Von Achenbach auf die Hochplatte, 1815 m

"Skitour für Langschläfer" - Auch oder gerade weil die Hochplatte etwas im Schatten des benachbarten, etwa 170 Meter höheren Juifen steht, ist diese gemütliche Tour am Achensee sehr zu empfehlen.
Bitte stets beachten: Den aktuellen Lawinenwarndienst. Die regionalen Adressen sind unten im Reiter "Specials" zu entnehmen. (Autor: Michael Pröttel)
10 km
915 m
2.00 h
Aufstieg Am Parkplatz (900 m) schnallt man die Tourenski an und steigt in Richtung Westen über freie Wiesen gemütlich bergan. Bald trifft man auf einen Forstweg, der in ungefähr derselben Richtung weiter zum Wald führt. Dort wo die Forststraße eine Rechtskehre macht, geht man geradeaus weiter und verlässt somit den breiten Fahrweg. Bei der nächsten Gabelung hält man sich rechts und steigt auf einem alten Ziehweg weiter bergan bis zu den freien Almflächen der Falkenmoosalm. Man steigt über die Almflächen weiter nach Westen auf und kommt an der Falkenmoosalm (1328 m) vorbei. Von hier aus sieht man die weitere Route über den ausgeprägten, anfangs noch bewaldeten Bergrücken zum Gipfel vor sich.Über nun wieder etwas eingewachsenere Hänge geht es in derselben Richtung weiter und auf einen zunächst sehr breiten Bergrücken. Hier wendet man sich nach links und folgt dem Rücken nun immer in Richtung Südosten. Hier nicht (!) den nach rechts abzweigenden Spuren folgen! Diese führen zum Juifen.Indem man weiter dem Rücken entweder an seiner Scheitellinie bzw. etwas links davon folgt, gewinnt man in lichtem Bergwald weiter an Höhe. Kurz vor dem Ende der Tour muss man aufpassen. Ist die Lawinenlage nicht ganz sicher, dann muss der letzte Aufschwung etwas mühsam direkt über den hier steilen Rücken bewältigt werden. Bei sicheren Verhältnissen kann man diesen steilen Hang ostseitig unterhalb des Gratrückens queren und steigt erst dann die letzten Höhenmeter nach rechts zum Gipfelkreuz (1815 m) hinauf. Von hier hat man eine schöne Aussicht auf das hinter dem Achensee aufragende Rofan-Gebirge.Die Abfahrt erfolgt auf dem Anstiegsweg.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour10 km
Höhenunterschied915 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterDAV geprüft - Naturverträgliche Skitour! Auch oder gerade weil die Hochplatte etwas im Schatten des benachbarten, etwa 170 Meter höheren Juifen steht, ist diese gemütliche Tour am Achensee sehr zu empfehlen. Denn im Gegensatz zum »großen Bruder« müssen bei der Hochplatte keine Gegenanstiege bewältigt werden, was nicht nur den Tourenlangschläfer freut. Und außerdem geht es an der Hochplatte auch etwas ruhiger zu.
Hinweise
Lawinenwarndienste - Bayerischer Alpenraum: www.lawinenwarndienst-bayern.de; Nordtiroler Alpen: www.lawine.at/tirol. Am Tourentag selbst erhalten Langschläfer die aktuellsten Informationen, da die Lawinenlageberichte um 8 Uhr früh aktualisiert werden.
VerkehrsanbindungAuto Von München über die A8 bis zur Ausfahrt »Holzkirchen« und weiter über Bad Tölz und Lenggries zum Sylvensteinspeicher. Hier zuerst links und an der folgenden Kreuzung wiederum rechts immer in Richtung »Achensee«. Weiter der Bundesstraße nach Süden folgen und gleich am Beginn von Achenkirch im Ortsteil »Achental« parken. Gebührenpflichtiger Parkplatz beim Gasthaus »Tiroler Land«. n Bahn Mit der BOB von München zum Tegernsee und weiter mit dem RVO-Bus 9550 bis zur Haltestelle »Achenkirch, Abzweigung Steinberg«. Allerdings nur wenige Verbindungen täglich. Fahrplan unter www.rvo-bus.de.
GastronomieGasthaus »Tiroler Land« am Ausgangspunkt; Jausenstation »Falkenmoosalm« (1328 m) NICHT MEHR BEWIRTSCHAFTET seit 2011.
Tipps
Bei geringer Schneelage kann man im unteren Waldbereich auch auf der breiten Forststraße bleiben, die ebenfalls zu den Wiesen der Falkenmoosalm führt. Diese Alternative ist allerdings etwas weiter und um einiges flacher.
Informationen
Bei diesem Tourenziel steht natürlich die Sicherheit und somit die Lawinengefahr ganz im Vordergrund. Hierbei gilt es, vor allem die ab dem Spätwinter tageszeitlich ansteigende Gefahr von Nassschneelawinen - insbesondere an Ost- und Südhängen - zu berücksichtigen.

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