Auf dem Naturlehrpfad »Langer Berg«

Vom Aufstieg abgesehen eine sehr bequeme Wanderung auf gut begehbaren Wegen. Nur der Abstieg kann bei Nässe etwas rutschig sein. (Autor: Tassilo Wengel)
6 km
200 m
2.00 h
Wir starten am Wasserschöpfrad von 1603 unweit des Marktplatzes (wenige Meter vom großen Parkplatz Nr. 2) und folgen dem Wegweiser Naturlehrpfad Ebermannstadt (Markierung grüner Ring) nach rechts. Am Breitenbach entlang, der sein Wasser von mehreren Quellen im Eschlipptal erhält, gelangen wir zur B 470, die wir überqueren. Wir gehen zur Friedhofsstraße, schwenken hier nach links und wenden uns bei der Breitenbacher Straße nach rechts. Nun geht es allmählich aufwärts, beim Hinweis zum Bierkeller Nitsche verlassen wir die Straße und steigen recht steil zum Schottenberg auf. Dort finden wir einen Wegweiser und den eigentlichen Beginn des Naturlehrpfades als Rundweg.
Wir wenden uns nach rechts, gehen auf einem mäßig ansteigenden Schotterweg aufwärts, vorbei am Abzweig zum Kreuz, einem Aussichtspunkt, und kommen zum Steinbruch. Sehr gut lassen sich vom Weg aus an der steilen Kalksteinwand die Schichten erkennen, die im Jura-Meer nach und nach »gewachsen« sind. Weiter geht es zum Druidenstein (1 Std.), einer exponiert stehenden Felsnase. Hier gedeihen zahlreiche Pflanzen, die Sonne und Trockenheit bevorzugen, wie Mauerpfeffer, Immergrünes Felsenblümchen und Färberkamille.
Wir folgen dem Weg weiter aufwärts, kommen zu einem Sitzplatz und biegen dort nach links. Nun wandern wir durch den Wald – immer der Markierung grüner Ring folgend – an zahlreichen Lehrtafeln vorbei. Vorgestellt werden zahlreiche Pflanzenarten aber auch Schmetterlinge, Vogelarten und andere Tiere. Der Abstieg erfolgt anfangs allmählich, wird steiler, und nach einem Hohlweg schließt sich der Kreis des Lehrpfades. Nun gehen wir der Markierung grüner Ring folgend zurück zum Wasserschöpfrad (2:30 Std.).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour6 km
Höhenunterschied200 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktEbermannstadt, Wasserschöpfrad.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterWer sich genauer über die Entstehung der Fränkischen Schweiz, ihren geologischen Aufbau sowie über Tier- und Pflanzenwelt informieren möchte, sollte die Wanderung auf diesem Lehrpfad nicht versäumen. Außerdem bietet sich ein wunderschöner Ausblick vom Druidenstein in das Wiesenttal mit Ebermannstadt.
Beste Jahreszeit
KartentippFritsch Wanderkarte Naturpark Fränkische Schweiz Veldensteiner Forst – Hersbrucker Alb, Blatt Süd, 1:50 000.
MarkierungenGrüner Ring.
VerkehrsanbindungAutobahn A 9, Ausfahrt Pegnitz-Grafenwöhr, auf B 2/ B 470 über Pottenstein, Gößweinstein nach Ebermannstadt, Autobahn 73, Ausfahrt Forchheim Nord, auf B470 über Forchheim nach Ebermannstadt. Bahnverbindung mit Forchheim.
GastronomieEbermannstadt: Bierstübel Zur Ella, Marktplatz 24. Gasthof Schwanenbräu, Marktplatz 2. Hotel Resengörg, Hauptstraße 36. Café Altmayer, Am Breitenbach.
Tipps
Am Albtrauf, aber auch an den Talhängen gibt es zahlreiche Hohlwege. Sie entstanden durch Schleifspuren beim Bremsen und Anfahren der Ochsenkarren. Der Sandstein wurde dabei beschädigt, und der Regen hatte genügend Angriffsfläche. Im Laufe der Zeit entstanden auf diese Weise auch im harten Doggersandstein Hohlwege.
Unterkunft
Ebermannstadt: Hotel Resengörg, Tel. 09194/7 39 30, Fax 09194/73 93 73. Hotel Schwanenbräu, Tel. 09194/2 09, Fax 09194/58 36. Brauereigasthof Hotel Sonne, Tel. 09194/76 74 80, Fax 09194/67 48 80.
Tourismusbüro
Touristinformation Ebermannstadt, Bahnhofstraße 5, 91320 Ebermannstadt, Tel. 09194/5 06 40, Fax 09194/5 06 41, E-Mail: touristinfo@ebermannstadt.de.

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