Auf Deutschlands höchstem Bergbauernhof

»Gehen mia heut' no auf'd Ast'n?« Für viele Rosenheimer ist der Weg dorthin ein Katzensprung, weshalb die Hütte Dienstag und Mittwoch auch bis 23 Uhr geöffnet hat. Lustig geht's dann zu auf Deutschlands höchstem Bergbauerndorf. (Autor: Michael Kleemann)
9 km
620 m
5.00 h
Von der Landwirtschaft alleine kann man hier oben freilich nicht mehr leben, da braucht es schon das Zubrot eines Berggasthofes. Neben vorzüglichen Speisen aus Bayerischer Küche nebst Brotzeiten können wir Ihnen auch die hausgemachten Kuchen empfehlen. Ihre Kinder können sich derweil am Kraxlbaum, auf der Schaukel und im Sandkasten vergnügen.

Weit schweift der Blick, wir befinden uns ja immerhin auf 1100 Meter Höhe, nach Südosten hinüber zu den Chiemgauer Alpen und zum Kaiser. Direkt vor uns im Süden sehen wir einen »Waldbuckel«, das ist der Wildbarren der zusammen mit dem Kranzhorn auf der anderen Seite des Inntales dessen Pforte bildet, vor allem was das Wetter betrifft. So ist es bis hierher im Herbst oft neblig, südlich davon scheint dagegen den ganzen Tag die Sonne.

Wegverlauf für Bahnfahrer

Vom Bahnhof in Flintsbach stoßen wir auf den Ahornweg, dem wir weiter linker Hand folgen. Wir überqueren eine Straßenkreuzung und gehen auf der Innstraße bis zur Hauptstraße, der wir linker Hand ein kurzes Stück folgen. Dann folgen wir rechter Hand dem Wegweiser Petersbergl, Hohe Asten in den Astenweg bis zum Anstieg. Ab hier geht es auf gleichem Weg wie für die Autofahrer weiter.

Wegverlauf für Autofahrer

Vom Wanderparkplatz gehen wir ein Stück in südlicher Richtung. Wir folgen dem Forstweg mit der Beschilderung Hohe Asten bergauf, vorbei an der Burgruine Falkenstein. An der nachfolgenden Linkskurve biegen wir an einer Kapelle rechter Hand auf einen Wanderweg ab, ohne Beschilderung. Wir nehmen den linken, etwas breiteren Wanderweg und folgen der roten Markierung. Am Ende des Anstieges kreuzt der Wanderweg in einer Linkskurve zweimal einen Forstweg, aber wir folgen dem Wanderweg weiter bergauf.

Am Ende des Wanderweges gelangen wir auf einen Forstweg, dem wir nun rechter Hand ohne Beschilderung weiter bergauf folgen. An einer scharfen Linkskurve ignorieren wir rechter Hand den abzweigenden Wanderweg mit Beschilderung Brannenburg 10 und folgen dem Forstweg weiter bergauf. An der nächsten Weggabelung ignorieren wir dann linker Hand den Wegweiser Berggasthof Petersberg und folgen dem Forstweg bis zur Hohen Asten.

Rückweg ins Tal

Für den Rückweg folgen wir dem Hinweg bis auf Höhe des Petersbergls bergab. Dort ignorieren wir den Wegweiser Petersbergl rechter Hand und gehen weiter geradeaus bergab. An der Rechtskurve des Forstweges gehen wir nun geradeaus in einen Wanderweg und folgen dem Wegweiser Brannenburg 10 bergab. An einer weiteren Weggabelung folgen wir dem Schild 10 linker Hand. Gleich danach überqueren wir eine Brücke und folgen dem Wegweiser Flintsbach.

In der Folge passieren wir das Anwesen Wagnerberg und gehen auf dem Wanderweg weiter bergab. An einer Gabelung des Wanderweges folgen wir nun dem Wegweiser Flintsbach rechter Hand. An einer weiteren Gabelung des Wanderweges folgen wir erneut dem Wegweiser Flintsbach rechter Hand bergab. Der Wanderweg kreuzt nun einen Forstweg. Wir folgen dem Wanderweg weiter geradeaus. Dieser führt im weiteren Verlauf an einer kleinen Staustufe vorbei und weiter entlang eines Baches. Am Waldrand mündet der Wanderweg in einen Forstweg, dem wir rechter Hand ohne Beschilderung folgen. Der Forstweg mündet nun in einen geteerten Fahrweg, dem wir zurück zu unseren Ausgangspunkten folgen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour9 km
Höhenunterschied620 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
StartortFlintsbach
AusgangspunktAuto - Wanderparkplatz Petersbergl, Hohe Asten Bahn: Bahnhof Flintsbach
EndpunktWie Ausgangspunkt.
TourencharakterVon Flintsbach zum Petersbergl auf Forstwegen und interessanten Wanderwegen im Wechsel. Dann bis zur Hohen Asten auf einem Forstweg. Vom Berggasthof schöne Ausblicke zum Heuberg und zum Kranzhorn. 
Hinweise
Eignung. Für Familien mit Babys und Kindern im Tragetuch oder in der Kraxe sowie für Kinder ab dem 8. Lebensjahr. Mit Rodel auf dem geräumten Weg
KartentippLandesamt für Vermessung und Geoinformation 1:50 000, Blatt Mangfallgebirge
VerkehrsanbindungAuto - A 8 München-Salzburg bis Inntaldreieck, dort auf die A 93 bis Brannenburg; linker Hand Richtung Brannenburg; in Brannenburg links Richtung Kufstein und Flintsbach; während der Durchfahrt von Flintsbach rechts dem Schild Petersbergl, Hohe Asten in den Astenweg folgen, vorbei an einer Kapelle bis zum Wanderparkplatz rechts Bahn: München–Salzburg bis Rosenheim, dann Rosenheim–Innsbruck bis Flintsbach
GastronomieBerggasthof Hohe Asten, Tel. 08034/ 21 51, Freitag Ruhetag
Tipps
Am Ende der Tour empfehlen wir abenteuerhungrigen und noch gehhungrigen Familien (besonders für Bahnfahrer geeignet) einen Abstecher zu den Eremitenhöhlen unterhalb der Magdalenenkirche. Diese wurden um 1748 als Schule und Wohnraum benutzt und sind heute noch teilweise erhalten. Beim Abstieg erreichen Sie die Höhlen, indem Sie am Ende des Bachlaufes linker Hand auf Wander- und Fahrwegen über Erlach zur »Biber« folgen. Benutzen Sie hierzu bitte auch die ausgewiesenen Wanderkarten. Bahnfahrer können nach der Besichtigung zur Wallfahrtskirche St. Magdalena aufsteigen und auf dem Hangrücken der Biber nach Brannenburg gehen, um dort zum Bahnhof zu gelangen. Für den Weg ab der Abzweigung bis zu den Eremitenhöhlen planen wir etwa 35 Minuten Gehzeit. Von dort bis zum Bahnhof Brannenburg können Sie in etwa noch einmal die gleiche Gehzeit veranschlagen. Im Winter empfehlen wir, ab dem Wanderparkplatz nach Schneefällen den geräumten Forstweg für den Auf- und Abstieg zu benutzen. Achtung: Hier können dann auch viele Rodler unterwegs sein, das macht den Weg glatt!
Tourismusbüro
Verkehrsamt Flintsbach, Tel. 08034/30 66 19, www.flintsbach.de

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