Peitingköpfl, 1720 m

Unten einfaches Almgelände, am Gipfelaufbau etwas steiler. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
7 km
740 m
2.00 h
Aufstieg.
Vom Parkplatz beim Heutalbauern gehen wir gleich in östlicher Richtung den Hang hinauf und folgen einer Schneise zum oberen, sie begrenzenden Waldsaum. In der linken, oberen Ecke der Lichtung gelangen wir auf den Sommerweg und folgen ihm schräg rechts aufwärts zur nächsten Lichtung, die wir links ansteigend hinaufgehen bis zur nahen Forststraße. Dieser folgen wir durch den Hochwald bergauf zur flachen Lichtung der Gschwendter Alm, 1323 m. Weiter auf der Forststraße bis zu den letzten Hütten der Lichtung und hier rechts zwischen der oberen Hütte und einem riesigen Felsen auf einem Waldweg weiter (steiler ansteigend als die breite Forststraße, die zur Hochalm führt) und durch einen kurzen Waldsaum in freie Hänge unter dem Peitingköpfl. Weiter in nordöstlicher Richtung auf eine einzeln stehende Alm zu und kurz vorher rechts abbiegend knapp unter dem Gipfel durch auf die Südseite. Von hier hinauf zum Gipfelkreuz des Peitingköpfls, 1720 m.
Abfahrt.
Für die Abfahrt gibt es eine lohnende Variante:
Je nach Schnee- und Lawinenverhältnissen fährt man den Hang westlich des Gipfels direkter und damit steiler hinab, die einzeln stehende Alm bleibt dann weit rechts liegen. Somit fahren wir über die Aufstiegsspur hinweg bis zur breiten Forststraße zwischen Hochalm und Gschwendter Alm hinunter. Hier links zur Gschwendter Alm und entlang des Aufstiegs zum Parkplatz.
Weitere Tour Sonntagshorn, 1961 m, vom Heutal über die Hochalm und den Südhang, mittel (980 Hm, 3 Std.).

schneesicherheit
2 ¼ Std. gesamt, knapp 1 ¼ Std. zur Geschwendter Alm
740 Hm gesamt, bis zur Geschwendter Alm 340 Hm

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour7 km
Höhenunterschied740 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
StartortUnken, 563 m
AusgangspunktParkplatz beim Heutalbauern, 980 m, von Unken durchs Heutal bis unmittelbar (ca. 300m) vor das Ende der Fahrstraße und hier rechts kurz bergauf zum Heutalbauern.
TourencharakterDas Peitingköpfl ist der um 200 Meter niedrigere Nachbar des Sonntagshorns, das wiederum der höchste Gipfel der Chiemgauer Alpen ist. Fällt am Sonntagshorn der große Gipfelhang als prädestiniertes Skigelände sofort auf, so zeigt das Peitingköpfl seine Reize erst auf den zweiten Blick. Bei magerer Schneelage hat es aber viele Vorzüge - Der Ausgangspunkt ist identisch und liegt fast auf 1000 Meter Höhe. Über Wiesengelände steigt man auf und die oberen Hänge neigen sich am Peitingköpfl nach Nordwesten, sodass im Hochwinter hier der Pulverschnee länger konserviert bleibt als an manch anderem Berg. Schade nur, dass das Tourenziel nicht ein paar mehr Abfahrtsmeter bietet. Dem ist nur abzuhelfen, indem man die attraktiven Passagen zweimal fährt.
Beste Jahreszeit
KartentippAV-Karte BY 19 Chiemgauer Alpen Ost 1 - 25.000
VerkehrsanbindungUnken liegt im Saalachtal und ist von der A8 über Inzell und Schneizlreuth oder von Bad Reichenhall erreichbar, ebenso von Lofer. Busverbindung von Bad Reichenhall und Lofer.
Tipps
Lawinengefahr. Kaum gefährdet, in Extremsituationen Vorsicht an den Hängen über der Geschwendter Alm
Informationen
Tourismusverband Salzburger Saalachtal, Tel.: +43/6588/832 10
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