Gleichenbergalm – Maria Eck

Gut fahrbare Offroadrunde auf breiten Schotterstraßen mit vielen Möglichkeiten. (Autor: Wolfgang Taschner, Udo Kewitsch)
22 km
640 m
2.00 h
Schon von weitem ist der Gipfel des Hochfelln auf der A 8 in Höhe der gleichnamigen Autobahnraststätte zu erblicken. An seinem Fuße liegt die berühmte Hochfelln-Seilbahn, der große Parkplatz ist der Ausgangspunkt unserer Offroadrunde.
Wir steuern an der Weißen Achen entlang in Richtung Maxhütte, wo wir dem Bergbaumuseum einen kurzen Besuch abstatten können, und weiter bis Kohlstatt. Die Weiße Achen rauscht kräftig und ein kleiner Stausee am Wegesrand zwinkert verführerisch herüber. Wir folgen dieser Sackgasse bis weit hinaus über Kohlstatt und erreichen kurz darauf einen Wanderparkplatz. Etwas später gabelt sich der Wanderweg und wir fahren links über die alte Brücke (rechts führt der Weg steil und unwegsam ins schöne Eschlmoos) zur Gleichenbergalm. Der Anstieg ist kontinuierlich, aber niemals wirklich gemein, immer wieder geben die Bäume Blicke ins Tal bis hinüber zum Chiemsee frei.
Nach einer knappen dreiviertel Stunde erreichen wir ein Plateau und die kleine Gleichenbergalm liegt inmitten der saftigen Weiden vor uns und lädt zum Verweilen ein. Wir lauschen den Erzählungen der Almwirtsleute und betrachten die Kühe ringsherum bei ihrer täglichen Routine.
Nun führt der Weg steil bergab hinunter zum Hochfellnweg. An der folgenden ersten Gabelung führt diese Tour nach links weiter abwärts. Wer rechts steil bergauf fährt und dem Hauptweg folgt, der landet nach anstrengendem Uphill an der Mittelstation und ein Stück weiter oben an der Bründling-Alm. Empfehlenswert ist dieser Abstecher allemal. Unsere Tour jedoch führt hinab und weiter unten zweigt der Weg rechts in Richtung Maria Eck ab. Wir folgen ihm und fahren direkt unter der Seilbahn weiter in Richtung Pulberggraben und Hammerberg. Es geht moderat bergan und auch hier gibt es immer wieder Blicke hinüber auf das bayerische Meer. Mit etwas Glück entdecken wir nicht nur Feuersalamander und Eichhörnchen, sondern auch schon mal einen Hasen, der sich mit wilden Haken schnell wieder in die Büsche rettet.
Zwei letzte kleine Anstiege und wir erreichen unterhalb der Diesselbachstuben eine Hochebene, die sowohl den Blick auf den in der Ferne liegenden Zinnkopf als auch auf das direkt vor uns liegende Maria Eck freigibt. Maria Eck, der beliebte Wallfahrtsort, sollte nun eine kleine Pause wert sein – sowohl an der Rückseite der historischen Kapelle als auch im Klostergasthof selbst sind traumhafte Blicke ins Chiemgau möglich. Von nun an geht es bergab und wir sollten den Fußweg nutzen, um dem Verkehr aus dem Wege zu gehen. In der Höhe von Scharam verlassen wir die Parallelfahrbahn und folgen dem Fußweg linker Hand hinunter nach Alzing, um dort am Mammutheum direkt in die Hauptstraße zu münden. Wir queren diese Hauptstraße und durchfahren ein kleines Wohngebiet bis zum Ortsausgang Alzing und radeln von dort weiter hinunter nach Hilzing. Der Radweg (Richtung Hausen) entlang der Hauptverkehrsstraße endet im Bergener Zentrum, wo wir den Kirchplatz queren und hinter dem Gasthof Zur Post über den Garten-, Mitter- und Zwingweg bis zur Seilbahnstation ausrollen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour22 km
Höhenunterschied640 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBergen, Hochfelln-Seilbahn
EndpunktBergen, Hochfelln-Seilbahn
TourencharakterEine Runde mit vielen kulturellen wie sportlichen Optionen. Zudem zahlreiche Möglichkeiten, die Tour zu verlängern oder abzukürzen – eine echte Genusstour.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass Wanderkarte Nr. 14 oder 16, 1 - 50 000; Kompass Alpen 3D (CD); Chiemgau Radwanderkarte
VerkehrsanbindungA 8, Ausfahrt Bernhaupten. Oder mit der DB bis Bergen/Bernhaupten.
GastronomieKlostergasthof Maria Eck, Emer Hof (Bernhaupten), Salzburger Hof (Bergen), Alte Post (Siegsdorf), Café Weinmüller (Siegsdorf)
Tags: