Viel Abwechslung

Abwechslungsreiche Tour mit einem sehr steilen längeren Anstieg auf Asphaltstraße, Abfahrt auf Forstwegen. Nach anspruchsvollem Singletrail gemütliche Rückfahrt. (Autor: Wolfgang Taschner, Udo Kewitsch)
26 km
860 m
3.00 h
Der 1780 Meter hohe Wank gilt als der ideale Aussichtsberg. Von oben soll man angeblich mehr als 1000 Gipfel sehen können. Nachgezählt hat das allerdings wohl noch niemand. Wir werden das schöne goldfarbene Gipfelkreuz zwar nicht zu Gesicht bekommen, dafür können wir den Wank im Lauf der Tour von allen Seiten betrachten.
In seiner vollen Größe sieht man den Berg gleich bei der Ankunft in Garmisch-Partenkirchen. Er ist ziemlich weit hinauf bewaldet, was beim Aufstieg an heißen, sonnigen Tagen angenehmen Schatten verspricht. Wir beginnen die Tour beim Parkplatz der Wankbahn. Während viele Wanderer sich mit der Bahn bequem zum Gipfel hinauffahren lassen, steht uns zunächst ein ziemlich unbequemer Anstieg bevor - Die asphaltierte Straße zur Esterberg-Alm ist zwar anfangs im kleinen Gang noch ganz gut zu fahren, sie wird jedoch im weiteren Verlauf extrem steil, sodass an einigen Stellen für so manchen Biker Schieben angesagt ist. Da ist die Bank vor der Daxkapelle natürlich willkommen – zum einen kann man sich dort ein bisschen ausruhen, zum anderen bietet sich ein sehr schöner Ausblick auf das Loisachtal, den Ort Garmisch-Partenkirchen sowie die Zugspitze mit dem weitläufigen Garmischer Skigebiet davor.
Nach einem weiteren knackigen Anstieg hinter der Daxkapelle folgt endlich der Lohn der Anstrengung: Vor uns öffnet sich ein sehr schönes Hochtal. Vorbei an einem kleinen Gewässer rollen wir fast eben durch die grünen Wiesen. Auf der rechten Seite ist nun der Wank von hinten zu sehen, links geht der Blick auf das Estergebirge. Bald ist die Esterberg-Alm erreicht, wo sich eine gemütliche Rast in der Sonne anbietet.Im weiteren Verlauf der Tour machen wir zunächst nähere Bekanntschaft mit den zahlreichen Milchkühen, die den Sommer hier oben weiden. Gleich mehrfach müssen wir aus dem Sattel, um die Weidetore zu öffnen und hinter uns wieder zu schließen. Der Weg wird zunehmend schlechter, für einen echten Mountainbiker eher Freude als Leid. Das Streckenprofil wechselt laufend, kurze Anstiege, ebenso kurze Abfahrten, Bachquerungen und zahlreiche Kurven wechseln einander ab.
Der Fahrspaß endet genauso abrupt, wie er begonnen hat; der Forstweg wird zunehmend besser und nach einer längeren Abfahrt erreichen wir den Boden des Finzbachtals. Am plätschernden Wasser bietet sich eine weitere Pause an.
Gut erholt bringen wir den nächsten Anstieg durch den schattigen Wald schnell hinter uns. Oben angekommen, wartet noch ein weiteres »Schmankerl« auf uns. Wir folgen dem Wegweiser zum Gschwandtnerbauern und kommen auf einen herrlichen Singletrail, der unterhalb einer Felswand talwärts führt (Sattel vorher noch nach unten stellen). Hier ist Vorsicht geboten.
Unterwegs sehen wir rechter Hand eine kleine Grotte, in der einige Heiligenfiguren stehen. Der Trail endet an einer Forststraße, der wir rechts bis zum Gschwandtnerbauern folgen, einer schön gelegenen Einkehr mit herrlichem Blick auf das Wettersteingebirge.
Zurück zum Ausgangspunkt nehmen wir die Alte Steige hinunter nach Garmisch-Partenkirchen und rollen durch die Ludwigstraße im Ortsteil Partenkirchen zur Talstation der Wankbahn zurück, von wo wir wieder zum Wank hinaufblicken können.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour26 km
Höhenunterschied860 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktParkplatz bei der Talstation der Wankbahn
EndpunktParkplatz bei der Talstation der Wankbahn
TourencharakterDer Klassiker unter den Garmischer Mountainbike-Strecken hält alles bereit, was eine schöne Tour ausmacht - schweißtreibende Anstiege, Fahrspaß in schöner Umgebung und eine spannende Trail-Abfahrt.
Hinweise
Wem der Trail zwischen Schweizer Alpe und Gschwandtnerbauer zu steil ist, kann über Krün die Forststraße nehmen.
KartentippKompass Wanderkarte Nr. 5, Wettersteingebirge/Zugspitzgebiet, 1 - 50 000
VerkehrsanbindungVon München über die A 95 und B 2 bis Garmisch-Partenkirchen, links zur Talstation der Wankbahn (beschildert). Vom Bahnhof über Bahnhof-, Ludwig- und Münchner Straße zur Wankbahn.
GastronomieEsterberg-Alm, Gschwandtnerbauer sowie Restaurants und Cafés in Garmisch-Partenkirchen
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