Madritschspitze

Relative einfache Skitour auf einen wunderschönen Aussichtsberg. Lawinengefahr: Am Gipfelhang und bei der Einfahrt ins Madritschtal sind sichere Verhältnisse erforderlich. (Autor: Janina und Markus Meier)
7 km
1220 m
4.00 h
Zur Zufallhütte.
Vom Parkplatz (2051 m) sehen wir bereits die Zufallhütte. Auf gut erkennbarem Weg geht es geradeaus durch eine Schneise immer entlang des Bachs nach oben und ziemlich steil durch den Wald bis unter die Hütte. Wir queren unter Felswänden hindurch und erreichen mit einem großen Linksbogen die Zufallhütte (2265 m).
Zur Madritschspitze.
Von der Hütte wandern wir an der Kapelle vorbei zum Wasserfall und gelangen durch eine schmale Rinne zum weiten Talboden des Plimabaches. Wir gehen weiter taleinwärts an einer alten, kleinen Staumauer vorbei, bis sich rechts das Butzental auftut. Über einen steileren Hang gelangen wir in das weite Hochtal. Der weitere Anstieg führt uns über ideales Skigelände an den Gipfelaufbau der Madritschspitze. Auf der rechten Seite des Tales geht es zum steilen Gipfelhang, der sich wie eine Rampe emporschraubt. Wenn der Hang nicht eingespurt ist, sollte man bei unsicheren Verhältnissen vorsichtig sein; ansonsten steigen wir unter den Südgrat links vom Gipfel problemlos zum Gipfelkreuz auf der Madritschspitze (3265 m) hinauf. Grandios ist der Blick auf das gegenüber aufragende Suldener Dreigestirn Königsspitze, Zebru und Ortler. Aber auch die im Nordwesten stehende Vertainspitze zieht unsere Blicke auf sich. Im Süden blitzen die Dolomitengipfel der Brenta hervor.
Abfahrt.
Die Abfahrt erfolgt kurz auf dem Anstiegsweg, bis wir nach links über steilere Hänge ins Madritschtal einfahren können. Dabei können wir häufig tollen Pulverschnee genießen.
Das Tal bringt uns dann schnell talauswärts, bis wir schließlich die Zufallhütte sehen. Wir queren nun nach rechts zu einer kleinen Rinne, über die wir mit einem kurzen Gegenanstieg die Zufallhütte (2265 m) erreichen. Bei Firnverhältnissen kann aber auch eine Abfahrt am Anstiegsweg durch das Butzental lohnend sein.
Wenn wir nicht mehr zurück zur Hütte müssen, können wir auch direkt weiter talauswärts fahren, bis wir auf den Hüttenanstieg treffen. Über diesen fahren wir steil zurück zum Parkplatz.

Skitouren in Südtirol

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour7 km
Höhenunterschied1220 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
StartortMartell
AusgangspunktParkplatz am Talschluss des Martelltals (2051 m)
EndpunktParkplatz am Talschluss des Martelltals (2051 m)
TourencharakterDie Madritschspitze ist wohl die Aussichtskanzel auf die großen Drei: Königsspitze, Zebru und Ortler. Die schöne Tour führt von der Südseite durch unvergletschertes und kupiertes Gelände auf den Gipfel. Die Abfahrt bringt uns nordseitig ins Madritschtal. Dort kann man bei guten Schneebedingungen phantastische Pulverhänge genießen. Die Abfahrt ins Madritschtal führt über traumhafte Hänge.
Hinweise
Gehzeit. Parkplatz-Zufallhütte 0.45 Std., Zufallhütte-Madritschspitze 3.30 Std.
KartentippTabacco Karte 1:25 000, Blatt 08 Ortlergruppe
VerkehrsanbindungAus dem Vinschgau über Goldrain ins Martelltal
GastronomieZufallhütte (2265 m), Mitte Februar bis Oktober, Tel. 0039/0473-74 47 85, www.zufallhuette.com
Höchster Punkt
Madritschspitze (3265 m)

Lust bekommen? Noch mehr Touren finden Sie in unserem Buchtipp:

Markus Meier, Janina Meier

Skitourenklassiker in den Alpen

50 traumhafte Skitouren zwischen Berchtesgaden und Zermatt, die sich niemand entgehen lassen sollte. Detailliert beschrieben und herrlich bebildert.

Jetzt bestellen
Tags: 
Mehr zum Thema