Beiderseits der Rodach

Anspruchsvolle Wanderung mit langen Anstiegen und steilen Abstiegen, vorwiegend breite Wege, teilweise schöne Ausblicke. (Autor: Tassilo Wengel )
Wir starten am Bahnhof in Steinwiesen und gehen die Lagerhausstraße entlang. Sie führt an der Rodach bis zur Brücke, die wir überqueren, nach rechts schwenken und am Tennisklub vorbei zur Straße kommen. Hier halten wir uns rechts, verlassen diese Straße beim Edeka-Markt nach links und steigen die Straße Unterer Stein auf. Nach wenigen Metern schwenken wir rechts/links (Markierung genau beachten) und folgen der Straße mit Sperrschild für Autos und Motorräder aufwärts. An Schlehenhecken vorbei gewinnen wir an Höhe, wählen an der Gabelung den linken Weg und wandern nun auf schönem Weg am Waldrand entlang. Am Abzweig zum Bergcafé vorbei, wandern wir in den Wald und tangieren einen Waldlehrpfad. Auf einem breiten Höhenweg zwischen Wiesen und Feldern mit schönen Aussichten nähern wir uns Nun, einem hübschen Dorf auf der Höhe (1:30 Std.).
Unser Wanderweg führt durch den Ort, am Wegweiser Talsperre Mauthaus 2km vorbei in Richtung Friedhofskapelle. Dort verlassen wir die Hauptstraße nach rechts und wandern zwischen Wiesen bis zu einem Sitzplatz mit einer Tafel über die Ködeltalsperre, die wir schon sehen können.
Nach links schwenkend führt unser Weg abwärts und beim Wegweiser Anschluss Radspitzweg links haltend zum Hauptdamm der Talsperre (2:15 Std.).
An einem Sitzplatz mit Infotafel vorbei kommen wir zum Fahrradverleih und schwenken dann nach rechts, um auf einem Schotterweg abwärts zu gehen. Unser Wanderweg führt abwärts zum Parkplatz, hier halten wir uns links und erreichen die Straße Steinwiesen – in Mauthaus.
Dort wenden wir uns nach links und gehen nach wenigen Metern vor der Gaststätte Mauthaus rechts über die Bahngleise, überqueren die Rodach und folgen dem Wegweiser nach Schlegelshaid. Auf breitem Forstweg wandern wir durch Buchen-Fichtenwald allmählich aufwärts, gehen bei einer roten Bank weiter geradeaus auf schmalem Waldweg bis zu einem Schotterweg. Hier halten wir uns rechts, biegen nach 100m links ab und achten gut auf die Markierung Nr. 6, um nach Schlegelshaid zu gelangen.
Wir erreichen den Ort auf der Ortsdurchfahrtstraße (3:15 Std.). Diese überqueren wir und folgen dem Wegweiser Steinwiesen, Rundwanderweg Nr. 6. Nach dem Ortsausgangsschild schwenken wir in den ersten Weg nach rechts (Forststraße) und gehen allmählich abwärts. An der folgenden Gabelung gehen wir geradeaus (linker Weg) und wandern auf sonnigem Waldweg bis zum Abzweig Neuengrün. Hier folgen wir dem Wegweiser Schindeltal und verlassen den breiten Waldweg in der Kurve bei einer roten Bank nach rechts. Es folgt ein steiler Abstieg, wir überqueren einen Fahrweg, gehen weiter den Weg steil abwärts, schwenken beim Fahrweg links, dann rechts und gehen auf dem Fahrweg weiter, bis wir ihn nach rechts verlassen, um zum Pfarrberg zu wandern (Wegweiser). Wir stoßen auf einen Querweg, wenden uns nach links und kommen zu einer Bank mit mehreren Wegweisern. Hier halten wir uns rechts, erreichen Steinwiesen auf der Straße Am Pfarrberg und gelangen nach links zum Ausgangspunkt am Bahnhof (4:30 Std.).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour15 km
Höhenunterschied570 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktSteinwiesen, Bahnhof.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterEingebettet in eine prachtvolle Landschaft ist die Ködeltalsperre ein wichtiges Trinkwasserreservoire für Franken. Dorthin führt ein abwechslungsreicher Wanderweg mit herrlichen Aussichten.
Beste Jahreszeit
KartentippFritsch Wanderkarte Nr. 51 Naturpark Frankenwald, Maßstab 1:50000.
MarkierungenRundwanderweg Nr. 6.
VerkehrsanbindungAutobahn A9, Ausfahrt Naila, auf B173 über Naila, Wallenfels. Busverbindung mit Kronach.
GastronomieBergcafé mit Biergarten und Rodachblick, Mo Ruhetag; Nurn: Gaststätte Frankenwald, Nurn Nr. 37; Bäckerei und Café Sesselmann, Nurn Nr. 29.
Tipps
Die Talsperre Mauthausen. Sie wird auch Ködeltalsperre genannt und ist mit einem Fassungsvermögen von 21 Mio. m3 Wasser die größte Trinkwassertalsperre Bayerns. Sie liegt in herrlicher Landschaft zwischen Nurn, Tschirn und Nordhalben und hat ein Einzugsgebiet von 38,80km2. Um den Stausee führt ein 14km langer Wanderweg sowie ein Radweg. Mühlenmuseum Etwa 500m nördlich von Steinwiesen in Richtung Nordhalben befindet sich das Mühlenmuseum Teichmühle, eine Holzschneidmühle (geöffnet 1. Mai bis 31. Oktober So und Feiertag 14–17Uhr und nach Vereinbarung, Tel. 09262/99150, Herr Lang).
Unterkunft
Steinwiesen: Gasthof Goldener Anker, Tel. 09262/343.
Tourismusbüro
Markt Steinwiesen, 96349 Steinwiesen, Tel. 09262/1538, Fax 09262/1538.
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