Auf zum Großen Winterberg

Trotz Höhenunterschied eine wenig strapaziöse und sehr aussichtsreiche Wanderung, nur der Abstieg durch die Heilige Stiege führt über lange Metalltreppen und ist sehr steil. Nur bei Variante über Wurzelweg kindergeeignet, nicht über Heilige Stiege. (Autor: Tassilo Wengel)
9 km
430 m
3.00 h
Wir starten in Schmilka am Parkplatz unmittelbar vor der Grenzstation und gehen die Straße nach links aufwärts, vorbei am Elb-Café bis zur Gabelung. Hier wenden wir uns nach rechts und folgen dem mit Steinen belegten Weg aufwärts (roter Punkt). Wir steigen einige Stufen aufwärts, überqueren den Fahrweg und erreichen eine Gabelung mit Wegweiser. Hier bieten sich zwei Möglichkeiten, auf den Großen Winterberg zu gelangen. Wir entscheiden uns für den längeren, aber bequemeren Weg durch den Erlengrund (roter Punkt, 1:15 Std.). Er führt durch hohen Buchenwald und mündet auf eine Wegkreuzung, wo er als breites Asphaltband aufwärts bis zum Abzweig zur Kipphornaussicht (Wegweiser) führt. Nach wenigen Metern sind die Felsen erreicht (1 Std.), von denen sich ein herrlicher Blick auf die langen zerklüfteten Schrammsteine sowie auf die Elbe bietet. Von der Kipphornaussicht gehen wir auf dem mit Holzbohlen eingefassten Weg zurück auf unseren Wanderweg und folgen ihm zum großen Winterberg.
Ein breiter Schotterweg führt abwärts bis zu einer Kreuzung, wo wir dem Wegweiser Schrammsteine (blauer Querstrich) bzw. Wurzelweg (grüner Punkt) folgen. Wer absteigen möchte, folgt beim Abzweig Wurzelweg der Markierung grüner Punkt, 45 Min. bis Schmilka.
Wir gehen an dieser Stelle geradeaus weiter, an einem Sitzplatz unter alten Buchen vorbei, und wandern auf einem schönen Promenadenweg mit herrlicher Aussicht bis zum Wegweiser Heilige Stiege, Schmilka (50 Min.). Dort gehen wir auf einigen Stufen abwärts bis zum nächsten Wegweiser (Schmilka 50 Min.) und steigen über die Heilige Stiege abwärts (gelber Querstrich). Es folgen zunächst einige Stufen, dann ein bequemer Pfad entlang des Hangs mit sehr schöner Aussicht und schließlich eine sehr lange steile Metalltreppe. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte diese Treppe langsam rückwärts absteigen.
Es bietet sich ein atemberaubender Blick in den Heringsgrund, allmählich gelangen wir auf einen bequemen Sandweg und über einige Stufen zur nächsten Gabelung. Hier halten wir uns links und wandern auf dem Wurzelweg nach Schmilka zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour9 km
Höhenunterschied430 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktSchmilka, Parkplatz vor der Grenzstation.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterEine Wanderung über den Großen Winterberg bietet vielfältige Eindrücke und gehört mit ihren reizvollen Aussichten auf die bizarre Felsenwelt der Schrammsteine zu den schönsten Touren im Elbsandsteingebirge.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:25 000 mit Wanderwegen, Blatt 45 Landesvermessungsamt Sachsen.
MarkierungenRoter Punkt, blauer Querstrich, gelber Querstrich.
VerkehrsanbindungÜber die Autobahn A 4 oder A 13, Ausfahrt Dresden-Altstadt, durch Dresden Richtung Pirna bzw. Transit auf der B 172 über Bad Schandau bis Schmilka. Busverbindung mit Bad Schandau; Anlegestelle der Weißen Flotte und Haltepunkt der S-Bahn.
GastronomieSchmilka: Elb-Café, Landgasthaus Helvetia, Schmilka Nr. 12. Gaststätte auf dem Großen Winterberg.
Unterkunft
Schmilka: Pension Sonnenheim, Tel. 035022/43123, Fax 035022/43123; Romantische Pension Rauschenstein, Tel. 035022/40900, Fax 035022/40901.
Tourismusbüro
Bad Schandauer Kur- und Tourismus–GmbH, Markt 12, PF 27, 01814 Bad Schandau, Tel. 035022/99930-33, Fax 035022/90034, Internet www.badschandau.de

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