Namloser Wetterspitze, 2553 m

(Autor: Andrea und Andreas Strauß)
14 km
1380 m
4.00 h
Aufstieg.
Auf der Fahrstraße wandert man rechts am Bach ca. zwei Kilometer recht flach hinauf zur Alm- und Feriensiedlung Fallerschein, 1302 m. Auf einem Almweg geht es links an der Siedlung vorbei (Beschilderung Wetterspitze) und über freies Gelände bleibt der Weiterweg immer rechts über dem Sommerbergbach. An einem kurzen Waldstück führt der Aufstieg leicht links haltend flach nahe an den Bach heran und in der rechten Bachflanke weiter in die freie Karschüssel unter Ortkopf und Namloser Wetterspitze. Das Tal steigt man in der rechten Flanke in südlicher Richtung weiter bis zur Sommerberghütte, 1752 m. Nun im Linksbogen in die Mulde (Wanne) unter dem Joch zwischen Wetterspitze und Ortkopf und nach rechts auf dieses hinauf, 2090 m. Vom Joch wendet man sich nach links dem Gratrücken folgend und schon bald über die Flanke rechts davon hinauf in die mit Felsstufen durchsetzte Gipfelregion. Dort rechts haltend zum Gipfelkreuz der Namloser Wetterspitze, 2553 m.
Abfahrt.
Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsroute. Vom obersten Ende des Südwestrückens kann auch direkt zur Wanne abgefahren werden.
Weitere Tour Tschachaun, 2334 m, von Namlos übers Imster Gruebigjöchl, mittel (1110 Hm, 3 ¾ Std.).

schneesicherheit
4 ½ Std. gesamt, ½ Std. bis Fallerschein, von dort 2 ½ Std. ins Joch
1380 Hm gesamt, 120 Hm bis Fallerschein, von dort 790 Hm ins Joch

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour14 km
Höhenunterschied1380 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
StartortNamlos, 1225 m
Ausgangspunktarkplatz Hohe Bruggen, 1178 m, ca. 1 km westlich von Namlos, an der Straße nach Stanzach.
TourencharakterDie Namloser Wetterspitze zählt zu den Renommierzielen in den Lechtaler Alpen und fällt durch ihre ebenmäßige Pyramidenform auch von weiter entfernten Gipfeln auf. Von den beiden Aufstiegsmöglichkeiten ist die direkte von Namlos über das Obernamloskar sehr steil und schwierig, weshalb der übliche Aufstieg über Fallerschein erfolgt. Die Skihänge sind nicht minder schön, das Gipfelpanorama ohnedies und so sind sowohl Aufstieg wie Abfahrt über diese Route etwas nervenschonender. Idealerweise unternimmt man die Tour im Frühjahr dann, wenn der Schnee noch bis unter die Fallerscheinalm herunterreicht. Die hohe Ausgangslage und das grundsätzlich bis zum Joch nach Norden ausgerichtete Tal sorgen in der Regel für ausreichende Schneelage.
Beste Jahreszeit
KartentippAV-Karte Nr. 3/4 Lechtaler Alpen, Heiterwand und Muttekopfgebiet 1 - 25 000
VerkehrsanbindungVon Reutte oder Lermoos/Ehrwald über Berwang nach Namlos, oder von Stanzach im Lechtal. Busverbindung von Reutte und von Stanzach.
Tipps
Lawinengefahr. Häufig lawinengefährdet, typische Frühjahrstour für gesetzten Schnee. Steilflanken vor der Sommerberghütte und weiter bis zum Gipfel machen sichere Verhältnisse nötig.
Informationen
Tiroler Zugspitz Arena Büro Berwang, Tel.: +43/5673/20 00 04 00
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