Auf die Kampenwand

Auf breitem Fußweg, u¨ber steilere, teilweise erodierte Serpentinen. Fu¨r den kurz- zeitig ausgesetzten Gipfelan- stieg (Drahtseilevorhanden) Trittsicherheit und Schwin- delfreiheit gefragt. (Autor: Michael Pröttel)
3 km
250 m
2.00 h
Zuna¨chst geht es ohne Schweißverlust mit den nostalgi- schen Kabinen der Kampenwandbahn zur Seilbahnbergstation hi- nauf. Von dort aus geht man in Richtung eines Berggasthofes und links an diesem vorbei. Kurz wird es etwas steiler, bis man einen flachen Ru¨cken erreicht. Von dem dort aufragenden Kreuz hat man die erste großartige Aussicht. Der breite Weg fu¨hrt uns an ei- nem Felsturm vorbei und leicht absteigend hinunter zur Steinling- alm. Man hat weiterhin einen sehr scho¨nen Ausblick auf das Al- penvorland mit dem Chiemsee – kein Wunder, dass dieser flache Wanderweg auch bei »Turnschuhbergsteigern« sehr beliebt ist. Direkt bei der Steinlingalm wenden wir uns nach rechts und fol- gen dem erodierten Fußweg bergauf. Der Weg ist auf dem nun folgenden Abschnitt in recht viele Teilwege auf- gegliedert. Wir folgen am besten dem mit roten Punkten markierten Hauptweg, um Kniege- lenke und auch die Na- tur zu schonen. Der Weg wird bald steiniger und wir erreichen die ersten Felswa¨nde. Hier wenden wir uns nach links. Es geht nun weiter durch die beeindruckenden Felsschluchten der soge- nannten »Kaisersa¨le«, wo uns im weglosen Ge- la¨nde weiterhin rote Markierungen den Weg weisen. Senkrechte Fels- wa¨nde, die aus steil ge- stellten Schichten des besonders harten Wettersteinkalkes beste- hen, begleiten nun unseren Anstieg. Teilweise muss man schon hier die Ha¨nde zu Hilfe nehmen. Die Markierungen fu¨hren uns nach rechts noch einmal durch eine enge Felsschlucht. Das Ge- la¨nde o¨ffnet sich und wir sehen plo¨tzlich das Gipfelkreuz vor uns. Um dieses zu erreichen, mu¨ssen wir mithilfe einer Eisen- kette die felsige, steile Nordseite des Gipfelblockes umgehen. Auf diesem kurzen, ausgesetzten Abschnitt ist Trittsicherheit an- gesagt. Dahinter wird der Weg wieder einfacher. Er wendet sich,sobald er den Ostkamm der Kampenwand erreicht hat, nach rechts und folgt dem Bergru¨cken ohne weitere Schwierigkeiten zum bis zu zwo¨lf Meter hohen Gipfel- kreuz der Kampenwand. Zuru¨ck zum Ausgangs- punkt geht es auf demsel- ben Weg.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour3 km
Höhenunterschied250 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBergstation der Kampen- wand-Seilbahn
Endpunkt Bergstation der Kampen- wand-Seilbahn
Tourencharakter Mit Seilbahnhilfe zu beeindruckenden Kalktu¨rmen
Beste Jahreszeit
KartentippUK L 7 »Chiemsee und Umgebung«, 1 - 50 000, Bayerisches Landesvermes- sungsamt
VerkehrsanbindungVon Mu¨nchen entweder bis nach Rosenheim und mit RVO- Bus 9496 zur Bushaltestelle in Hohenaschau »Schloßeinkehr Kampenwand«. Oder mit Um- steigen in Prien nach Aschau. Mit dem RVO-Bus 9502 zur »Schloßeinkehr Kampenwand«. Fahrzeit 1 - 58Std. Seilbahn fa¨hrt tl.9–17Uhrbzw.9- 18Uhr. Infos unter www.kam- penwand.de. Ru¨ckreise: Mit Umsteigen u¨ber Rosenheim oder mit zweimal Umsteigen u¨ber Aschau und Prien.
GastronomieSteinlingalm, Montag Ruhe- tag, www.steinlingalm.de
Tourismusbüro
Tourist-Info Tel. 08052/90 49-0, Fax 08052/90 49-45, E-Mail: info@aschau.de, www.aschau.de

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