Zur Schuhbräualm oberhalb von Brannenburg

Technisch eher einfache, fast nur auf Forststraßen verlaufende Tour, die aber eine gehörige Portion an Ausdauer voraussetzt, denn es sind einige sehr steile Steigungen zu bewältigen, und auch die Abfahrt ins Tal hat es in sich. (Autor: Lisa Bahnmüller)
Wir starten amParkplatz unterhalb des Bad FeilnbacherRathauses und radeln zur Hauptstraße empor. Dort wendenwir uns nach links und biegen nach wenigen Metern rechts in dieWendelsteinstraße. An ihrem Ende und somit auch fast am Ortsenderadeln wir links über den Jenbach in Richtung Altofing undbiegen bei der ersten Möglichkeit rechts in den Malerwinkelweghinauf ab. Im kleinen Weiler halten wir uns links in die Sperlstraßeund kommen so nach Kutterling. Dort geht es links, dannrechts in die Farrenpointstraße und auf den Wilhelm-Leibl-Panoramaweg.Im leichten Auf und Ab genießen wir die schöne Aussicht überdas Feilnbacher Moorbecken und die vielen Streuobstwiesen, fürdie dieser Landstrich so berühmt ist. Auch an den nächsten Häusernin Derndorf haltenwir uns gleich rechtsund fahren weiter entlangdes Hanges überWiesen, bis unser Wegkurz vor Litzldorf in dieAutostraße mündet.Hier radeln wir rechtsdurch Litzldorf undbleiben bis Großholzhausenauf der (leiderbefahrenen) Bundesstraße. Im Ort geht es zunächst auf der Hauptstraße weiter; kurznach der Kirche biegen wir rechts in den Schulweg ein. Dort zunächstrechts haltend, erreichen wir eine Kreuzung, an der wirnach links über die Felder zum Beginn eines Radwegs nach Brannenburggelangen. Wir fahren hier rechts, bis wir nach insgesamtca. 10,5 kmin Brannenburg sind, das geografisch bereits demInntalzugeordnet wird.Wir radeln durch die Preysingstraße, dann rechts in die Freundsbergstraßeund gleich links entlang des Bachs bis in die Ortsmittemit dem Schlosswirt und dem dazugehörigen mächtigen, gelbenSchloss Brannenburg, in dem eine Realschule mit angegliedertemInternat untergebracht ist. An der Kirche Mariä Himmelfahrt anradelnwir rechts in die Dorfstraße undleicht ansteigend weiter. Mit der Gemütlichkeitist es aber bald vorbei, denndie Straße geht nahtlos in die Bergstraßeüber – und nomen est omen:Diese steigt nun saftig bergan und gibt einen Vorgeschmack auf das, was unsnoch erwartet.Ein letzter Blick geht zurück auf Brannenburgund das bereits unter uns liegendeInntal. Im Süden sehen wir dieKirchtürme von Flintsbach, dahinterHeuberg und Spitzstein. Und schonsind wir auf der ersten Anhöhe, radelnnach rechts an Lechen und seinen Höfenvorbei und passieren den Wanderparkplatz. Jetzt gibt es dieletzte Verschnaufpause, bevor wir uns nun, immer der BeschilderungRichtung Schlipfgrub- und Schuhbräualmfolgend, den Berg hinaufquälen.Zum Trost sei gesagt: Der Wirtschaftswegbleibt nicht ständig so. Ein Stück vor derSchlipfgrubalm wird es wieder flacher,und wir gönnen unseren strapaziertenMuskeln etwas Entspannung.Weiter geht es am Bach entlang, dann teiltsich der Weg. Nun wird es noch einmalsteil: Wir halten uns rechts und kämpfenuns schnaubend nach oben. Keine Angst,hier schieben mehrere Mitstreiter, undzum Glück endet die Steigung ein gutesStück vor unserem eigentlichen Ziel. Soblamieren wir uns nicht bis auf die Knochen,denn mit schönster Aussicht sitzenwir längstens wieder im Sattel, wenn wir –wie die anderen »Cracks« – auf der meistgut besuchten, kleinen Terrasse der Schuhbräualmeinlaufen. Jetzt haben wir unseine Feierabendbrotzeit samt Durstlöscherredlich verdient!Hinter der Bergwirtschaft geht es rechtshaltend auf dem Hauptweg weiter (die an einen Vorgeschmack auf das, was unsnoch erwartet.Ein letzter Blick geht zurück auf Brannenburgund das bereits unter uns liegendeInntal. Im Süden sehen wir dieKirchtürme von Flintsbach, dahinterHeuberg und Spitzstein. Und schonsind wir auf der ersten Anhöhe, radelnnach rechts an Lechen und seinen Höfenvorbei und passieren den Wanderparkplatz. Jetzt gibt es dieletzte Verschnaufpause, bevor wir uns nun, immer der BeschilderungRichtung Schlipfgrub- und Schuhbräualmfolgend, den Berg hinaufquälen.Zum Trost sei gesagt: Der Wirtschaftswegbleibt nicht ständig so. Ein Stück vor derSchlipfgrubalm wird es wieder flacher,und wir gönnen unseren strapaziertenMuskeln etwas Entspannung.Weiter geht es am Bach entlang, dann teiltsich der Weg. Nun wird es noch einmalsteil: Wir halten uns rechts und kämpfenuns schnaubend nach oben. Keine Angst,hier schieben mehrere Mitstreiter, undzum Glück endet die Steigung ein gutesStück vor unserem eigentlichen Ziel. Soblamieren wir uns nicht bis auf die Knochen,denn mit schönster Aussicht sitzenwir längstens wieder im Sattel, wenn wir –wie die anderen »Cracks« – auf der meistgut besuchten, kleinen Terrasse der Schuhbräualmeinlaufen. Jetzt haben wir unseine Feierabendbrotzeit samt Durstlöscherredlich verdient!Hinter der Bergwirtschaft geht es rechtshaltend auf dem Hauptweg weiter (die andere Almstraße endet bald). Nur noch wenige Höhenmeter hinauf,dann radeln wir fast eben auf einem herrlichen Panoramawanderwegdahin. Auf der anderen Talseite erheben sich mächtigWendelstein und Breitenstein, und auch bis zur Ramboltplatte istes nicht mehr weit. In die andere Richtung sehen wir weit insMangfalltal hinein und auf das Rosenheimer Becken. In der Ferneblitzt sogar das Blau des Chiemsees hervor. Der kleine Grashügelmit dem Kreuz rechts von uns ist derMitterberg.Nach der nächsten Biegung geht’s nach rechts mit der Beschilderung»Kutterling/Bad Feilnbach« weiter, und wir sehen den Farrenpoint.Entspannt fahren wir über einen Trail abwärts, an denschönen Walchalmen vorbei, bis der Weg in eine größere Forststraßemündet. Hier prüfen wir zur Sicherheit noch einmal unsereBremsen und werden bitte nicht übermütig, denn jetzt geht eskurz und knackig rapide bergab. Schneller, als wir glauben, sindwir wieder in Kutterling, das wir bereits von der Hinfahrt kennen.Nun sind es nur noch knapp 3 km bis nach Bad Feilnbach zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour5 km
Höhenunterschied400 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
StartortBad Feilnbach
AusgangspunktBad Feilnbach, kostenfreier Parkplatz unterhalb des Rathauses
Endpunkt Bad Feilnbach, kostenfreier Parkplatz unterhalb des Rathauses
Tourencharakter Kurze und knackige Tour
KartentippKompass 1:50 000, Blatt 8 Tegernsee–Schliersee
VerkehrsanbindungAuto: Von München auf der A 8 Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Bad Aibling/ Kolbermoor. Dort rechts nach Bad Feilnbach; Parkplatz in der Ortsmitte unterhalb des Rathauses, in der Nähe des Freibads
GastronomieSchuhbräualm (von Mai–Okt. geöffnet); Schlipfgrubalmoberhalb von Brannenburg;in Bad Feilnbach derBiergarten des GasthofsPfeiffenthaler
Informationen
Neben dem Moorbaden, dasseit über 100 Jahren hierTradition hat, ist Bad Feilnbachfür seine ausgezeichnetenObstsorten – allen vorander Apfel – bekannt.Jährlich werden an die300 t Äpfel, 50 t Birnen,85 t Zwetschgen und 15 tKirschen geerntet und nichtwenige in hochprozentigeFlüssigkeit gebrannt. ImFrühjahr verwandeln an die50 000 Obstbäume dieStreuobstwiesen rund umBad Feilnbach in ein duftendesBlütenmeer und machenden Ort zum bayerischenMeran.Ein anders typisches Landschaftsbildsind die weitenMoore (bayerisch Filzen)zwischen Bad Aibling, Kolbermoor,Rosenheim undBad Feilnbach, die vor über10 000 Jahren nach derletzten Eiszeit entstanden.Einst trockengelegt und fürden Torfabbau genutzt, bildensich heute durch Renaturierungsprojektewieder inTeilen des Moors intakteÖkosysteme aus. In derSterntaler Filze, einemMoorerlebniszentrum beiBad Feilnbach, kann mandie Moorsysteme erkunden.
Tourismusbüro
Gästeinfo Bad Feilnbach, Tel. 08066/14 44, www.bad-feilnbach.de
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