Auf der Grabenstettener Berghalbinsel

Historisch interessante Rundwanderung; kurzer, steiler Anstieg zur Albhochfläche; keltische Fliehburg, Höhle, Burgruine. (Autor: Ute und Peter Freier)
14 km
240 m
3.00 h
Gegenüber dem Wanderparkplatz »Pfälerbraike« an der Straße Bad Urach-Grabenstetten folgen Sie einem Fahrweg entlang eines Campingplatzes und über die Elsach. An der folgenden Weggabelung nach rechts (Markierung: rote Gabel, Falkensteiner Höhle), talaufwärts entlang der Elsach, auf der Straße Bad Urach-Grabenstetten über die Elsach und talaufwärts zur Elsach-Quelle (45 Min.) und zur Falkensteiner Höhle. Ein steiler Pfad führt auf die Albhochfläche zum »Heidengraben« (1 Std.), einem etwa 3 m hohen Wall mit verfülltem Graben, der zu keltischer Zeit die Berghalbinsel um Grabenstetten hier, an der schmalsten Stelle, von der Albhochfläche abriegelte.
Entlang des Heidengrabens (Markierungstäfelchen: Radnabenstift; Achtung: »Sammler«montieren immer wieder die Täfelchen ab!), die Straße kreuzen und nach links neben der Straße, dann nach rechts über einen Aussiedlerhof zum Waldrand und zur Burgruine Hofen (mit Grillstelle; 1:30Std.).
Auf Wirtschaftsweg nach Grabenstetten (1:45 Std.), auf der Ortsdurchfahrt nach rechts und entlang der nach Bad Urach / Neuffen führenden Straße. Am Ortsende an der Linksabzweigung der Straße nach Bad Urach vorbei, nach 250 m links abbiegen auf den Fahrweg Unterm Kreuz (keine Markierung). An der folgenden Weggabelung geradeaus zu einem weiteren Abschnitt des »Heidengrabens«, durch eine Lücke im Wall, sofort nach rechts auf einen Wiesenweg und auf über 1 km Länge (sporadische Markierung: keltischer Radnabenstift) entlang des Walls zum Waldrand (2:45 Std.). Hier nach rechts durch ein Tor der »Elsachstadt« (Info-Tafel), nach wenigen Metern links (keine Markierung; Name des Gewanns: Winkel) auf Waldweg in ein enges Tal, das in einem Rechtsbogen in das Kaltental hinunterführt (2:30 Std.). Auf dem Talgrund talabwärts (rote Raute) und vorbei an den Kaltentalweihern. Ausgangs des Tals geradeaus zur Straße Bad Urach-Grabenstetten und zum Ausgangspunkt.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour14 km
Höhenunterschied240 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktWanderparkplatz im Pfäler Tal bei Bad Urach.
EndpunktWie Ausgangspunkt.
TourencharakterDie Wälle und Gräben in der Umgebung von Grabenstetten, »Heidengraben« genannt, sind Überreste einer keltischen Fliehburg. Ständig besiedelt war vermutlich nur eine auf der Westseite des Plateaus gelegene Berghalbinsel, die »Elsachstadt«.
Beste Jahreszeit
KartentippLVA B-W-Freizeitkarte 524 (Bad Urach), 1 : 50 000.
MarkierungenRote Gabel, rote Raute; einzelne Abschnitte ohne Markierung bzw. mit Täfelchen (keltischer Radnabenstift) eines archäologischen Lehrpfads.
VerkehrsanbindungPKW: A 8 Stuttgart–München, Ausfahrt Wendlingen; B 313 nach Metzingen; B 28 nach Bad Urach und in Richtung Ulm; links abbiegen in Richtung Grabenstetten; nach 1,5 km Wanderparkplatz »Pfälerbraike«.
GastronomieGaststätten in Grabenstetten; Gaststätte Pfälhof.
Tipps
Die Elsach, die bis etwa 1830 durch den Eingang der Falkensteiner Höhle abfloss, versickert heute innerhalb der Höhle und tritt 200 m weiter talabwärts aus. Nur nach starken Regenfällen fließt sie noch durch das Höhlentor aus. Von einer Begehung der Höhle auf eigene Faust wird dringend abgeraten!
Unterkunft
In Bad Urach mehrere Hotels und Gasthöfe. JH Bad Urach (Tel. 07125/80 25).
Tourismusbüro
Bei den Thermen 4, 72574 Bad Urach, Tel. 07125/94 32-0, Internet www.bad-urach.de

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