Rastkogel, 2762 m

Bis zur Raskogelhütte Rodelbahn. Dann mäßig steiles Skigelände unter teils steilen Flanken. Bei nicht vorhandener Spur Orientierungssinn nötig, daher nicht mehr leicht. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
17 km
1330 m
4.00 h
Aufstieg.
Auf der präparierten Rodelbahn an der Mautstelle vorbei und durchweg flach bis zur Rastkogelhütte, 2117 m. Hinter der Hütte fährt man ca. 100 Höhenmeter nach Westen ab, bis man auf einer Hangstufe anfangs in westlicher, dann in südwestlicher Richtung mäßig ansteigt. Man bleibt immer ca. 150 Höhenmeter unterhalb des Kammes zur Rechten. Richtschnur ist ein großer Felsblock, der etwas exponiert an einem Eck steht. Durch die Mulde dahinter geht es auf eine Kuppe, die einen guten Überblick erlaubt: Der Rastkogel mit seinen felsdurchsetzten Flanken thront direkt vor uns, der weitere Aufstieg führt in weitem Bogen im Osten um ihn herum. Dazu mit etwa 50 Metern Höhenverlust in die Schneegrube hinab, ca. 2250 m. Nun die dahinterliegende flache Mulde hinauf, sie biegt bald nach Südwesten ab und führt unter den Osthang des Rastkogels. Über diesen Hang geht es direkt bergan und auf den Vorgipfel zu, wo man auf den Südostgrat trifft. Über einen sehr kurzen Steilaufschwung und dann durch eine kurze Mulde nähern wir uns dem felsigen Gipfelaufbau und gehen die letzten Meter ohne Skier zum Gipfelkreuz des Rastkogels, 2762 m.
Abfahrt.
Entlang der Aufstiegslinie. Bei sehr guten Verhältnissen kann man auch die Nordosthänge des Rastkogels hinabfahren, die man von der Schneegrube einsieht.

schneesicherheit
4 ½ Std. gesamt (Gegenanstieg), zur Rastkogelhütte 1 ½ Std., zur Schneegrube 1 Std.
1330 Hm gesamt, zur Rastkogelhütte 400 Hm, zur Schneegrube 300 Hm, 120 Hm Gegenanstieg.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour17 km
Höhenunterschied1330 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
StartortHippach, 608 m
AusgangspunktSportalm, gebührenpflichtiger Parkplatz, 1720 m, in Sichtweite unterhalb der Mautstelle der Zillertaler Höhenstraße, die nur bis hierher geräumt ist.
TourencharakterEine rassige Skitour mit schnellem Aufstieg und hindernisloser Abfahrt ist der Rastkogel nicht. Wer von der Zillertaler Höhenstraße aus auf den höchsten Berg der Taleinrahmung steigen will, muss auch einiges an Horizontaldistanz zurücklegen, ja in der Abfahrt sogar nochmals die Felle aufziehen für einen Gegenanstieg. Am besten eignet sich die Tour also bei »schnellem« Schnee, auch Skiwachsen vor Beginn ist nicht von Nachteil. Dann aber bewegt man sich bis zur Rastkogelhütte bequem auf einer Rodelbahn, die auch einen gemütlichen Ratsch im Aufstieg erlaubt, und nach einer kleinen Zwischenabfahrt steigt man ohne wirkliche Schwierigkeiten in einer schönen Landschaft auf. Vom Rastkogel selbst genießt man einen guten Rundumblick und wenn die Verhältnisse wirklich sicher sind, kann man sogar direkt in die Schneegrube abfahren und hat dann einige schöne steile Hänge.
Beste Jahreszeit
KartentippÖsterreichische Karte des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen Nr. 149 Lanersbach 1 - 50 000
VerkehrsanbindungDurchs Zillertal bis Hippach und auf der Zillertaler Höhenstraße bis zur Sportalm. Bus ab Hippach nur bis Möslwirt.
Tipps
Lawinengefahr. Häufig gefährdet.
Informationen
Hippach, Tel.: +43/5282/36 30
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