Juifen, 1988 m

Anfangs Forststraße und flache Hänge, ab der Großzemmalm mtitelsteil. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
15 km
1110 m
3.00 h
Aufstieg.
Vom Parkplatz auf der linken Fahrstraße kurz hinauf zum Gasthaus Tirolerland. Hier den Hang aufwärts zu einigen Häusern des Weilers Tiefental, die oben auf einer Kuppe stehen. Bei diesen über eine Zufahrtsstraße hinweg und in südwestlicher Richtung auf der hier beginnenden Forststraße zur Falkenmoosalm (beschildert). Während des Forststraßenaufstiegs kann man einmal an einer Tornante zwischen der flachen Forststraße und dem etwas kürzeren Fußweg (links) wählen. Beide treffen am unteren Rand eines freien Hangs zusammen. Über diesen hinauf zu den Almgebäuden der Falkenmoosalm, 1328 m. Nach einer kleinen Mulde geht es den jenseitigen Hang gerade hinauf, dabei hält man sich rechts eines Grabens. So kommt man auf eine Schulter. Links ginge es zur Hochplatte, zum Juifen gelangen wir in südwestlicher Richtung auf einer Almstraße leicht fallend vorerst zur Großzemmalm, ca. 1540 m. Von der Alm steigt man gemächlich in einem weitläufigen Rechtsbogen auf, bis man über eine Hangstufe die Almterrasse im Nordosten der Marbichlerspitze gewinnt. Hier an dem Almgebäude der Lämpereralm in westlicher Richtung den Nordhang der Marbichlerspitze queren zum Ansatz des Gipfelgrats zum Juifen, 1988 m. Links des Grates in wechselnder Steilheit hinauf bis zum Gipfelkreuz.
Abfahrt.
Wie Aufstieg.
Weitere Tour Hochiß, 2299 m, von Maurach durchs Skigebiet und über die Erfurter Hütte, mittel (1330 Hm, 3 ½ Std.).

schneesicherheit
3 ¾ Std. gesamt, bis zur Falkenmoosalm 1 ½ Std.
1110 Hm gesamt, 440 Hm bis zur Falkenmoosalm

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour15 km
Höhenunterschied1110 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
StartortAchenkirch, 916 m
AusgangspunktParkplatz, 890 m, gebührenpflichtig, nördlich von Achenkirch, unmittelbar nach dem Vorwegweiser nach Achenkirch Nord.
TourencharakterEine Skitour zum Juifen liegt mit ihren 1100 Höhenmetern zwar im Bereich einer mittellangen Tour, dennoch erlebt man einen ausgefüllten Tag. An der Falkenmoosalm vorbei und bis zum Rücken, der von der Hochplatte herabzieht, gewinnt man zwar beständig an Höhe, dann steht aber die Querung zur Großzemmalm an und auch im weiteren Verlauf warten noch Flachpassagen. Das dürfte der Grund sein, weshalb die meisten Tourengeher die hundert Meter niedrigere Hochplatte ansteuern, die wesentlich schneller zu besteigen ist.
Wer also eine ruhige Tour sucht, wird am Juifen fündig. Unten steigt man über einen relativ schneesicheren Forstweg auf bis zum Wiesenhang, an dessen oberem Ende die Falkenmoosalm steht. Mäßige Schneelage ist also kein Grund, um den Juifen auszusparen. Für den zeitaufwendigen Anstieg wird man mit schönen Ausblicken zum Guffert und zu den Karwendelgipfeln entschädigt. Bei der Abfahrt laufen die Ski zudem mühelos über fast alle Flachstücke hinweg.
Beste Jahreszeit
KartentippÖsterreichische Karte des Bundesamtes für Eich- u. Vermessungswesen Nr. 88 Achenkirch 1 - 50.000
VerkehrsanbindungVom Achenpass Richtung Achensee. Busverbindung aus Jenbach im Inntal und vom Bahnhof Tegernsee.
GastronomieFalkenmoosalm seit 2011 privat und nicht mehr bewirtschaftet!
Tipps
Lawinengefahr. Mitunter lawinengefährdet, vor allem ab der Abzweigung zur Hochplatte.
Informationen
Tourismusverband Achensee, Tel.: +43/5246/53 00
Tags: 
Mehr zum Thema