Almwanderung am Furkajoch

Leichte Almwanderung auf gut ausgebauten Güter- und Bergwegen durch eine attraktive Landschaft mit Wald, Weideflächen und Feuchtlebensräumen. (Autor: Karin Pegoraro, Manfred Föger)
7 km
350 m
3.00 h
In einer weiten Kehre an der Westrampe – hoch über dem Garnitzatal – zweigt der Almfahrweg zur Göfisalpe von der asphaltierten Furkajochstraße ab. Manchmal ist es nicht leicht, diesen »Einstieg« auf Anhieb zu finden, wir sind zunächst daran vorbeigefahren. Doch nun wandern wir durch den Bergfichtenwald aufwärts. An einer Weggabelung bei zwei Jagdhütten müssen wir uns rechts halten, denn der links führende Pfad endet nach etwa 250 Metern im »Nichts«.
In etlichen Kehren und Windungen geht es den Almflächen entgegen. Der Wald wird allmählich schütterer und macht den offenen Weiden Platz. Immer wieder sind auch feuchtere Stellen eingestreut. Jetzt im Herbst sind sie sehr auffallend. Ihre dominierende Pflanze, das Pfeifengras, hat sich in ein strahlendes Orangegelb verfärbt. Auf 1746 Meter Seehöhe erreichen wir schließlich die Göfisalpe (1:30 Std.).
Wenig oberhalb wenden wir uns auf dem Wanderweg nach rechts und traversieren zunächst leicht ansteigend die Westflanke des Gerenfalben (1938 m). Nach einer mit Gebüsch bewachsenen Hügelflanke erreichen wir den höchsten Punkt der Tour. Links geht es hinauf zum Gipfelkreuz am Gerenfalben, zwei andere Pfade leiten den tiefer gelegenen Almen entgegen. Wir wählen den linken und halten auf die Altgerachalpe (1664 m) zu.
Bei den Almhütten biegen wir nach rechts ein. In einem weiten Bogen geht es durch den Wiesenkessel der Gerachalpen, wobei dreimal kleinere Bachläufe gequert werden müssen, die allerdings nur nach stärkeren Niederschlägen nennenswerte Wassermengen mit sich führen.
Bald gelangen wir zur Neugerachalpe, der letzten Alpe auf unserer Tour. In einer weiten Kehre marschieren wir der Straße über das Furkajoch entgegen, die wir nach etwa 700 Metern erreichen. Ab hier gibt es zum Asphalt keine Alternative. Wir folgen der Straße talwärts und kommen nach einem Kilometer zurück zum Ausgangspunkt (2:30 Std.).

leichte Herbstwanderungen

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour7 km
Höhenunterschied350 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktWestrampe der Straße über das Furkajoch (1025 m).
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterNicht alle Alpen des Bregenzerwaldes sind touristisch erschlossen, viele haben sich ihren ursprünglichen Zustand bewahren können, zumindest was die Landschaft betrifft. Die traditionellen Schindeldächer mussten allerdings vielfach ihren scheußlichen Blechnachfolgern weichen. Diese Tour führt uns durch ein Mosaik aus alpiner Kultur- und Naturlandschaft.
Beste Jahreszeit
Kartentippfreytag & berndt-WK Bregenzerwald, 1:50 000. Kompass-WK 2 Bregenzerwald – Westallgäu, 1:50 000.
MarkierungenÜbliche Wanderwegemarkierung, Wegweiser an wichtigen Kreuzungspunkten; teilweise etwas unübersichtlich.
VerkehrsanbindungDas Furkajoch verbindet den Damülser Talkessel mit dem Laternsertal, das sich in Richtung Feldkirch hinzieht. Die Zufahrt ist daher vom inneren Bregenzerwald oder vom südlichen Rheintal aus möglich. Busse fahren nicht über den Pass, sondern nur in die Talorte an den beiden Rampen (Damüls bzw. Bad Innerlaterns). Ausgangspunkt ist die Abzweigung des Güterweges auf die Göfisalpe; sehr beschränkte Parkmöglichkeiten.
GastronomieVerschiedene Einkehrmöglichkeiten in den Talorten; unterwegs keine.
Unterkunft
Verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten in den Talorten.
Tourismusbüro
Damüls-Faschina Tourismus, Kirchdorf 138, A-6884 Damüls, Tel. 05510/6200, info@damuels.at, www.damuels.at; Verkehrsamt Laterns, Thal 52, A-6830 Laterns, Tel. 05526/2 03, Fax 05526/2 14, www.tiscover.at/laterns
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