof St. Johann.
GastronomieGestütsgasthof St. Johann (Nov.–April, Ruhetag Mo).
Unterkunft
Gestütsgasthof St. Johann (Tel. 07122/92 96).
Tourismusbüro
Rathaus, 72813 St. Johann-Würtingen, Tel. 07122/82 99-0, Fax 82 99 33,

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