Werder (Havel) – Caputh – Ferch – Fichtenwalde – Klaistow –

Abwechslungsreiche Rundtour auf asphaltierten, vorwiegend ruhigen Landstraßen und Radwegen, kurze Strecken auf sandigen Waldwegen; streckenweise hügelige Abschnitte mit geringer Steigung. (Autor: Tassilo Wengel)
54 km
390 m
5.00 h
Von Werder (Havel) nach Ferch: Vom Bahnhof links und über die Eisenbahnbrücke und nach rechts. Auf dem Radweg bis Geltow. Dem Radwegweiser nach Ferch bis Caputh folgen. Mit Fähre übersetzen und am Schwielowsee bis Ferch. Werder (Havel) verlassen wir am Bahnhof nach links und schwenken bei der Rechtskurve der Straße nach links auf einen Weg, der zur Eisenbahnbrücke führt. Auf dieser überqueren wir die Havel. Danach fahren wir noch ein Stück geradeaus parallel zu den Gleisen, bis wir nach rechts in die Schweizer Straße einbiegen. Über Havelpromenade und die Straße Am Wasser erreichen wir auf dem Radweg Geltow. Beim Radwegweiser nach Ferch und Petzow halten wir uns rechts, treffen auf einen Wegweiser nach Caputh und unterqueren die Brücke auf der Straße Baumgartenbrücke. Am Schwielowsee entlang radelnd erreichen wir die Fähre in Caputh , mit der wir auf die andere Seite übersetzen. Wir fahren einige Meter auf der Straße der Einheit und biegen dann nach rechts in die Weinbergstraße ein. Auf dieser fahren wir bis zur Friedrich-Ebert-Straße und schwenken dort nach rechts. Auf der Schwielowseestraße unterqueren wir eine Eisenbahnbrücke und können nun auf dem Radweg am Schwielowsee entlang bis nach Ferch radeln. Ab dem Ortsausgang von Caputh führt unser Weg durch einen Eichen-Kiefern-Wald, rechts sehen wir an der Bushaltestelle Flottstelle die Markierung Radwanderweg F1. Am Zeltplatz Flottstelle vorbei erreichen wir Ferch. Am Ortseingang rechts liegt das Strandbad und kurz dahinter lädt das Landhaus Ferch direkt am See zur Rast ein. Von Ferch nach Kloster Lehnin: Von Ferch nach Süden, über Autobahnbrücke und ‘nach rechts über Fichtenwalde nach Klaistow. Auf L88 über Emstal nach Kloster Lehnin. Nach dem Landhaus Ferch biegen wir nach rechts und fahren auf einem Weg direkt am Schwielowsee entlang bis zum Haus am See. Dort schwenken wir nach links in die Straße Neue Scheune und kommen zum Glindower Weg, folgen ihm und fahren beim Linksbogen geradeaus weiter in die Straße Hohe Eichen. Sie führt uns nach Kemnitzer Heide, wo wir nach links abbiegen und dem Radwanderweg R1 in Richtung Süden folgen. Er führt uns über eine Autobahnbrücke, nach der wir den Radwanderweg R1 wieder verlassen. Wir biegen nach den Hochspannungsleitungen nach rechts und radeln nun auf einem festen Sandweg, der Schmerberger Straße, in Richtung Fichtenwalde. Den Ort erreichen wir auf der Klaistower Straße, der wir bis Klaistow folgen. Dort treffen wir auf die Vorfahrtsstraße, schwenken nach links und fahren zwischen Feldern über Kanin nach Busendorf. Wir setzen unsere Radtour geradeaus auf der Lehniner Straße fort, radeln durch Wald und kommen nach Emstal, wo sich eine Rast lohnt. Links vom Ort liegt der Emstaler Schlauch, eine Seenlandschaft mit einsamen Badebuchten. Wir folgen der Emstaler Hauptstraße weiter, fahren durch Wald und erreichen Kloster Lehnin. Lehnin gilt als älteste Klostergründung in der Mark Brandenburg und wurde von Markgraf Otto I. von Brandenburg gegründet. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1542 aufgelöst und gelangte in den Besitz von Kurfürst Joachim II. Im 17. Jh. ließ der Große Kurfürst das Konversengebäude zum Jagdschloss umbauen und seine Gemahlin, die Kurfürstin Luise-Henriette von Oranien, hielt sich im Sommer öfter in Lehnin auf. Erhalten blieben die Kirche von 1190 mit romanischem Kruzifix von 1230 sowie Tafelbilder zur Klostergeschichte aus dem 15. Jh., ebenso Teile der Klausur und des Kreuzganges sowie das ehemalige Hospital. Heute gehört das Areal der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg und wird unterschiedlich genutzt. Im ehemaligen Hospital finden Weiterbildungsveranstaltungen und kleine Konzerte statt, im Erdgeschoss befinden sich die Information und ein Klosterladen und die Klosterkirche wird als Gemeindekirche genutzt. Von Kloster Lehnin nach Werder (Havel): Von Kloster Lehnin am Colpinsee vorbei nach Bliesendorf, weiter nach Petzow. Über Glindow nach Werder (Havel). Kloster Lehnin verlassen wir auf der Kurfürstenstraße und kommen über die Neuhäuserstraße zur Potsdamer Straße. Sie fahren wir immer geradeaus. Nach dem Ende des Radweges beim Fußballfeld führt unser Weg durch Wald, teilweise auf schlecht befahrbarer, sandiger Strecke. Nach etwa 3 km zweigt rechts ein Weg zum Colpinsee ab, wo sich eine schöne Naturbadestelle befindet. Unser Weg führt immer noch auf der Potsdamer Straße weiter durch ein ausgedehntes Waldgebiet. Nach der Autobahn fahren wir wieder durch Wald und müssen das letzte Stück bis Bliesendorf auf Kopfsteinpflaser zurücklegen. Den Ort erreichen wir auf der Dorfstraße, folgen ihr bis zur Gabelung Poststraße/Glindower Straße und fahren nun auf der Poststraße nach Petzow . Nach dem Überqueren der Klaistower Straße wird sie zur Petzower Straße, dann zur Bliesendorfer Straße. Bevor sie in Petzow auf die Fercher Straße trifft, zweigt nach links die Straße Grelle/An der Grelle ab, der wir für 100 m folgen, bevor wir auf den Glindower Weg treffen. Hier nach links und ihm an der Gabelung rechts haltend weiter folgend, gelangen wir am Ufer des Glindower Sees entlang zur Alpenstraße und zum Ziegeleimuseum in Glindow (Alpenstr. 44, Tel. 03327/669355). Im Märkischen Ziegeleimuseum Glindow werden der Tonabbau und seine Verarbeitung seit 1462 dargestellt und vom denkmalgeschützten Turm bietet sich ein großartiger Blick auf das NSG »Glindower Alpen« und den Glindower See.Nach dem Ziegeleimuseum setzen wir unseren Weg auf der Seestraße fort, biegen nach links in die Straße Jahnufer und erreichen die Straße Zum Strandbad. Hier biegen wir nach links zum Strandbad und dann nach rechts in die Doktor-Külz-Straße. Sie führt uns zur B1, auf der wir nach rechts biegen und dann nach links in die Brandenburger Straße schwenken. Auf dieser gelangen wir auf einem Radweg zur großen Ampelkreuzung, biegen nach links in die Eisenbahnstraße und gelangen auf der Adolf-Damaschke-Straße zum Bahnhof in Werder.

km 0 Bahnhof Werder (Havel), nach links über die Eisenbahnbrücke, dann nach Süden - km 8 Caputh, auf Fähre übersetzen und am Schwielowsee entlang nach Ferch - km 13 Ferch, am Ufer bis zum Haus am See, dann links über Kemnitzer Heide und Fichtenwalde bis Klaistow - km 22,5 Klaistow, über Kanin und Busendorf nach Emstal - km 28 Emstal, auf leicht hügeliger Straße nach Lehnin - km 31 Kloster Lehnin, den Ort auf der Kurfürstenstraße verlassen und auf Potsdamer Straße nach Bliesendorf - km 38,5 Bliesendorf, auf Poststraße nach Petzow - km 45,5 Petzow, am Glindower See entlang nach Glindow - km 50 Glindow, Ort auf Doktor-Külz-Straße verlassen, über Brandenburger Straße und Eisenbahnstraße zum Bahnhof in Werder - km 55 Bahnhof Werder (Havel), Ende der Tour.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour54 km
Höhenunterschied390 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhof Werder (Havel).
EndpunktBahnhof Werder (Havel).
TourencharakterDas Havelland zeigt sich als Obstanbaugebiet zur Baumblüte von seiner schönsten Seite. Aber auch zu anderen Zeiten ist diese Radtour reizvoll und abwechslungsreich. Neben mehreren Bademöglichkeiten an Seen gibt es auch kulturhistorische Höhepunkte, wie z. B. einen Besuch im Kloster Lehnin.
Beste Jahreszeit
KartentippADFC-Regionalkarte Potsdam Havelland, 1:75000.
MarkierungenRegionale Wegweiser.
VerkehrsanbindungMit dem Auto auf der A10 bis Ausfahrt Phöben oder Groß Kreuz und weiter nach Werder. Mit dem Regionalexpress RE1 von Berlin bzw. Potsdam Richtung Brandenburg/Havel.
GastronomieIn Werder zahlreiche Möglichkeiten. Petzow: Fontaneklause, Zelterstr. 2. Ferch: Restaurant Zum Wildschweinbäcker, Beelitzer Str. 68; Haus am See, Neue Scheune 19. Kloster Lehnin: zahlreiche Möglichkeiten.
Tipps
Bademöglichkeit am Schwielowsee im Strandbad Caputh; in Lehnin im Strandbad am Klostersee; Naturbadestelle am Colpinsee; Strandbad Glindow. Blütenstadt Werder: Werder ist geprägt vom Obstanbau. Die Stadt liegt inmitten von Obstplantagen, der älteste Teil mit Altem Rathaus, Obstbaumuseum, Inselmühle und Kirche auf einer Insel in der Havel. Seit 1879 findet hier jedes Jahr in der letzten April- und der ersten Maiwoche das Baumblütenfest statt. Dann öffnen die Obstgärten nach alter Tradition ihre Pforten. Fahrten mit Pferdewagen führen zu den Obstplantagen und unter den blühenden Bäumen wird in fröhlicher Runde Obstwein getrunken. Infos beim Tourismus-Büro Werder (Havel), Tel. 03327/783374.
Unterkunft
Werder: Hotel und Wirtshaus Zum Rittmeister, Seestr. 9, Tel. 03327/464747, www.zum-rittmeister.de; Hotel Zur Insel, Am Markt 6, Tel. 03327/66160, www.hotel-zur-insel.de; Hotel Mühlenberg, Zur alten Fähre 10, Tel. 033202/60318, www.landgasthaus-muehlenberg.de
Tourismusbüro
TMB Informations- und Buchungsservice, Reiseland Brandenburg, Am Neuen Markt 1, Kabinetthaus, 14467 Potsdam, Tel. 0331/200 47 47, hotline@reiseland-brandenburg.de, www.reiseland-brandenburg.de
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