Aus dem Ourtal zur Hohen Kuppe

Unschwierige Rundwanderung. (Autor: Helmut Dumler)
14 km
530 m
3.30 h
Gegenüber dem Eingang der Pfarrkirche in Dasburg mit dem schwarzen Keil abwärts wandern. Auf dem folgenden Querweg steigen wir rechts an. Von Felsen begleitet, schwenkt die Route rechts in ein Tälchen ein, das man, sich links haltend, ausgeht, genauso wie das wenig später folgende Seitental. Fast eben geht es durch die Waldhänge dahin. Etwa 50 Min. nach der Kirche erreicht man den Treffpunkt mehrerer Wege. Für uns gilt die Haarnadelkurve des Hauptweges: es geht spürbar aufwärts; Wegweiser »Dahnen«. Schon 10 Min. später ist bei der Schutzhütte zumindest die größte Steigung geschafft (1 Std.). Wir durchschreiten die Senke. Nordwestlich grüßt von Luxemburg das hoch gelegene Dorf Heinerscheid.
Der geteerte Fahrweg leitet hinauf zu freien Wiesenböden. Vor uns erscheint Dahnen. Rechts des Weges wölbt sich eine ehemals mit Westwallbunkern bestückte Graskuppe. Von der Schutzhütte zur Landstraße 1 sind es ca. 20 Min. Links geht's zur Ortstafel von Dahnen (1:30 Std.). Dahnen und seine in den Ursprüngen spätgotische Kirche bleiben links liegen. Nach dem ersten Haus (Nr. 33) verlässt man die Straße nach rechts, 5 Min. sind es bis zum Sportplatz. An der folgenden Gabelung rechts (Markierung 15), bei der nächsten Wegteilung (Schutzhütte) halb links. Südwestlich zeigt sich die Hohe Kuppe – Bergziel der Wanderung – und östlich grüßt Daleiden. Abwärts 15 Min. ins Mühlbachtal, einst Platz der Steinkaulsmühle, bei einem idyllischen Weiher (von Dahnen 30 Min.). Am Weiher rechts vorbei und weiter (die rechts abzweigende Hauptwanderlinie 6 stellt den kürzesten Rückweg dar) am orografisch rechten Ufer des Bächleins.
Nach 25 Min. geht es vor einem Weiher links ab. Rechts wölbt sich der Hügel eines Westwallbunkers (2:30 Std.). Gleich hinter dem Bunker, also vor der B 410, wird der breite Weg halb rechts verlassen. Auf grasiger Spur den letzten Aufstieg antreten. Parallel zu den Leitungsmasten in 15 Min. zu einem breiten Querweg. Auf ihm rechts und mit der Linkskurve bergan. Nach weiteren 15 Min. laufen wir an einer Schutzhütte (490 m) rechts vorbei und gelangen in den Staatsforst am Südwesthang der bis oben bewaldeten Hohen Kuppe (530 m). Absteigend stößt man bald auf den quer ziehenden Hauptwanderweg 6. An dieser Kreuzung (501 m) laufen wir links, kreuzen die Landstraße 1 und steigen jenseits ab zu den obersten Häusern von Dasburg. Vorbei an der 1683 geweihten Pestkapelle mit Blick zur Burg und vollends hinunter zur »Post«.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour14 km
Höhenunterschied530 m
Dauer3.30 h
Schwierigkeit
AusgangspunktDasburg. Parkplätze gegenüber Hotel Daytona-Zur Post.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDasburg wirkt verschlafen. Nirgendwo ein Zeichen von Hektik. Es ist ruhig an den Hängen der Our wie auf den Wanderpfaden durch die Flanken des tiefen Tals, das bis heute ein Geheimtipp im Deutsch-Luxemburgischen Naturpark geblieben ist.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50 000, Blatt »Deutsch-Luxemburgischer Naturpark«.
MarkierungenSchwarzer Keil, Wegnummern 17, 15, weißes »P« auf blauem Grund.
VerkehrsanbindungRegelmäßige Busverbindungen mit Prüm (36 km) und Neuerburg (16 km).
GastronomieUnterwegs keine.
Tipps
Die Toten des Zweiten Weltkriegs, der hier im deutschen Abwehrkampf gegen die Alliierten tobte, ruhen auf dem Soldatenfriedhof Daleiden – 3224 Gefallene sind es. Größter Ehrenfriedhof in Rheinland-Pfalz!
Unterkunft
Hotel-Restaurant Daytona-Zur Post, Tel. 06550/15 30; Camping Relles-Mühle, auch Restaurant und Pension, eigene Bäckerei, Tel. 06550/770.
Tourismusbüro
Verkehrsamt, 54687 Arzfeld, Tel. 06550/96 10 80, Fax 06550/96 10 82; Infos: Dasburg in der Raiffeisenbank-Filiale.
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