Cirna di Cece

Schwierige Skitour, vor allem der Felsdurchschlupf hinauf zum Nordwestgrat der Cima di Cece ist sehr steil. Für den Gipfelaufbau ist Trittsicherheit nötig. Lawinengefahr: Häufig lawinengefährdet, mit wenigen Ausnahmen steiles Gelände mit sehr steilen Einzugsbereichen. (Autor: Andrea und Andreas Strauß)
Aufstieg.
Von der Parkmöglichkeit folgt man dem Tal taleinwärts. Noch vor den Almgebäuden hält man sich in das linke Seitental und steigt auf einer Forststraße Richtung Bivacco Paolo e Nicola auf, bis man nach Kurzem über eine Brücke auf die rechte Talseite wechseln kann. Durch Wald und altes Felssturzgelände steigt man steil auf, dem Sommerweg folgend. Schließlich gelangt man auf einen Absatz, das Gelände wird freier und man steht vor einer kleinen Senke, in der im Sommer die Laghetti, 1910 m, liegen, inzwischen nur noch ein kleiner See. Mit ein wenig Höhenverlust geht es in südlicher Richtung am verschneiten See vorbei und an der linken Seite des von Felsen eingerahmten Tals taleinwärts. Nun entweder sogleich nach links hinauf: Über eine steile Flanke gewinnt man rasch an Höhe und gelangt in ein flaches Tal, das in südoÅNstlicher Richtung bis unter den Campanile führt. Alternativ behält man vom See aus die Richtung bei und hält auf die Forcella di Valmaggiore, 2180 m, zu. Noch bevor man diese erreicht, zweigt man in mäßig steilem Gelände nach links ab und gelangt so ebenfalls in das Tal unterhalb des Campanile. Wenn man auf Höhe dieses Felsturms ist, schließen die Felsmauern der Cima di Cece den Weiterweg ab. Man holt nach links aus und hält auf einen Durchschlupf gute 500 Meter nordwestlich des Cecegipfels zu, der den Durchstieg auf den Gipfelgrat erlaubt. Dieser Felsdurchschlupf (ca. 2600 m) ist der steilste Abschnitt der Tour. Je nach Verhältnissen wird man ihn zu Fuß überwinden müssen (kurzes Stück). Anschließend kann man mit Skiern über die Flanke zum Rücken hinaufsteigen. Dieser wird allmählich zum Grat (hier Skidepot). Das letzte Stück bis zur Cima di Cece, 2754 m, wird zu Fuß zurückgelegt, der Grat ist zwar nicht steil, Trittsicherheit ist dennoch nötig.
Abfahrt.
Die Abfahrt hält sich an die Aufstiegslinie.
Weitere Tour siehe Tour Cauriol

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour5 km
Höhenunterschied1150 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
StartortPredazzo
AusgangspunktMalga di Valmaggiore, 1620 m, Parkmöglichkeit noch vor den Almgebäuden.
EndpunktMalga di Valmaggiore, 1620 m, Parkmöglichkeit noch vor den Almgebäuden.
TourencharakterEine anspruchsvolle und lange Tour in wilder Felsszenerie darf man an der Cima di Cece erwarten, besonders im Hochtal unter dem eindrucksvollen schwarzen Felsturm des Campanile. Vor April sollte man an diese Traumtour allerdings nicht denken, denn die Lawinengefahr in dem durchweg steilen Gelände darf nicht unterschätzt werden, auch ist die Zufahrtsstraße vorher meist noch nicht befahrbar.
Dann aber steht der Paradetour zum höchsten Gipfel der bizarren Porphyrwelt der Lagoraigruppe nichts mehr im Weg.
Hinweise
3.5 Std. gesamt, bis zu den Laghetti 1 Std.
KartentippTabacco-Karte Nr. 14 Val di Fiemme 1:25 000
VerkehrsanbindungVon Predazzo über eine sehr schmale Forststraße ohne Winterdienst (evtl. Schneeketten, oft erst ab April bis zum Ausgangspunkt befahrbar) erreichbar. Dazu in Predazzo von Cavalese kommend kurz vor der Brücke über den Travignolo nach rechts abzweigen, an Verzweigung links haltend zum Waldrand und hier rechts auf die Forststraße und weiter bis vor die Almgebäude. Busverbindung nur bis Predazzo.
Informationen
A.P.T. Val di Fiemme, Tel.: +39/0462/24 11 11, www.valfiemme.net
Höchster Punkt
Cirna di Cece (2754 m)

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