Via Ferrata dei Finanzieri

Recht anspruchsvolle Ferrata mit knackig verwegener Schlüsselstelle (senkrechte Bügelreihe) oberhalb der mächtigen Rampe. Der Rest ist zwar leichter, eigentliche »Erholungspassagen « fehlen aber. Die Nordwestwand liegt fast den ganzen Tag im Schatten, der Fels kann frühmorgens stellenweise vereist sein. Auf der Rampe keine Steine ablassen – Nachsteigende zeigen sich erfahrungsgemäß wenig erfreut! Auch der Abstieg ist auf fast 200 Höhenmeter noch (neu) gesichert. (Autor: Eugen E. Hüsler und Manfred Kostner)Noch vor gut drei Jahrzehnten sah sich der markante Berg südlich über Alba in guter Gesellschaft von Gipfeln wie der Cima dell’Uomo oder dem Gran Vernel (3210 m): viel fotografiert, aber kaum bestiegen. Das hat sich im Fall des Colàc gründlich geändert; aus dem Tal des... weiter >

Auf dem Mittenwalder Klettersteig

An der Tiroler Hütte hat man den eigentlichen Klettersteig schon hinter sich. (Bild: Michael Pröttel)

Mäßig schwieriger Klettersteig, der aber absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordert. Aufgrund der Option der Karwendelbahn konditionell nicht besonders anspruchsvoll. Nicht bei Gewitterneigung begehen, denn Drahtseile und Eisenleitern ziehen Blitze geradezu an! Karwendelbahn – Linderspitze – Tiroler Hütte – Scharnitz
(Autor: Michael Pröttel)Zu dieser beeindruckenden Kammüberschreitung reist man am besten mit dem Zug an, da Ausgangs- und Endpunkt direkt an der Bahnlinie München – Innsbruck liegen. So entgeht man auch dem an schönen Wochenenden üblichen Stau im Loisachtal. weiter >

Sentiero del Coraza und Sentiero dei Sparavei

Anstrengende, landschaftlich einmalige Überschreitung: wenig Eisen, viel Natur. Gute Kondition unerlässlich. Lässt sich mit der »Via Segata« kombinieren. (Autor: Eugen E. Hüsler)Man kann den Dos d’Abramo auch anders besteigen, nicht am senkrecht verlaufenden Drahtseil, nicht von halber Höhe, sondern aus dem Tal. Das ergibt dann eine große Runde mit wenig Eisen, dafür mit unvergleichlichen Landschaftseindrücken. Ein Blick von Aldeno hinauf in... weiter >

Gantrisch-Klettersteig

Anspruchsvoller Sportklettersteig, mit 420 Metern Drahtseil, rund 400 Eisenbügeln und vier Leitern gesichert. Im kraftraubenden Mittelteil sind die Krampen vielfach leicht versetzt angeordnet – etwas gewöhnungsbedürftig, wie auch das durchhängende Sicherungsseil. Der Klettersteig ist aus Wildschutzgründen bis Mitte Juni gesperrt. (Autor: Eugen E. Hüsler, Markus Meier, Peter Deuble)Eingeweiht wurde die Route im Gantrischgebiet am 7. 7. 2007 bei schönem Wetter – ein gutes Omen? Ja, und nach zwei Saisons kann man ein durchwegs positives Fazit ziehen - Die Ferrata hat sehr schnell viele Freunde gefunden und erfüllt ihre Funktion als Impulsgeber für... weiter >

VIA FERRATA FRANCO GADOTTI

Wenig schwieriger Klettersteig, insgesamt aber ziemlich fordernde, recht lange Tour. Gesicherte Passagen wechseln immer wieder ab mit Gehstrecken. In der Rinne hinter dem Sas Aut erhebliche Steinschlaggefahr, von der Valacia grandioses Panorama. (Autor: Eugen E. Hüsler und Manfred Kostner)Die kleine Valaciagruppe ist ein gutes Beispiel dafür, wie nahe beieinander in den Dolomiten Trubel und Einsamkeit manchmal sind. Wenn sich die Bergwanderer drüben im Vajolettal gegenseitig beinahe auf die Haxen treten, man auf den Hütten kaum mehr ein Nachtlager... weiter >

ALTA VIA BEPI ZAC

Sehr lange, anstrengende Kammüberschreitung; auf der erstenWeghälfte leicht (K 1–2), hinter der Forcela de Ciadin allmählich zunehmende Schwierigkeiten. Im Überstieg zur Forcella di Laghet knackige Klettersteigpassage (K 3–4). Eine Tour für erfahrene Bergsteiger, die Konditionsprobleme nur vom Hörensagen kennen. Markierte Zwischen- bzw. Notabstiege, teilweise rau, wie auch die Geröllrutsche ins Val da la Tascia. (Autor: Eugen E. Hüsler und Manfred Kostner)Sie gehören nicht zu den berühmten Schaustücken der Dolomiten, die Berge über dem San-Pellegrino-Pass, obwohl in dem lang gestreckten Kamm einige fantastische Türme stehen und mit der Cima dell’Uomo (Ponta de l’Om, 3010 m) sogar ein Dreitausender. Der hat einen recht... weiter >

Tälli-Klettersteig

Landschaftlich sehr eindrucksvoller Klettersteig in klassischem Stil, mit 14 Leitern, Eisenbügeln, Stiften und Drahtseilen bestens gesichert. Die Hauptschwierigkeiten finden sich im untersten Abschnitt, beim Rückweg (Gegenanstieg) ist dann vor allem die Kondition gefragt. Alternativ Abstieg zur Engstlenalp (Postbus). (Autor: Eugen E. Hüsler, Markus Meier, Peter Deuble)Den Bernern sagt man ja gerne nach, dass sie nicht die Schnellsten wären (liegt’s an der Sprache?), doch in unserem Fall trifft das bestimmt nicht zu. Als die Haslitaler Bergführer ihren Klettersteig an der Gadmerflue 1993 einweihten, war’s eine echte Pioniertat - die... weiter >

VIA FERRATA GIUSEPPE OLIVIERI

Durch ihre Länge sehr anspruchsvolle Tour mit einigen knackigen, Kraft raubenden Einzelstellen. Man bewegt sich in hochalpinem Gelände, muss deshalb auch im Sommer unter Umständen mit schwierigen äußeren Bedingungen rechnen (Schnee, Eis). Verschiedene kürzere Varianten möglich, Zwischenabstiege jeweils (schwach) markiert. (Autor: Eugen E. Hüsler und Manfred Kostner)Cortina d’Ampezzo wird immer mal wieder als Klettersteig-Hauptstadt der Dolomiten bezeichnet, und das Angebot ist ja auch wirklich über-zeugend. Fast zwei Dutzend gesicherte Routen zählt man in den Bergen rundum, darunter ein paar absolute Klassiker. Wie die Ferrate an... weiter >