Maria Eck – Bergen

Einfache, nur an einer Stelle unterbrochene Rodelbahn; für geübte Rodler und geübte Kinder ohne besondere Schwierigkeiten zu befahren. Ein Großteil der Bahn wird präpariert.
Anstieg und Rodelbahn befinden sich auf einer gemeinsamen Trasse, deshalb sollte man aufmerksam hochwandern und vorausschauend abfahren. Offizielle Rodelbahn, meist geräumt. (Autor: Johann Mayr, Nicola Förg Hrsg. Matthias Busch)
2 km
250 m
1.00 h
Aufstieg.
Vom Parkplatz an der Talstation ziehen wir unseren Schlitten auf dem Weg, der rechts an der Gaststätte Mühlwinkler Stüberl vorbeiführt, Richtung Wald. Hier verlässt man das muntere Treiben des Skifahrervölkchens, man hält sich nach einigen hundert Metern bei den Holzhütten halb rechts und nach kurzem ist es ganz einsam und ruhig. Im Wald beginnt der Kreuzweg mit seinen zwölf Stationen; wer mitzählt weiß, wie weit es noch zum Ziel ist. Der Weg zwischen hohen Fichten führt mit gleichmäßiger, gut erträglicher Steigung an der Nordseite des Hochfelln nach oben. Nach etwa 50 Minuten ist der Weg abgerutscht, Treppen erleichtern die Überquerung der Senke; 10 Minuten später ist man am Ziel. Nach rechts geht es zum Kloster mit der sehenswerten Antoniuskapelle, links kann man Wirtshaus und Klostergaststätte besichtigen.
Abfahrt.
Zwischen Kirche und Kloster zweigt nach Westen ein schmaler Weg Richtung Bergen ab, dort fährt man etwa 300 m ab, dann muss man aufgrund eines Erdrutsches den Schlitten auf einer Länge von ca. 50 m durch eine Senke mit Treppen tragen. Danach geht die Fahrt auf breitem Weg durch den schönen Bergwald flott weiter. Die Bahn ist leicht geschwungen und übersichtlich, trotzdem sollte man auf die Fußgänger achten, die hier spazieren gehen. Kurz nachdem man aus dem Wald kommt, quert eine Loipe. Einige hundert Meter zieht man auf flacher Strecke den Schlitten zum Ausgangspunkt.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour2 km
Höhenunterschied250 m
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
StartortBergen
TourencharakterWer eine Wallfahrt auf zwei Kufen unternehmen möchte, ist bei dem alten Wallfahrtsort Maria Gern am rechten Ort. Eine schöne Familienrodelbahn verbindet die Talstation der Hochfellnbahn mit dem Wallfahrtsort Maria Gern. Auf einem alten Kreuzweg im Wald zieht man den Schlitten hinauf zu Kirche und Wirtshaus.
Hinweise
Durchschnittsgefälle 11%
KartentippTopografische Karte Chiemgau, Maßstab 1 - 50 000, Bayerisches Landesvermessungsamt München
VerkehrsanbindungAutobahn A 8 München – Salzburg bis zur Ausfahrt Bergen, Richtung Bergen, durch den Ort bis zur Hochfelln-Seilbahn, dort links auf den großen Parkplatz an der Talstation der Seilbahn. Alternativer Ausgangspunkt Maria Eck, Autobahn A 8 München – Salzburg bis zur Ausfahrt Schweinbach, Richtung Siegsdorf, im Ort rechts Richtung Bergen, nach ca. 800 m links nach Maria Eck, Parkmöglichkeiten in Maria Eck. Mit der Bahn bis Bergen (Bahnhof liegt ca. 2 km außerhalb des Orts), umsteigen in Bus 9514; Ausgangspunkt ist die Talstation der Hochfelln-Seilbahn.
GastronomieAn der Talstation der Hochfelln-Seilbahn findet man die einfache Gaststätte Mühlwinkler Stüberl, bewirtschaftet von Familie Mezger (Tel. 08662/88 86), Ruhetag - Freitag.
Tipps
Maximilianshütte (in der Nähe des Seilbahnparkplatzes) - Bis zur Stilllegung im Jahr 1931 war das bedeutende Eisenwerk in Betrieb. Die heute noch sichtbaren Bauten sind unter König Ludwig I. durch Umbau entstanden. Zur Zeit wird in dem Industriedenkmal eine Sammlung von Produkten und Informationen über die Eisenhütte gezeigt. Das kleine Museum Maxhütte dokumentiert die wechselvolle die Geschichte eines Hüttenwerks und wie mühsam früher Eisen gewonnen und verarbeitet wurde. Es ist leider nur von Mai bis Mitte Oktober geöffnet.
Informationen
Die Klostergaststätte Maria Eck (840 m) ist ein nobles Gasthaus mit gediegener Hintergrundmusik und gut gekleideten Kellnern (Tel. 08662/93 96). Im Februar ist ein paar Wochen Betriebsruhe. Die Wallfahrt selbst reicht zurück bis in das 16. Jh. Die Trachtenwallfahrt gehört ebenso wie die Wallfahrt der Behinderten aus dem Chiemgau zu den Hauptereignissen des Jahres. Das Kloster bietet zusätzlich zur Seelsorge für die Wallfahrer die Möglichkeit zu Einkehrtagen und Besinnungswochen für Einzelne und kleinere Gruppen (Tel. 08662/4 98 50). Seit 1891 sind die Franziskaner-Minoriten in dem kleinen Kloster bei Maria Eck. Die Minoriten sind eine Bruderschaft, die weitgehend nach den Regeln des Franz von Assisi lebt.

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