Um den Trauchberg

Super Einsteiger-Tour, fast nur auf autofreien Forst- und Radwegen. Keine extremen Steigungen (Autor: Lisa Bahnmüller)
39 km
45 m
3.00 h
Wir starten am Wanderparkplatz und radeln gegenüberam Sägewerk die Straße entlang des Halblechs flussaufwärts.Anfangs teilen wir uns den Weg noch mit den Pendelbussen,die so manchen wandermüden Bergsteiger flink zur Kenzenhüttehinaufbringen. An einer Brücke mit einem Bachzulauftrennen sich unsere Wege. Zur Kenzenhütte geht es rechts, wirbleiben aber geradeaus undfolgen dem Schild »Wasserscheide«. An den Kaskadendes Halblechs steht uns dassteilste Wegstück bevor, aberdie Länge hält sich in Grenzen,und schon geht es wieder gemütlichdurch eine hübscheHochebene auf die Wasserscheidhüttezu. Im Süden ragenimmer wieder die SpitzenderAmmergauer Berge hervor.Nach der Hütte rauschen wirauch schon wieder bergab. Eineinziges Mal müssen wir dabeiaufpassen: Auf der rechten Seite taucht etwas abseits vom Wegeine kanadisch anmutende Almhütte auf, und ein Stück nach derHütte gabelt sich unser Weg. Wir wählen den rechten, der fasteben weiterführt (nicht bergab fahren!). Die Straße steigt bald daraufnoch einmal an und schraubt sich mit ein paar Kurven empor.Dann geht es wieder gemütlich dahin. Links radeln wir einen Trail hinunter zu einer kleinenBrücke, queren sie undtragen anschließend dasRad ein paar Stufen zumForstweg hinauf. Oben gehtes erneut links, immer aufdem Hauptweg bleibend,bis ganz ins Tal zum großenWanderparkplatz von Unternogg.Nach rechts wäredie einzige Einkehrmöglichkeitdas Gasthaus Unternogg,das etwas abseitsunserer Runde liegt.Wir aber biegen hier auf dieFahrstraße nach links, folgenihr 250m über dieHalbammer und wendenuns dann am Schilderwald erneut links auf die Königsstraße.Wirsind nun auf dem Bodensee-Königssee-Radweg, der auch in diesemAbschnittnichts für »Flachland-Tiroler« ist (auf ihmbegegnetenuns einige Langstreckenradler, die ganz schön mit ihrem Gepäckzu kämpfen hatten). Wir müssen nun einen kleinen Bachdurch eine Furt überqueren. Er führt jedoch nicht vielWasser, unddurch sein breites Kiesbett schaffen wir das auch mit trockenenFüßen. Nach der Abzweigung zur Wieskirche, die wir rechts liegenlassen, verlassen wir bald den schattigen Wald, genießen dieAbendsonne im Gesicht und bewundern das weiteBergpanorama. Vor uns liegt ein Stück Bayern wieaus einem Bilderbuch: Sanfte Hügel ziehen sich zuden Bergen hin, und im Westen erahnen wir denForggensee.Nach der Abfahrt hinter dem Weiler Schober biegenwir links und radeln durch das artenreicheMoor derTrauchgauer Ache nach Trauchgau. In der Ortsmittefolgen wir links den Schildern nach Halblech, vorbeian einem sehr schönen, aufwendig renovierten Bauernhaus.Kurz nach demOrtsausgang können wir in der Ferne sogardas Märchenschloss Neuschwanstein unterhalb des Tegelbergsausmachen. In Halblech halten wir uns noch mal links underreichen direkt nach dem Fluss wieder unseren Ausgangspunkt.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour39 km
Höhenunterschied45 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
StartortHalblech
AusgangspunktHalblech, Wanderparkplatz zur Kenzenhütte
Endpunkt Halblech, Wanderparkplatz zur Kenzenhütte
Tourencharakter Königliche Landschaft mit wilden Wassern und viel Genuss
KartentippKompass 1:50 000, Blatt 5 Wetterstein und Blatt 179 Pfaffenwinkel
VerkehrsanbindungAuto: Von München auf der A 96 Richtung Lindau, Ausfahrt Landberg a. L. Nord, weiter auf der B 17 Richtung Füssen, in Peiting rechts der B 17 folgen und über Steingaden bis Halblech. Am Ortsende, noch vor der Halblechbrücke, links in den Weg Am Mühlbach einbiegen, über eine kleine Brücke und zum Parkplatz (Pendelbus Kenzenhütte) auf der rechten Seite
GastronomieFür diese Runde genügendProviant und Getränke einpacken– unterwegs gibt esentlang der Strecke keineEinkehr
Tourismusbüro
Gästeinformation Halblech, Tel. 08368/9122222, www.halblech.de
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