Durchs Unteraubachtal auf den Gröbner Hals, 1650 m

"Skitour für Langschläfer": Beim Gröbner Hals handelt es sich nicht um einen eigenständigen Gipfel, sondern um einen Sattel, der zwischen dem Rether Kopf und der Sonntagsspitze nordwestlich des Achensees liegt.
Bitte stets beachten: Den aktuellen Lawinenwarndienst. Die regionalen Adressen sind unten im Reiter "Specials" zu entnehmen. (Autor: Michael Pröttel)
13 km
700 m
2.00 h
Aufstieg Vom Parkplatz am Beginn des Unteraubachs (950 m) folgt man der breiten, zwischen den Loipenspuren befindlichen Forststraße. Bald schon sieht man in der Ferne die weißen Wiesenflächen der Gröbenalm im Westen vor sich liegen. Es geht immer in derselben Richtung und zunächst ziemlich flach weiter. Nach einiger Zeit wird der Talboden schmaler und die Straße wendet sich nach rechts. In einigen weiten Kurven gewinnen wir nun endlich an Höhe. Alle Abzweigungen von der Forststraße werden ignoriert. Ein Stück nachdem man einen Bach überquert hat, sieht man plötzlich rechts schöne, freie Almwiesen liegen. Hier wendet man sich von der Straße ab und steigt an einem Ombrometer (so nennt man die Niederschlagsmessgeräte, die im Gebirge aufgestellt werden) vorbei immer in Richtung Westen – nun etwas steiler bergan. Das Gelände wird wieder flacher und bald schon hat man die Almhütten der Gröbenalm erreicht. Kurz dahinter sieht man eine kleine, weiße Bergkuppe aufragen, die man am besten über einen kleinen Bogen nach links und somit über den Sattel des Gröbner Hals erreicht (1650 m). Die Abfahrt erfolgt auf dem Anstiegsweg.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour13 km
Höhenunterschied700 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterDAV geprüft - Naturverträgliche Skitour! Beim Gröbner Hals handelt es sich nicht um einen eigenständigen Gipfel, sondern um einen Sattel, der zwischen dem Rether Kopf und der Sonntagsspitze nordwestlich des Achensees liegt. Der Reiz dieser Tour liegt nicht in endlosen Abfahrtshängen, sondern in ihrer landschaftlichen Schönheit. Durch das einsame Tal des Unteraubachs steigt man zu einem Aussichtspunkt auf, der mit tollen Blicken ins winterliche Karwendel und das gegenüberliegende Rofan überrascht.
Hinweise
Lawinenwarndienste: Bayerischer Alpenraum: www.lawinenwarndienst-bayern.de; Nordtiroler Alpen: www.lawine.at/tirol. Am Tourentag selbst erhalten Langschläfer die aktuellsten Informationen, da die Lawinenlageberichte um 8 Uhr früh aktualisiert werden.
VerkehrsanbindungAuto Von München auf der A8 bis zur Ausfahrt »Holzkirchen«. Weiter auf der B318 zum Tegernsee und über die B307 zum Achensee. Hinter Achenkirch biegt man der Beschilderung »Christlum« folgend nach rechts von der Hauptstraße ab und folgt den grünen Schildern bis zu den Parkplätzen des Skigebiets. Man fährt noch geradeaus ein Stück weiter über eine Holzbrücke und erreicht kurz dahinter den Parkplatz am Anfang des Unteraubachs. n Bahn Mit der BOB von München zum Tegernsee und weiter mit RVO-Bus 9550 bis Haltestelle »Achenkirch, Christlum-Lifte«. Allerdings nur wenige Verbindungen täglich. Fahrplan unter www.rvo-bus.de.
GastronomieUnterwegs keine Möglichkeit, nach der Tour viele Gasthöfe in Achenkirch
Tipps
Da die Forststraße recht flach ist, eignet sich die Tour gerade bei schnellem Pulverschnee im Hochwinter. Aber auch im Frühjahr kann man Glück haben, wenn die Forststraße durch den Wechsel von Schmelzen und Gefrieren knallhart ist und man überhaupt nicht schieben muss. Bei Sonneneinstrahlung sollte man im Frühjahr hinter der Gröbenalm zu den Südhängen des rechts liegenden Rether Kopfs genügend Abstand halten.
Informationen
Bei diesem Tourenziel steht natürlich die Sicherheit und somit die Lawinengefahr ganz im Vordergrund. Hierbei gilt es, vor allem die ab dem Spätwinter tageszeitlich ansteigende Gefahr von Nassschneelawinen - insbesondere an Ost- und Südhängen - zu berücksichtigen.

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