Hocheisspitze, 2523 m

Anfangs Straßen, ab der Mitteraisalm steiler, ab dem Hochaiskessel sehr steil. Felsiger Gipfelgrat. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
Aufstieg.
Vom Parkplatz auf der Zufahrtsstraße weiter und zuerst sehr steil hinauf, dann flacher zum Hirschbichlpass, 1148 m (Teerstraße, aber offiziell gesperrt, Polizeikontrollen!). In gerader Richtung weiter über die Grenze und nur kurz bergab bis zum ersten Graben. Vor dem Graben rechts ab auf einen Fußweg, der den Graben ausquert und zur Mittereisalm leitet (Weg von der Bindalm, Verzweigung bei ca. 1130 m). Diesem Weg nun bergauf folgen zur Mittereisalm, 1325 m. Nun nicht weiter in den flachen Talboden, sondern noch an den letzten Bäumen vor dem Almboden nach links und einen Reitweg Richtung Westen etwa 100 Höhenmeter aufwärts nehmen. Nicht nach links auf Fußwege verleiten lassen! Der Reitweg verliert sich, wir werden von steilerem Gelände in einem weiten Rechtsbogen abgedrängt und erreichen durch Lärchenwald die Hocheis-Diensthütte (1580 m, 2 ¼ Std.). Hier schräg rechts (südöstlich) aufwärts durch immer lichteren Lärchenwald und über kuppiges Gelände, zuletzt über schöne Skihänge an den Rand (ca. 1900 m) des großen Kessels unter der Hocheisspitze, der von links her angegangen und ausgequert wird. Der weitere Aufstieg zur markanten Einschartung rechts der Hocheisspitze ist gut einzusehen - Den anfangs breiten Hang von links her hinauf und nach rechts auf einen schwach ausgeprägten Absatz. Dann gerade hinauf zu den Gipfelfelsen und zum Schluss sehr steil in die Scharte (Skidepot). Nach links kurz am felsigen Grat zur Hocheisspitze, 2523 m.
Abfahrt.
Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsspur. Oder in einer Variante – rassig – sich im Kar links halten, unter den Felswänden des Kleineishörnls entlang eine Steilrinne zwischen den Latschen hinab, und zum Schluss über einen Steilhang im lichten Wald hinunter in den hintersten Boden der Mittereisalm. Beim Aufstieg von der Mittereisalm aus einsehbar.
Weitere Tour Kammerlinghorn, 2484 m, von Hinterthal über die Mittereisalm und den Karlkopf, schwierig (1570 Hm, 4 ¾ Std.).

schneesicherheit
5 Std. gesamt, bis zur Abzweigung zur Mittereisalm 1 ¾ Std.
1610 Hm gesamt, zuzügl. 30 Hm Gegenanstieg,
375 Hm zur Mittereisalm

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour15 km
Höhenunterschied1610 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
StartortWeißbach bei Lofer, 665 m
AusgangspunktParkplatz in Hinterthal, 980 m, an der Hirschbichlstraße (Sperrschild), am südlichen Ortsende von Weißbach auf Stichstraße nach Osten erreichbar.
TourencharakterUnter Tourengehern ist die Hocheisspitze bekannt als Lawinenberg, der bereits seine Opfer gefordert hat. Deshalb wird dringend empfohlen, für eine Skitour dorthin stabile Frühjahrsverhältnisse abzuwarten und nicht schon im Hochwinter zu starten. Das nordwestseitige Kar mit dem Ausgangspunkt auf knapp 1000 Metern verspricht dann ausreichend Schnee. Wer die Tour zum Ende der Saison plant und Berchtesgaden als Ausgangspunkt wählt, kann auch mit dem Mountainbike durchs Klausbachtal zur Bindalm fahren. In beiden Fällen kann man darauf hoffen, dass auf der Straße bis zur Mittereisalm noch ausreichend Schnee liegt. Ab hier ist der Talkessel allemal ein »Schneeloch«. Nicht zuletzt deshalb ist die Tour eine der Klassiker, eine wirklich großzügige Unternehmung.
Beste Jahreszeit
KartentippBayerisches Landesvermessungsamt Umgebungskarte UK L 4 Berchtesgadener Alpen, Königssee – Bad Reichenhall 1 - 50.000
VerkehrsanbindungWeißbach liegt zwischen Lofer und Saalfelden (Busverbindung).
Tipps
Lawinengefahr. Häufig lawinengefährdet, speziell das gesamte Kar, typische Frühjahrstour bei gesetztem Schnee.
Informationen
Tourismusverband Salzburger Saalachtal, Tel.: +43/6588/832 10
Tags: 
Mehr zum Thema