Hochalm, 2011 m

Bis zur Eckaualm Forststraße, dann deutlich steiler und etwas felsig bis zur Waldgrenze. Von dort zuerst flach, dann zunehmend steiler. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
11 km
1340 m
4.00 h
Aufstieg.
Vom Parkplatz (bereits jenseits der Ramsauer Ache) steigen wir auf der als Rodelbahn präparierten Forststraße hinauf in das Hochtal mit der Eckaualm (1055 m, 1 ¼ Std.). Hier gehen wir in gerader Richtung (Süden) weiter zum Ende der Lichtung und durch Hochwald auf der hier erkennbaren Trasse des Sommerwegs (spärliche Markierungen) bergan. Ein paar kleine Felsstufen umgehend, aber immer rechts der vom Stanglahner herabziehenden Lawinenrinne, geht es auf ca. 1300 Metern im Rechtsbogen von der Rinne ab und schräg (westwärts) hinauf zur Lichtung der Mitterkaser-Diensthütte, ca. 1330 m. Hier gleich wiederum links im Wald auf einer Rampe zurück zum rechten Rand der Rinne und steil hinauf bis zur Mulde der Hochalm (ca. 1500 m, 2 ½ Std.). Durch die Mulde in südlicher Richtung aufwärts auf die Hochalmscharte zu, die jedoch nicht berührt wird. Vor der Scharte nach rechts und unter einem steil ansetzenden Rücken links vorbei, bis man flacher im Rechtsbogen diesen Rücken von links her ersteigen kann. Nun in wechselnder Steilheit über Rücken, Kuppen und Mulden hinauf zum höchsten Punkt, 2011 m.
Abfahrt.
Die Abfahrt erfolgt entweder sehr viel weiter links (nordwestlich) oder bei sicheren Verhältnissen im gesamten Hangbereich bis herüber zur Aufstiegsspur. Vom Mitterkaser folgt man in der Abfahrt vorteilhaft einer anfangs unscheinbaren ausgeholzten Schneise links der Aufstiegslinie. Weitere Tour siehe Tour Kleine Reibn

schneesicherheit
4 Std. gesamt, bis zur Eckaualm 1 ¼ Std., zur Waldgrenze/Hochalm (1500 m) 2 ½ Std.
1340 Hm gesamt, 385 Hm zur Eckaualm, 830 Hm zur Waldgrenze/Hochalm

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour11 km
Höhenunterschied1340 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
StartortRamsau, 670? ?m
AusgangspunktParkplatz an der Pfeiffenmacherbrücke, 670? ?m, am westlichen Ortsende von Ramsau südlich der Ramsauer Ache.
TourencharakterDie Hochalm mit ihrem höchsten Punkt auf 2011 Metern ist eigentlich ein durch schmale Kare von der Blaueisspitze abgetrenntes, frei stehendes kleines Massiv. Die Tour ist unten durch Wald geschützt, aber auch oben wegen der nordseitigen Ausrichtung vor allzu starker Sonneneinstrahlung abgeschirmt. Sie wird schon im Hochwinter gerne begangen und gilt bei Einheimischen als »kurze Spritztour«. Man sollte sich aber nicht täuschen lassen. 1300 Höhenmeter gelten eben nur in Berchtesgaden als »kurz«. Man darf sich durchaus einen ganzen Tag Zeit nehmen, vor allem die eindrucksvolle Szenerie dicht unter den Wandfluchten der Blaueisspitze sollte man entsprechend würdigen.
Beste Jahreszeit
KartentippBayerisches Landesvermessungsamt Umgebungskarte UK L 4 Berchtesgadener Alpen, Königssee – Bad Reichenhall 1 - 50.000
VerkehrsanbindungRamsau liegt zwischen Berchtesgaden (Busverbindung) und Schwarzbachwacht, der Verbindung aus dem Saalachtal.
Tipps
Lawinengefahr. Mitunter lawinengefährdet, speziell die Rinnenausläufe nach der Eckaualm und der gesamte Bereich über der Waldgrenze.
Informationen
Kurverwaltung Ramsau, Tel.: +49/8657/98 89 20
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