Auf den Spuren von Goldgräbern

Rundwanderung auf bequemen Wegen, Wechsel von Wald und Wiesenwegen. (Autor: Tassilo Wengel)
9 km
250 m
1.00 h
Wir beginnen unsere Wanderung bei der Touristinformation in Limbach, überqueren den Parkplatz und gehen zum Rennsteig. Hier wenden wir uns nach links und folgen ihm in Richtung Dreistromstein, Friedrichshöhe.
Nach einigen Häusern von Alsbach überqueren wir die Straße und folgen an der nächsten Gabelung dem Wegweiser in Richtung Friedrichshöhe. Es folgt ein schöner Wiesenweg am Waldrand; mehrere Grenz- und Wappensteine begleiten unseren Weg zum Dreistromstein, einem dreiseitigen Obelisk (siehe Tour 23). Vom Dreistromstein gehen wir zunächst 400m zurück und wenden uns beim Wegweiser Goldwaschplatz 3,5km nach rechts. Auf einem Waldweg wandern wir zum Abzweig Siegmundsburg und schwenken bei einem Sitzplatz mit Infotafel wieder rechts. Unsere Aussicht reicht bis nach Steinheid mit dem »Kieferle«.
Schnell sind wir in Siegmundsburg, das 1728 als Glashüttensiedlung gegründet wurde. Im Ort überqueren wir die Straße, gehen nach rechts und schwenken dann in die Alte Straße nach links. Sie führt leicht ansteigend aufwärts, trifft wieder auf die Ortsdurchgangsstraße, auf der wir die Höhe beim Rennsteig-Stüberl erreichen. Hier gehen wir etwa 400m auf einem Pfad neben der Straße weiter und kommen zur Werraquelle, die eigentlich als Saarquelle angesehen wird. Wir gehen zurück bis zum Rennsteig-Stüberl, wenden uns nun nach rechts und wandern auf einem schönen Panoramaweg mit Blick auf Siegmundsburg und Steinheid. Beim Sitzplatz »Die Länder« zweigt der Ziriaksweg nach links, ein schöner Wiesenweg. Beim Friedhof wenden wir uns nach links, kommen zum Wegweiser mit Bank und schwenken hier nach rechts (Goldwaschplatz 1,5km, Limbach 3km). Auf einem Pfad wandern wir am Hang entlang, erreichen den Goldwaschplatz und kommen schließlich auf dem Paradiesweg nach Limbach zurück.

Wanderwege Thüringer Wald

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour9 km
Höhenunterschied250 m
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktLimbach.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterGold wurde in der Gegend um Limbach früher reichlich gewaschen, bis die Ausbeute nicht mehr lohnte. Heute ist das Goldwaschen hier eine beliebte Touristenattraktion, die sich gut mit Wandern verbinden lässt.
Beste Jahreszeit
KartentippWanderkarte Neuhaus, Lauscha und Steinach, Maßstab 1:30000, grünes herz, verlag für tourismus oder Fritsch-Wanderkarte Nr.47 1:50000, Östlicher Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge.
MarkierungenWeißes »R« und Wegweiser.
VerkehrsanbindungAutobahn A4, Abfahrt Weimar oder Apolda, bis Bad Berka, auf B85 über Rudolstadt nach Saalfeld, auf B281 über Neuhaus am Rennweg nach Limbach.
GastronomieUnterwegs: Rennsteig-Stüberl am Abzweig nach Friedrichshöhe, Do, Fr Ruhetag; Waldbaude an der Werraquelle.
Tipps
Scheibe-Alsbach. Der Doppelort ging aus einem Eisenhammer in Scheibe und einer Glashüttensiedlung in Alsbach hervor. Hier wurde Gotthilf Greiner (1732–1797) geboren, der 1761 zusammen mit seinem Vater, dem Glasmaler Gottfried Greiner aus Alsbach, und dem Töpfer Dümmler aus Coburg unabhängig von Böttger in Meißen das Geheimnis der Porzellanherstellung entdeckte. Im Jahre 1774 gründete er im nahen Limbach die erste Porzellanfabrik des Thüringer Waldes, die 1945 durch Beschuss amerikanischer Tiefflieger zerstört wurde. Von Scheibe-Alsbach aus bietet sich ein Spaziergang zur Talsperre an, auch als Schwarza-Stausee bezeichnet. Er wurde von 1937 bis 1942 anstelle eines Flößteiches angelegt und dient mit einem Fassungsvermögen von 2Mio. Kubikmetern als Trinkwasserspeicher sowie als Hochwasserschutz für das Schwarzatal.
Unterkunft
Limbach: Haus »Rennsteigrose«, Tel. 036704/80753, www.rennsteigrose.de; Alsbach (200m von Limbach): Alte Glashüttenschenke »Alsbachberg«, Tel. 036704/80267, www.alsbachberg.de.
Tourismusbüro
AG Touristinformation, Scheibener Straße 2, 98749 Limbach, Tel. 036704/80500, Fax 82727, E-Mail: info@rennsteig-und-mehr.de, Internet: www.rennsteig-und-mehr.de.

Buchtipp

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