Ankogel, 3252 m

Der früher noch deutlich schärfer und 16 m höher aufragende Gipfel wurde 1932 durch einen Bergsturz in den heutigen Zustand versetzt. (Autor: Richard Goedeke)
Von der Bergstation oder Hütte zuerst in östlicher Richtung auf dem Goslarer Weg 20 Min. abwärts zum Wegweiser am P. 2538. Nun links Steig auf Moräne entlang dem recht übersichtlichen Lasacher Kees und nördlich zur Radeggscharte (2874 m). Von dort am Westgrat auf die Schulter des Südwestgrats (»Kleiner Ankogel«, 3096 m). Nach NO, in luftiger Blockletterei (I) einen Abbruch ostseitig umgehen, am Grat steil zum (Vor-) Gipfelkreuz. Plattig und luftig weiter (I) zum höchsten Punkt. Nordöstlicher Vorgipfel schwieriger (II).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour3 km
Höhenunterschied750 m
Dauer4 h
Schwierigkeit
AusgangspunktTalstation der Ankogelbahn
EndpunktAnkogel
TourencharakterDies verdeutlicht, dass die von uns als »ewig« empfundenen Berge eigentlich nur vorübergehende Zustände von Erosionsruinen zeigen, die durch Frostsprengung, chemische Prozesse und Schwerkraft nach wie vor stetiger Umgestaltung unterliegen. Der Ankogel wurde als erster Gletscherberg der Ostalpen bereits 1762 durch den Bauern Patschg aus Böckstein bestiegen.
Hinweise
Siehe Tour 140 in Karte.
KartentippAV-Karte 1 - 50000, Nr. 44 Hochalmspitze–Ankogel.
VerkehrsanbindungMit Bahn von Spittal oder Zell am See–Bad Gastein bzw. mit Auto von Spittal oder Lienz nach Mallnitz (1190 m) und 4 km zur Talstation der Ankogelbahn (1271m).
GastronomieHannoverhaus (2720 m, DAV Hannover, 70 Schlafplätze, bew. Juni–Sept., Tel. 0043/664/1619367).
Informationen
Schwierigkeit. Insgesamt F+ (leicht), mit Kletterstellen I (leicht). Mühen: Hüttenzustieg ab Bergstation der Seilbahn 95 mH (15 Min.), zu Fuß 1550 mH (5 Std.), Gipfelaufstieg 750 mH (2 1/2 Std.). Gefahren: Bei guten Verhältnissen moderat, bei Schnee Umgehung des Steilabbruchs und Gipfelgrat heikel. Freuden: Ein Aussichtsberg mit nur begrenzten obligatorischen Mühen. Spezialführer: L. Buchenauer/P. Holl, Alpenvereinsführer AVF Ankogel- und Goldberggruppe, Bergverlag Rother, München 1986.
Höchster Punkt
Ankogel, 3252 m
Unterkunft
Hannoverhaus (2720 m, DAV Hannover, 70 Schlafplätze, bew. Juni–Sept., Tel. 0043/664/1619367).
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