Forcella della Nevaiolo

Zur Forcella de Rin - bianco mäßig steil, dann kurze steile Querung ins obere Val de le Cianpedele, Steilstufe zum Rifugio Fonda Savio hinauf und sehr steil (in der Regel zu Fuß) in die Forcella della Nevaiolo. Lawinengefahr: Häufig lawinengefährdet, speziell die Steilstufen an der Forcella de Rinbianco, am Rifugio Fonda Savio und zur Forcella della Nevaiolo. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
Aufstieg.
Vom Parkplatz am Rifugio geht man zunächst auf der auch im Winter präparierten Straße links am Antornosee entlang und anschließend kurz leicht fallend in die freie Senke, ca. 1850 m, mit der Mautstelle für die Auronzostraße. Gleich zu Beginn der Senke, wo die Straße nach links abbiegt, verlässt man diese, hält sich in nordöstlicher Richtung, überquert die Wiese und steigt jenseits auf der Trasse eines Weges (schlecht erkennbar) nach Nordosten durch den Wald an. Man kommt auf eine Lichtung unter dem Kar Ciadin de Rinbianco. Über die Lichtung steigt man nach Osten auf und gelangt nach einem kurzen lichten Waldstreifen in das freie Gelände des Kars. Links der Talachse geht es nun hinauf bis in die Forcella de Rinbianco, 2176 m.
Jenseits des breiten Sattels fährt man nur wenig ab und versucht je nach Schneeverhältnissen möglichst hoch ins obere Val de le Cian- pedele hineinzuqueren. Dieses Tal steigt man nun auf. Zunächst ist es noch flach, allmählich wird es steiler und wird hinauf zum rechts oben im Passo de i Toce stehenden Rifugio Fonda Savio zu einer Steilflanke. Auf Höhe des Passo de i Toce, 2367 m, lehnt es sich zurück. In der Karmitte steigt man weiter auf bis zum Talschluss. Die Forcella della Nevaiolo, 2624 m, ist durch zwei markante Felsnadeln leicht zu erkennen. Man hält – zunehmend steiler – auf den tiefsten Punkt zwischen diesen beiden Nadeln zu, das letzte Stück in der Regel zu Fuß.
Abfahrt.
Die Abfahrt erfolgt anfangs entlang der Aufstiegslinie. Auf Höhe des Passo de i Toce mit dem Rifugio Fonda Savio, 2367 m, an seinem nördlichen Rand hält man sich deutlich links des Aufstiegs und quert zum Pass hinüber. Jenseits fährt man den Nordwesthang hinab, bleibt dabei aber immer auf der rechten Karseite. So gelangt man auf eine Terrasse mit großen Felsblöcken, wo man sich rechts hinüber nach Nordwesten hält . (Auch links um die vor einem liegende Kuppe führen oft Spuren, diese Abfahrt endet etwas unterhalb des Antornosees.) Nach kurzer Querung hält man sich über Waldschneisen und lichten Baumbestand direkt nach Westen hinab zum Lago d’Antorno.
Weitere Tour.
siehe Tour Corno d’Angolo.

Skitouren in Südtirol

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour8 km
Höhenunterschied800 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
StartortMisurina
AusgangspunktParkplatz beim Rifugio Lago d'Antorno, 1880 m
EndpunktParkplatz beim Rifugio Lago d'Antorno, 1880 m
TourencharakterDer südliche Nachbar der Drei Zinnen zählt im Nordalpenraum nicht gerade zu den bekannten und viel besuchten Gegenden. Dabei hat die Cadinigruppe nicht nur im Sommer vieles zu bieten, sondern hält auch für den Tourengeher einige interessante Routen bereit. In der wilden Felsszenerie sind steile Rinnen und stille Hochkare eingelagert, die für den versierten Skifahrer kaum Wünsche offen lassen. Die hier vorgestellte Runde verbindet drei Pässe und ist wegen der hohen Ausgangslage recht schneesicher.
Hinweise
2.5 Std. gesamt, bis zur Forcella de Rinbianco 1.75 Std.
KartentippTabacco-Karte Nr. 03 Cortina díAmpezzo 1:25 000
VerkehrsanbindungNach Misurina vom Pustertal über Schluderbach oder von Cortina über den Passo Tre Croci. Am nördlichen Ende des Misurinasees zweigt die Bergstraße zum Lago Antorno ab, auf dieser bis zum Rifugio Antorno.
Informationen
Ufficio Informazioni Turistiche, Tel.: +39/0436/32 31, www.infodolomiti.it
Höchster Punkt
Forcella della Nevaiolo (2624 m)

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