Durchs Eschenlainetal

Die Tour durchs Eschenlainetal zählt sicher zu den schönsten am Walchensee. Technisch unschwer, ist sie zwar konditionell lang, aber außer der Kesselbergstraße kaum steil. Einziger Wermutstropfen: die befahrene Uferstraße zwischen Urfeld und Einsiedel, die sich aber umgehen lässt. (Autor: Lisa Bahnmüller)
Die erste Hälfte der Strecke bis Urfeld ist genau wiebei Tour 8 zu radeln von Kochel über die alte oder neue Kesselbergstraße.In Urfeld bleiben wir auf der B 11 – für dasAuge zwarlandschaftlich reizvoll, dafür aber mit viel Straßenverkehr, zumTeil auch durch Tunnels. Sofern nicht zu viele Windsurfer, BadegästeoderWanderer unterwegs sind, weichen wir so oft wiemöglichauf den kleinen Uferpfad aus. Landschaftlich genauso schön,aber viel ruhiger und nur um 6 km länger ist die Fahrt entlang desWalchensee-Ostufers. Dabei ist der Wegverlauf bis Niedernachvöllig autofrei, und danach radeln wir auf der wenig befahrenenMautstraße weiter.Die Straße mündet am Mauthäuschen in Einsiedl in die B 11, derwir für ca. 250mrechts RichtungWalchensee folgen und dann auf Höhe des Gasthauses Einsiedel links indie kleinere Straße mit den Schildern»Wallgau/Obernach« biegen. (Wer vonder B 11 entlang des Westufers kommt,biegt hier natürlich rechts ab!) So erreichenwir schließlich einen ungeteertenWanderparkplatz, wo wir uns nachrechts wenden und den Schildern»Eschenlohe« folgen.Der Weg steigt um 100 hm an, und nachdem Sattel radeln wir schon durchs romantischeEschenlainetal vorwiegend bergab.Wir passieren einenAbschnittmit der verlockendenBezeichnung »AmJuchzer« (diejenigenunter uns mit bestandenem Jodel-Diplom könnensich schon einmal zu Freudenjuchzern einjodeln),und schon bald begleitet uns das Bächlein Eschenlaine,vorbei an Felsen und Bachkugeln, mal rauschend,mal plätschernd, mal tief, mal seicht. Wirbewundern das tiefgrüne Wasser am alten Stausee,die kleinenWasserfälle und die über Jahrhundertetief ausgespülten Gumpen der Gachen-Tod-Klamm. Hier haben wir die Hälfte der Taldurchquerunghinter uns.Viel zu schnell schießen wir hinab auf das Loisachtal zu und treffenbei Eschenlohe wieder auf eine Teerstraße. Kurz vor den erstenHäusern von Eschenlohe wenden wir uns am kleinen Parkplatznach rechts in die Forststraße mit dem Schild »Heldenkreuz/Ohlstadt über Heubergweg«. Zum Heldenkreuz könnenwir nur zu Fuß aufsteigen. Es lohnt sich aber, die Räder abzustellen,denn von diesem kleinen Felsplateau haben wir eineeinmalige Sicht über das Pfrühlmoos aufs Werdenfelser Landmit der Zugspitze.Nach der Rast radeln wir nun in der eingeschlagenen Richtungweiter und erreichen im leichtenAuf undAb über die Sportplätzeund die Boschetstraße Ohlstadt. Wir radeln auf die OhlstädterKirche zu, folgen nun dem Weg, wie bei Tour 7 beschrieben, undkommen über Schwaiganger und Kreuthalm nach Schlehdorf.Dort steuern wir auf die Doppeltürme der Klosterkirche St. Tertulinzu, radeln ein kurzes Stück auf der Bundesstraße RichtungKochel und weichen gleich nach der Loisachbrücke auf den Radwegaus. Parallel zur Autostraße geht es durchs Moor nach Kochelzurück. Am Ortsbeginn können wir links in den Döllerfeldwegeinbiegen und die letzten Meter verkehrsberuhigt bis zumBahnhof fahren.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour3 km
Höhenunterschied450 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
StartortKochel am See
AusgangspunktKochel am See, Parkplätze am Bahnhof
Endpunkt Kochel am See, Parkplätze am Bahnhof
Tourencharakter Auftritt der Naturschönheiten
KartentippKompass 1:50 000, Blatt 6 Walchensee–Wallgau–Krün
VerkehrsanbindungAuto: Von München auf der A 95 Richtung Garmisch/ Salzburg bis zur Ausfahrt Murnau/Kochel. Weiter über Großweil und Schlehdorf nach Kochel. An der T-Kreuzung im Ort links zum Bahnhof
GastronomieUnterwegs in allen Dörfernund Ortschaften Cafés undBiergärten; besonders schön:das Strandcafé Bucherer imOrt Walchen-see
Tourismusbüro
Touristinfo Kochel am See, Tel. 08851/338, www.kochel. De
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