Auf die Rudersburg

Teilweise steile Bergtour, die über einen schönen Wiesenrücken zu einem hervorragenden Aussichtsberg führt. Wegen der südseitig freien Hänge oberhalb der Hinhageralm im Hochsommer nicht zu spät aufbrechen. Am Schluss Trittsicherheit erforderlich. (Autor: Michael Pröttel)
10 km
1150 m
5.00 h
Gegenüber dem Parkplatz macht ein Schild »Rudersburg« auf den Beginn einer Forststraße aufmerksam. Diese Straße gehen wir nun immer bergan. Nach einiger Zeit folgt man an einer Wegkreuzung dem Schild »Rudersburg« nach links. Es geht weiter auf einer breiten Forststraße bergan, bis uns ein Schild mit der Beschriftung »Wetterkreuz« auf eine Abzweigung nach rechts hinweist. (Im Sommer 2003 machte ein provisorisches Schild darauf aufmerksam, dass dieser Weg wegen Sturmschäden gesperrt wäre. Aber schon damals war er problemlos zu gehen.) Wir folgen dem Fußweg, der bald zu einem steilen Fahrweg wird. Der Weg mündet steil in einen neu angelegten Forstweg. An einer Kreuzung entscheiden wir uns für den linken Weg. Man kommt an einer alten Sturmwurffläche vorbei (der Grund des neuen Forstwegs); dahinter wird der Weg zu einem schönen Fußweg. Kurze Zeit später treten wir aus dem Wald heraus und erreichen in einer Rechtsschleife die unbewirtschaftete Hinhager Alm (1Std.).
Man folgt dem Wegweiser »Wetterkreuz« nach rechts und gewinnt auf dem gut angelegten Fußweg schnell an Höhe. Nach der Querung einer Almstraße steigt man weiter in Serpentinen bergan, bis man lichten Bergwald und einen breiten Wiesenrücken erreicht. Hier geht es wunderschön und zum Teil weglos (immer gut auf die Markierungen an den Steinen achten) in angenehmer Steigung zur Bergkuppe der Wetterfahne (1:45Std., 1284m). Leicht ansteigend führt der Pfad wunderschön durch Bergmischwald weiter nach Westen auf den großen Block der Rudersburg zu. An einem sanften Rücken leicht nach links und ein Stück bergab. Weiter gut auf die Markierungen achtend, setzen wir den Weg nach Norden fort, steigen über eine Zauntreppe und queren eine Wiese. Hinter dieser, kurz vor einigen Felsen, stoßen wir auf einen von links her kommenden Weg und folgen diesem nach rechts. Erst ein wenig steiler, dann wieder flacher, quert der Weg auf die Nordseite der Rudersburg. Hier wendet er sich nach rechts, und es geht das letzte Stück steiler zuerst durch den Wald, dann durch Latschen auf den breiten Gipfelblock. Der Weg wird flacher. Bei zwei Gabelungen halten wir uns jeweils links und sehen auch schon das Gipfelkreuz der Rudersburg vor uns (3Std., 1430m). Die Aussicht ist wirklich grandios: Sie reicht vom Geigelstein und der Kampenwand über die östlichen Chiemgauer Berge bis zum schroffen Wilden Kaiser und den östlich davon glänzenden Gletscherbergen der Hohen Tauern. Wir kehren auf demselben Weg zum Ausgangspunkt zurück (5Std.).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour10 km
Höhenunterschied1150 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktKössen, Ortsteil Staffen.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDer hier beschriebene Wegverlauf zur Rudersburg ist die bei weitem einsamste Anstiegsroute. Das Teilstück von der Wetterfahne zur Rudersburg ist landschaftlich so reizvoll, dass ich keine Rundwanderung vorschlage, sondern diesen Wiesenrücken auch für den Abstieg empfehle.
Beste Jahreszeit
KartentippTouristenkarte Chiemsee und Umgebung, 1:50000, Bayerisches Landesvermessungsamt.
MarkierungenRot-weiß.
VerkehrsanbindungVon München aus über die A8 und die A93 bis Ausfahrt Oberaudorf. Von hier über Niederndorf und Walchsee nach Kössen. Hier in Richtung Deutschland und an der Rechtskurve nach einer Brücke links (Schild Rudersburg). Immer geradeaus (den ersten großen Parkplatz lässt man links liegen) bis zum Parkplatz für Wanderer und Berggasthof Edernalm.
GastronomieUnterwegs keine.
Unterkunft
Bauernhof Mitterstätt, Bichlach 69, A-6345 Kössen, Tel./Fax 0043/5375/6675.
Tourismusbüro
TVB Kaiserwinkl, Infobüro Kössen-Schwendt, Dorf 15, A-6345 Kössen, Tel. 0043/501100-10, Fax 0043/501100-19, E-Mail: info@kaiserwinkl.com

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