Zwischen Wesenberg und Labussee

Wesenberg – Neu Canow – Canow – Diemitzer Schleuse – Fleether Mühle – Peetsch – Mirow – Wesenberg (Autor: Tassilo Wengel)
35 km
320 m
4.00 h
Von Wesenberg zur Diemitzer Schleuse: Zur B 198 und rechts halten. Auf der Wustrower Chaussee Richtung Canow. Auf dem Radweg Berlin-Kopenhagen nach Seewalde. Weiter über Canow und die Canower Schleuse zur Diemitzer Schleuse. Vom Bahnhof in Wesenberg fahren wir geradeaus zur Kirche, biegen nach rechts und kommen zur B 198. Auf dieser schwenken wir wieder nach rechts und fahren bis zur links abzweigenden Wustrower Chaussee, auf der wir dem Radweg Berlin-Kopenhagen in Richtung Canow (B-KO) folgen. Unser Weg führt am Findlingsgarten »Am Kreigenberg« vorbei, der einen kurzen Besuch lohnt. Anfangs radeln wir neben der Straße und zweigen dann nach rechts in das Waldgebiet der Drosedower Tannen ab. Nachdem wir am Pomelberg (90 m) entlanggefahren sind, können wir die Aussichten zum Peetschsee genießen. Auf dem Radweg Berlin-Kopenhagen (BKO) gelangen wir über Neu Drosedow nach Seewalde, überqueren die Brücke zwischen Klenz- und Gobenowsee und folgen dem Radweg nach Neu Canow. Der Ort am Gobenowsee hat sich in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zu einem sehr beliebten Urlaubsziel entwickelt. Mehrere Badestellen laden zum Erholen ein. Wenige Meter hinter der Brücke zweigt der Radweg nach rechts ab und führt nach Canow, das zwischen dem Labussee und dem Canower See liegt. Dort halten wir uns halb links und überqueren die Canower Schleuse. Sie befindet sich in einem Kanal, der Teil der Müritz-Havel- Wasserstraße ist und im Sommer durch regen Verkehr auffällt. Am Ortsausgang von Canow verlassen wir die Canower Allee, um auf der Mirower Landstraße unsere Fahrt fortzusetzen (Wegweiser Schwarz/Diemitz). Durch eine Wald- und Wiesenlandschaft gelangen wir zur Diemitzer Schleuse, die von Booten benutzt werden muss, die zwischen dem Labussee und dem Vilzsee unterwegs sind. Von der Diemitzer Schleuse nach Wesenberg Weiter auf dem Seenradweg. Die Oberbek überqueren und nach Peetsch fahren. Auf der Peetscher Straße nach Mirow. Auf der Wesenberger Straße nach Wesenberg. Wir folgen dem Radwegweiser »Mirow 9 km/Fleether Mühle 1 km« auf dem Seenradweg (SEEN), setzen unsere Fahrt in nördliche Richtung fort und überqueren die Oberbek, ein Fließgewässer zwischen Vilzsee und Rätzsee bei der Fleether Mühle. Hier unterbricht ein Wehr die Schiffbarkeit der Oberbek, sodass die Paddler an dieser Stelle ihre Boote einige Meter über Land tragen müssen. Im Sommer herrscht hier Hochbetrieb, und im nahen Biergarten kann man gut verschnaufen. Anschließend geht es durch ein Waldgebiet nach Peetsch. In der Nähe befindet sich der Schulzensee, wo man mehrere kleine Badestellen findet. Wir setzen unsere Tour auf der Peetscher Straße fort und fahren weiter nach Mirow. Dort überqueren wir die Gleise neben dem Bahnhof und schwenken nach rechts. Vom Bahnhof bietet sich die Rückfahrt nach Wesenberg mit der Bahn an. Wer zurückradeln will, fährt vom Bahnhof auf der Bahnhofstraße zur Wesenberger Straße (B 198), schwenkt nach rechts und kommt auf der leider stark befahrenen B 198 nach Wesenberg zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour35 km
Höhenunterschied320 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
StartortWesenburg
AusgangspunktWesenburg
EndpunktWesenburg
TourencharakterWesenberg und Mirow sind zwei hübsche Kleinstädte, die von einer reizvollen Seenlandschaft umgeben sind. Während Mirow mit der Schlossinsel im Mirower See aufwarten kann, schmückt sich Wesenberg mit schönen Fachwerkhäusern am Marktplatz.
Beste Jahreszeit
KartentippADFC-Regionalkarte 1:75 000, Mecklenburgische Seenplatte
MarkierungenWegweiser, Radweg Berlin-Kopenhagen (B-KO) und Seenradweg (SEEN).
VerkehrsanbindungAnreise Mit dem Auto über die A 19, Abfahrt Röbel, und auf der B 198 in Richtung Neustrelitz bis Wesenberg. Mit der Bahn bis Wesenberg. Busverbindung mit Neustrelitz.
GastronomieWesenberg: mehrere Möglichkeiten. Peetsch: Eiscafé und Pizzeria, Petsch 20. Mirow: mehrere Möglichkeiten.
Tipps
Südlich von Wesenberg liegt an der Wustrower Chaussee auf einer kleinen Anhöhe der Wesenberger Findlingsgarten »Am Kreigenberg«. Sein Aufbau begann 1985 und inzwischen sind hier über 30 Findlinge aus der letzten Eiszeit zusammengetragen und mit Namensschild versehen worden. Zu sehen sind verschiedene Granite und Gneise sowie Migmatite (Mischgneise) und Pegmatite (grobkörnige magmatische Gesteine). Eine Tafel informiert über die Herkunft der Steine und eine Schutzhütte sowie Bänke laden zum Verweilen ein.
Unterkunft
Wesenberg: Borchard’s Radlhus, Am Kohschietgang, Tel. 039832/26430, www.radlhus.de; Pension Wesenberg, Bahnhofstraße 15, Tel. 039832/200 43, www.pension-wesenberg.de
Tourismusbüro
Tourist-Information Wesenberg, Burg 1, 17255 Wesenberg, Tel. 039832/ 206 21, info@wesenbergmecklenburg.de, www.wesenberg-mecklenburg.de
Tags: 
Mehr zum Thema