mit dem Rad durch das Mecklenburgische Seenland

Zu den Seen südlich von Mirow

Von der hübschen Kleinstadt Mirow, an der Ostseite des Mirower Sees gelegen, führt eine schöne Radtour durch die südlich gelegene Seenlandschaft bei Diemitz und Schwarz. Eindrucksvolle Aussichten auf die reizvolle Seenlandschaft bieten sich vom Mühlenberg bei Schwarz. (Autor: Tassilo Wengel)
24 km
200 m
2.00 h

Von Mirow nach Diemitz

Beim Bahnhof nach links und auf dem Seenradweg nach Peetsch. Richtung Süden zur Fleether Mühle. Über die Diemitzer Schleuse nach Diemitz. Wir starten am Bahnhof in Mirow, wenden uns nach links und überqueren die Bahngleise. Hier beginnt der Peetscher Weg, auf dem wir dem Wegweiser Seenradweg (SEEN) in Richtung Diemitzer Schleuse folgen.

Wir radeln zunächst auf dem Radweg neben der Straße entlang einer Pappelreihe bis Peetsch, setzen unsere Fahrt dort auf der Asphaltstraße fort (Wegweiser Fleether Mühle), die bald von Kopfsteinpflaster abgelöst wird. Bei der einstigen Fleether Mühle, einem heute verfallenen Backsteinbau, biegen wir nach rechts und radeln auf der Asphaltstraße im Rechtsbogen nach Diemitz.

Der Ort liegt am Vilzsee und ein Abstecher an das Seeufer mit schöner Aussicht lohnt sich auf jeden Fall. Den Dorfanger von Diemitz ziert eine barocke Backsteinkirche von 1765. Von Diemitz nach Mirow Dem Wegweiser Schwarz über den Mühlenberg nach Schwarz folgen. Auf dem Mecklenburger Seenradweg nach Norden bis Starsow fahren. Die Bahngleise und die Schleuse Mirow überqueren und ins Zentrum radeln.

Forsthaus Schwarz

Wir setzen unsere Tour an der folgenden Gabelung nach rechts fort (Radwegweiser »Schwarz 5,2 km/Mirow 11,5 km«, Markierung blauer Querstrich) und radeln zunächst auf einem Sandweg, der bald von Asphalt abgelöst wird, zwischen Feldern. Nach dem Forsthaus Schwarz, heute eine Jugendbegegnungsstätte, bietet sich bald eine schöne Liegewiese auf der rechten Seite zum Verschnaufen an, bevor wir allmählich zum 95 m hohen Mühlenberg bei Schwarz hinauffahren.

Von seinem Plateau hat man eine atemberaubende Aussicht über mehrere zusammenhängende Gewässer und den Mirower Holm. Diese große, mit Wald bestandene Halbinsel ist im Osten vom Zotzen- und Mössensee umgeben, im Süden vom Vilzsee und schließlich im Westen von Zethner-, Schwarzen und Fehringsee. Wir setzen unsere Tour nach Schwarz fort und erreichen den Ort auf abwärts führender Asphaltstraße.

Hier ist ein Abstecher zum Schwarzen See mit Bootsverleih und Badestelle zu empfehlen. Über Starsow erreichen wir Mirow bei der Schleuse, wo man dem regen Betrieb auf der Müritz-Havel-Wasserstraße zuschauen kann. Hier halten wir uns rechts und gelangen über die Mühlenstraße ins Zentrum von Mirow beim Schloss. Um zum Bahnhof zu gelangen, folgen wir der Wesenberger Chaussee und biegen nach rechts in die Bahnhofstraße.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour24 km
Höhenunterschied200 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
StartortMirow
AusgangspunktMirow
EndpunktMirow
Beste Jahreszeit
KartentippADFC-Regionalkarte 1:75 000, Mecklenburgische Seenplatte
MarkierungenWegweiser, Seenradweg (SEEN).
VerkehrsanbindungAnreise Mit dem Auto über die A 19, Abfahrt Röbel, und auf der B 198 in Richtung Neustrelitz bis Mirow. Mit der Bahn bis Mirow. Busverbindung mit Neustrelitz.
GastronomieMirow: mehrere Möglichkeiten.
Peetsch: Eiscafé und Pizzeria, Peetsch 20.
Schwarz: Landhotel am Peetscher See, Dorfstraße 23 D.
Tipps
Überquert man die Feldsteinbrücke zur Schlossinsel in Mirow, kommt man am weißen Torhaus vorbei, wo die Tourist-Information untergebracht ist. Es wurde bereits 1588 während der Herrschaft von Herzog Karl erbaut und ist das älteste Gebäude der Stadt. Über der Durchfahrt präsentiert sich das herzogliche Wappen mit dem pommerschen Greifen und dem mecklenburgischen Stier. Der Weg führt geradewegs zum Schloss, das zwischen 1749 und 1760 sein heutiges barockes Aussehen erhielt. Erhalten blieben Seidentapeten in den meisten Räumen, Stuckdecken und Marmorintarsien an Wänden und Türen. Über eine zierliche Brücke mit kunstschmiedeeisernem Geländer gelangt man weiter zur Liebesinsel im Mirower See, wo sich das Grabmal des letzten Großherzogs von Mecklenburg-Strelitz, Adolf Friedrich VI., befindet. Die gebrochene Säule des Monuments symbolisiert die unerfüllt gebliebene Liebe des Großherzogs zur Gräfin Daisy Pleß.
Informationen
Mirow – Peetsch – Fleether Mühle – Diemitz – Schwarz – Starsow – Mirow
Unterkunft
Mirow: Strandhotel & Restaurant, Strandstraße 20, Tel. 039833/220 19, www.strandhotel-mirow.de;
Hotel & Restaurant An der Seepromenade, Rudolf-Breitscheid-Straße 49, Tel. 039833/28 20, www.hotelseepromenade.de
Tourismusbüro
Tourist-Information Mirow, Im Torhaus, 17252 Mirow, Tel. 039833/280 22, tourist-info@web.de, www.m-vp.de/stadtmirow/
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