Hinteres Tajatörl, 2259 m

Piste und Forststraße bis kurz nach der Verzweigung Igelsee, dann über eien Steilstufe hinauf ins Brendkar und dort über kurze Steilstufen ins Tajatörl. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
18 km
1230 m
4.00 h
Aufstieg.
Auf der Talabfahrtstrecke rechts der Almstraße steigt man zur Bergstation der Ehrwalder Alm, 1502 m, auf. An dieser geht es rechts vorbei und weiter im Pistengelände geradeaus zum schon sichtbaren Berggasthaus Alpenglühn, 1520 m. Hinter dem Gebäude auf der Pistenraupenspur flach über den Bach und mit einer Serpentine die Hangstufe hinauf zur Verzweigung vor dem Igelsee, ca. 1580 m. Hier überquert man eine Loipe und geht geradeaus weiter (Beschilderung Coburger Hütte, Ganghoferloipe). Leicht fallend auf der Forststraße hinab und am Sommerwegweiser Brendlkar links durch lichten Wald nur wenig steigend im Rechtsbogen bis zu einem Rücken. Durch eine Waldschneise steigt man hoch und dort, wo sich ein Bachlauf eintieft, rechts heraus und über eine Hangstufe hinauf. In südlicher Richtung geht es das Kar weiter aufwärts. Auf einer Höhe von 1900 Metern gelangt man über die Karschwelle mit dem Brendlsee ins eigentliche Brendlkar. Südöstlich haltend quert man die Hänge bis auf ca. 2000 Meter Höhe, wo man eine felsdurchsetzte Steilstufe links umgeht. Dahinter biegt man rechtwinklig nach rechts ab und hält sich im Kar entlang der Muldenachse direkt auf die Scharte zu. Über einen letzten Hang hinauf zum Hinteren Tajatörl, 2259 m.
Abfahrt.
Wie Aufstieg.
Weitere Tour siehe Tour Hochwannig

schneesicherheit
4 Std. gesamt, zur Verzweigung Igelsee 1 ¾ Std.
230 Hm gesamt, zur Verzweigung Igelsee 470 Hm, 40 Hm Gegenanstieg

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour18 km
Höhenunterschied1230 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
StartortEhrwald, 1000 m
AusgangspunktParkplatz der Ehrwalder Almbahn, 1108 m, Tel.: +43/5673/23 09
TourencharakterDie Tour zum Tajatörl lebt von dem großartigen Blick auf die Südwände des Zugspitzstocks. Bei geringer Schneelage sichern der Aufstieg am Rande der Piste hinauf zur Ehrwalder Alm (oder auch die Auffahrt mit der Gondel) und der Weiterweg auf einem präparierten Wanderweg bzw. am Rande einer Loipe, dass man auf ausreichend »weiße Unterlage« zählen kann. Das anschließende Brendlkar beschert einen abwechslungsreichen Aufstieg mit immer wieder neuen Landschaftseindrücken im vielleicht schönsten Kar der Mieminger Berge. Da es weitgehend nach Norden ausgerichtet ist, konserviert es lange den Pulverschnee, sodass man während der Aufstiegsmühen bereits an die schöne Abfahrt denken kann. Auch wenn kein Gipfel lockt (der Hintere Tajakopf wird kaum bestiegen), ist es eine wunderbare Tour und von den Sonnenterrassen an der Ehrwalder Alm kann man später die Abfahrtsspuren bei einer Brotzeit nochmals genießen.
Beste Jahreszeit
KartentippAV-Karte Nr. 4/2 Wetterstein- und Mieminger Gebirge Mitte 1 - 25 000
VerkehrsanbindungÜber Garmisch oder Reutte nach Ehrwald; Bahnverbindung von Garmisch bis Ehrwald, zur Ehrwalder Almbahn Busverbindung.
Tipps
Lawinengefahr. Häufig gefährdet, speziell die Querung unter der steilen Ostflanke des Vorderen Tajakopfes am Beginn des Brendlkars.
Informationen
Tourismusverband Ehrwald-Zugspitze, Tel.: +43/5673/20 00 02 08
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