Am Kronenburger See

Kronenburg, das Rothenburg der Eifel, ist wahrlich eine Krone, ein achtungsgebietender Horst auf einem Bergsporn über der jungen Kyll. Diese unschwierige Rundwanderung bietet herrliche Ausblicke und eine Bademöglichkeit im Kronenburger See. (Autor: Helmut Dumler)
8 km
210 m
2.15 h

In Kronenburg auf der Rückseite des Eifelhauses abwärts. Kurz danach (Rastbank) halb links auf dem schmalen Weg hinunter zum breiten, promenadenähnlichen Weg, dem man rechts in die Mulde eines Seitentales folgt.

Anschließend auf der Straße Zum Kleebusch bis zur Kronenburgerhütte: Standort einer Eisenhütte vom 15. Jh. bis 1850. Rechts der St.-Vither-Straße (B 421) folgen bis zur 18 m hohen Staumauer des fischreichen, vor einem Vierteljahrhundert angelegten Kronenburger Sees (490 m; Fläche 27 ha, Gesamtstauraum 2,7 Mio. m3). Im Winter dient er als Regenrückhaltebecken für die Kyll-Hochwasser.

Weiter über den Damm (rechts ein Überlaufstutzen). Am Südufer rechts abzweigen. Spätestens vor dem Kinderspielplatz und dem Kiosk hält man sich nahe am Ufer. Auf der anderen Seite erkennt man die Mulde des Ohmbaches, links davon die Höhen des Arenbergforstes, unser nächstes Ziel.

Das genussvolle Schlendern am Seeufer endet nach 15 Min. am Überlaufwehr des Vorstaubeckens. Mit dem Steg auf das andere Ufer wechseln (30 Min.). Die Markierung 2 führt über Holzbohlenstufen empor zur B 421. Links, nach 50 m halb rechts abbiegen. Rechts am Forstfahrweg verschwanden, wie vielerorts in der Umgebung, 1990 die Reste eines Westwallbunkers.

Es geht mäßig bergan. Bald schwenkt der breite Weg parallel zur Kyll in Nordrichtung ein. Etwa 15 Min. nach dem See erreicht man einen Steinbruch. Daran geht es links vorbei und hinauf zu einem breiten Querweg. Rechts, weiterhin bergwärts. Links tritt der Wald zurück. In einiger Entfernung wölbt sich der flache, waldbesetzte Spalersborn. Angelangt auf der Kuppe des Weges, wird im Norden das Dörfchen Berg sichtbar.

Hier nicht rechts (Weg Nr. 2 ins Kylltal), sondern geradeaus, entsprechend dem geteerten Fahrweg durch die Mulde des obersten Ohmbachtales. Etwa 50 m vor der Straße biegt man rechts ein, Richtung Süden. Wenig später wieder rechts halten, dem schwarzen Keil der Hauptwanderlinie 5 folgen: Willibrordusweg – Felix-Gerhardus-Weg. Er berührt die Kuppe Auf dem Höchsten (611 m; ab dem Stausee 45 Min.).

Jetzt geht es mit schöner Aussicht talwärts. Für uns gilt die zweite Rechtsabzweigung: Johanniterstraße. Dann leitet die Gerlachstraße direkt zum Nordtor von Kronenburg zurück.


GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour8 km
Höhenunterschied210 m
Dauer2.15 h
Schwierigkeit
AusgangspunktKronenburg (Parkplätze auf der Rückseite des Eifelhauses)
Endpunktwie Ausgangspunkt
TourencharakterDie Kronenburger existierten bis in das Jahr 1414, als das Geschlecht mit Peter von Kronenburg mangels männlicher Nachfolger erlosch – und das, obwohl er dreimal verheiratet war! Durch weibliche Erbfolge sank die Herrschaft hinab bis zum Anhängsel benachbarter Territorien.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Landeskarte (1:50 000), Blatt »Deutsch-Belgischer Naturpark, Südteil«
MarkierungenWegnummer 2, schwarzer Keil
VerkehrsanbindungAuto: Auffahrt 600 m von der Talstraße B 421
Bus: Bushaltestellen im Tal (Kronenburgerhütte)
GastronomieKronenburgerhütte, Kiosk am See
Unterkunft
Eifelhaus (Eifelverein) im historischen Kern von Kronenburg, Tel. 06557/295; Pension Haus am Burgturm, Tel. 06557/432; im Tal: Hotel-Restaurant Zur Kyllterrasse, Tel. 06557/271.
Tourismusbüro
Verkehrsverein Oberes Kylltal, Burgberg 22, 54589 Stadtkyll, Tel. 06597/28 78, Fax 06597/48 71, E-Mail touristinfo.obereskylltal@t-online.de
Mehr zum Thema