Auf den Spuren der Preußen

Bequemer Spaziergang auf Platten- und Pflasterwegen, in den Parks auch feste

Sandwege. (Autor: Tassilo Wengel)
14 km
95 m
3.00 h
Zum Park Sanssouci Wir starten am Hauptbahnhof in Potsdam, wenden uns nach rechts und kommen zur Langen Brücke. Dort ist der Zugang zur 6,5 Hektar großen Freundschaftsinsel, wo sich eine zauberhafte Garten-anlage befindet. Von der Langen Brücke folgen wir der Friedrich-Ebert-Straße weiter und biegen nach 10Minuten nach links in die Fußgängerzone Brandenburger Straße ein. Sie führt direkt zum Brandenburger Tor am Platz der Nationen, das 1770 von Georg Christian Unger und Karl von Gontard errichtet wurde. Der Platz wird schräg nach rechts überquert und auf der Allee nach Sanssouci ist es nicht weit zum Eingang vom Park Sanssouci. Auf dem Weg Am Grünen Gitter kommen wir zu einem Querweg, der direkt zum Schloss Sanssouci führt. Wir gehen den Ökonomie-Weg entlang, am Chinesischen Teehaus (1754–56 von Johann Gottfried Büring erbaut) vorbei, links haltend zum Schloss Charlottenhof mit Gartenanlage und den Römischen Bädern mit Atrium und Thermenhalle im pompejanischen Stil. Der Weg führt weiter zum Neuen Palais, einer großartigen Schlossanlage aus der Mitte des 18. Jh. mit über 200 Zimmern. Von hier geht es auf der Hauptallee zurück zum Schloss Sanssouci, wobei sich nach links mehrere Abstecher, wie beispielsweise zum Botanischen Garten, zum Sizilianischen Garten und zu den Neuen Kammern, anbietet. Beim Schloss (Mitte des 18. Jh. von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff und Friedrich Christian Glume d.J. erbaut) steigen wir die breite Freitreppe hinauf zur Historischen Mühle.Zum Heiligen See Hier wenden wir uns nach rechts, überqueren die Bornstedter Straße und kommen über Voltaireweg und Reiterweg zur Alleestraße und dem Eingang zum Neuen Garten. Geradeaus gehen wir zum Schloss Cecilienhof (Wegweiser), folgen dann dem Weg zum Grünen Haus und überqueren den Hasengraben, eine Verbindung zwischen dem Heiligensee und dem Jungfernsee. Auf der Seestraße am Ufer des Heiligensees gelangen wir über die Kurfürstenstraße zur Friedrich-Ebert-Straße beim Nauener Tor, in die wir nach links einbiegen, und über die Lange Brücke erreichen wir wieder den Hauptbahnhof.Highlights in Potsdam Schloss und Park Sanssouci (1747), die Sommerresidenz Friedrichs des Großen; »Moschee« – Dampfmaschinenhaus am Havelufer für die Wasserspiele im Park Sanssouci (1842); Belvedere auf dem Pfingstberg; Russische Kolonie Alexandrowka (1826); Neuer Garten mit Marmorpalais und Schloss Cecilienhof (1917); Holländisches Viertel (18.Jh.); Alter Markt mit Nikolaikirche und historischem Rathaus (18.Jh.); Fußgängerzone Brandenburger Straße.

Hauptbahnhof Potsdam – Park Sanssouci 0.30Std. – Neuer Garten – 1.15Std.- Hauptbahnhof Potsdam 1.15Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour14 km
Höhenunterschied95 m
Dauer3.00 h
AusgangspunktHauptbahnhof Potsdam.
EndpunktHauptbahnhof Potsdam.
TourencharakterWegen seiner Schlösser und Gärten weltberühmt und als Weltkulturerbe von der UNESCO 1991 anerkannt ist Potsdam einen Spaziergang wert. Es lohnt sich, auf den Spuren des Preußenkönig FriedrichII. zu wandeln.
KartentippStadtplan von Potsdam.
VerkehrsanbindungAuto: Autobahn A10 (Berliner Ring), Abfahrt Potsdam-Nord, auf B273 oder Potsdam-Süd auf B2 nach Potsdam. Bahn/Bus: S-Bahn S7 bis Potsdam Hbf.
GastronomiePotsdam: Zahlreiche Möglichkeiten.
Tipps
Restaurant »Der Klosterkeller« in Potsdam Das Haus entstand 1736 unter Friedrich WilhelmI. und besaß damals bereits Braurecht. Für viele Potsdamer, aber auch für UFA-Stars wie Heinz Rühmann oder Marlene Dietrich war »Der Klosterkeller« Lieblingsrestaurant. 1992 wurde es umfassend restauriert und mit Kreuzkappengewölbe sowie dem aus Stein gemauerten Tresen in den Zustand versetzt, wie es zu Zeiten Friedrichs des Großen war. Neben Vorspeisen, Salaten, Suppen und Fischgerichten bietet die Speisekarte auch Spezialitäten. Dazu gehören Klosterkeller Spezialteller mit verschiedenen Fleischsorten in Rotweinsoße mit buntem Gemüse, Grillwürstchen und Bratkartoffeln, Berliner Schweinshaxe, Schlachteplatte, Geschmorte Lammkeule mit Speckbohnen oder »Friedrichs Brotzeit«, bestehend aus Sülze, Landschinken, Bra- tenaufschnitt, Käse und Schmalz (Fried- rich-Ebert-Straße 94, Tel. 0331/291218, www.Klosterkeller.Potsdam.de).
Unterkunft
Hotel Am Jägertor, Tel. 0331/2011100, www.travelcharme.de; Hotel Mercure Berlin Potsdam, Lange Brücke, Tel. 0331/2722, www.accorhotels.com; Übernachtungs- angebote auch bei Info-Hotline des Potsdam Tourismus-Service Te. 0331/275580.

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