Hohe Fürleg

Weite Hänge mir zwei kurzen, steileren Passagen auf Höhe des Fürlegpfeilers. Lawinengefahr: Mitunter gefährdet, vor allem die Steilstufe am Fürlegpfeiler. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
9 km
760 m
2.00 h
Aufstieg.
Wie bei Tour Granatspitze zum Beginn der Mulde westlich über dem Weißsee. Dort hält man sich nach Norden und umgeht sie rechts. Orientierungspunkt ist ein gut sichtbarer Regenmesser, der links liegen bleibt. Am nördlichen Rand der Senke zieht man die Spur nach links hinauf und quert somit unter den Felsen des Fürlegpfeilers hindurch, der den Hang nach oben abschließt. Damit erreicht man die weite Gletschermulde des nördlichen Teils des Sonnblick- keeses an ihrem nordöstlichen Ende. Im Links-Rechts-Bogen verlässt man sogleich nach Norden das Gletscherbecken und weicht den Felspassagen aus, die den direkten Weg zum Fürleggipfel versperren. Nach diesem kurzen, etwas steileren Stück lehnt sich das Gelände wieder zurück und man steigt den letzten Hang hinauf, links unter den felsigen Gipfelaufbau der Fürleg, 2943 m. Hier macht man Skidepot, die letzten rund 40 Höhenmeter überwindet man zu Fuß über den Westgrat bis zum höchsten Punkt.
Abfahrt.
Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegslinie.
Weitere Tour.
siehe Tour Granatspitze und Hocheiser.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour9 km
Höhenunterschied760 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
StartortUttendorf
AusgangspunktParkplatz am Enzinger Boden
EndpunktParkplatz am Enzinger Boden
TourencharakterDie schneesichere Lage des Alpinzentrums Rudolfshütte bietet sich für einen längeren Aufenthalt an und so empfehlen wir neben der Paradetour auf Granatspitze und Sonnblick auch die Hohe Fürleg. Im Dreigestirn der Gipfel ist sie der niedrigste und bietet sich daher auch als Eingehtour an. Bis zur ersten Hangterrasse oberhalb des Weißsees sind die Wege identisch, danach teilen sich die Aufstiege. Der Tourcharakter aber ist ähnlich: Eine überschaubare Länge und mäßig steile, jedoch weite Hänge zeichnen alle drei Ziele aus. Das Besondere an der Hohen Fürleg ist aber, dass hier die Hänge nach Süden orientiert sind und etwas mehr Sonne abbekommen.
So oder so bleibt nach der Tour Zeit für eine Runde an der hütteneigenen Kletterwand, für einen Aufenthalt in der Sauna oder auch fürs Zuschauen (oder Selbst-aktiv-Werden) bei den Wasserfallklettereien rund um Weiß- und Grünsee.
Hinweise
2.25 Std. gesamt, bis zum Regenmesser 1 Std.
KartentippAV-Karte Nr. 39 Granatspitzgruppe 1:25 000
VerkehrsanbindungAus dem Salzachtal bei Uttendorf nach Süden ins Stubachtal, Busverbindung von Uttendorf
GastronomieAlpinzentrum Rudolfhütte, Weihnachten bis Ende April geöffnet, Tel.: +43/6563/822 10, www.rudolfhuette.at
Informationen
Tourismusverband Uttendorf, Tel.: +43/6563/827 90, www.uttendorf.com
Höchster Punkt
Hohe Fürleg (2943 m)

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