Von Wedel zur Hetlinger Schanze und zurück

Wedel – Hamburger Jachthafen – Fährmannssand – Wedel (Autor: Günter Weigt)
1 km
25 m
2.00 h
Von Wedel zur Hetlinger Schanze und zurück.
S-Wedel, Durch die Stadt zum Hafen, Am Deich entlang zum Sperrwerk, Fährmannssand, Hetlinger Schanze, Elbstrand ( Zurück nach S-Wedel).
Nachdem wir ebenerdig den S-Bahnhof Wedel verlassen haben, überqueren wir die Straße Rosengarten/B 431 und radeln über den Rathausplatz in die Bahnhofstraße. Hier kann man schon einmal überlegen, in welches Café oder welche Eisdiele man auf dem Rückweg einkehren möchte ... Nach 900 Metern, an der Kreuzung Bei der Doppeleiche, biegen wir rechts ab, 100 Meter weiter halbrechts in die ABC-Straße und nach weiteren 100 Metern links in den Schloßkamp. Der geht hinter der Schulauer Straße in die Deichstraße über. Wir radeln an lang gestreckten Lagerhallen vorbei. Kurz vor dem großen Sendemast wechseln wir nach rechts auf den Fahrweg hinter dem Deich, gleichzeitig der Planeten- Lehrpfad, und folgen ihm bis zum Sperrwerk. (Wer gerne einen Blick in die großen Bootslagerhallen und den riesigen Hamburger Jachthafen mit seinen über 1000 Booten werfen möchte, bleibt bis zur Windkraftanlage auf der Deichstraße. Dort befindet sich im Zaun eine Tür – meistens unverschlossen –, die zurück zum Deichweg führt.)
Hinter dem kleinen Sperrwerk der Wedeler Au gibt es zwei Möglichkeiten der Weiterfahrt: Der betongepflasterte, ab und zu leicht holperige Vordeichweg bietet einen grandiosen Fernblick über das einen Kilometer breite Süßwasserwatt auf die Elbe, während der asphaltierte und glattere Weg hinter dem Deich an Feuchtwiesen entlangführt, mit Blick auf die Hetlinger Binnenelbe, die sich durch das eingedeichte ehemalige Wattgebiet schlängelt. Auf beiden Seiten des Deiches müssen Sie immer wieder absteigen, um durch die Schafgattertore zu kommen. Vorschlag: Entscheiden Sie so, dass Sie bei Gegenwind den Windschutz des Deiches nutzen können, und wählen Sie für den Rückweg die jeweils andere Seite. Die Vordeichseite: An der ersten der beiden Hochspannungsleitungen über die Elbe passieren wir einen kleinen Sportboothafen. 1,2 Kilometer weiter, kurz vor der zweiten Hochspannungsleitung , führt links ein schmaler Betonpflasterweg durch das sumpfige Wäldchen zum Fluss. Der Weg endet beim eiffelturmartigen Strommast – Anfang der 60er-Jahre gebaut und atemberaubende 189 Meter hoch – und dem kilometerlangen sauberen Sandstrand. Von hier aus haben wir einen weiten Blick über die Elbe bis nach Stade; hinter uns gluckst das Wasser im undurchdringlichen Julsand-Dschungel, und wenn wir nicht gerade an einem sonnigen Hochsommertag gekommen sind, dann haben wir den ganzen Strand für uns alleine. Ein wunderschönes Plätzchen, zu jeder Jahreszeit, und perfekt in Richtung Sonnenuntergang gelegen!
Besonders bei ablaufendem Wasser ist der feuchte Sand schön fest, sodass Sie von Ihrem Lieblingsplatz gleich am Strand zurück Richtung Hetlinger Schanze radeln oder zumindest schieben können; kurz vor der ersten Hochspannungsleitung durchqueren Sie dann den kleinen Dünengürtel und gelangen an der Hetlinger Schanze wieder zum Deich.
Die Hinterdeichseite: Wir radeln am Bauernhof Fährmannssand (mit Café) und der NABU-Vogelstation vorbei zum Hof Hetlinger Schanze. Hier überqueren wir den Deich und sehen links einen kleinen Sportboothafen. Weiter s. o.
Auf dem Vor- oder auf dem Hinterdeichweg geht es zurück nach Wedel und dort über Deichstraße, Schloßkamp, ABC-Straße, Bei der Doppeleiche und Bahnhofstraße wieder zum Bahnhof. Wenn wir noch Zeit haben, lohnt sich der Abstecher von der Kreuzung Deichstraße/Schulauer Straße nach links zum Freibad oder nach rechts zum Schulauer Hafen, zum Schulauer Fährhaus mit guter Gastronomie und zur weltweit bekannten Schiffsbegrüßungsanlage.

Tour auf einen Blick.
km 0 S-Wedel, durch die Stadt hinunter zum Yachthafen, km 2 Yachthafen, am Deich entlang zum Sperrwerk, km 3 Sperrwerk der Wedeler Au, weiter am Deich entlang, km 5 Vogelbeobachtungsstation Fährmannssand, weiter auf dem Deichweg, km 9 Hetlinger Schanze, am kleinen Sportboothafen vorbei, km 11 Hetlinger Elbstrand, am Deich zurück nach Wedel, km 23 S-Wedel, Endpunkt der Tour.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour1 km
Höhenunterschied25 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
StartortWedel
AusgangspunktS-Wedel
EndpunktS-Wedel
TourencharakterWir radeln entspannt am Deich entlang; links liegt der breite Elbstrom, hinter dem Deich ein Zugvogelparadies, und auf dem Deich stehen die Schafe und schauen sich Radfahrer an. Nahe der »Hetlinger Schanze«, im 17. Jahrhundert von Dänemark zum Schutz vor schwedischen Überfällen gebaut und heute ein landwirtschaftlicher Betrieb, biegen wir zum Julsand ab – ein weiter einsamer Strand, idyllisch gelegen, ein 1a-Picknickplatz!
Hinweise
Baden. Planschgelegenheit, aber offizielles Badeverbot am Elbstrand bei der Hetlinger Schanze (Vorsicht bei der Vorbeifahrt großer Schiffe: Zunächst entsteht ein Sog, dann ein Schwall!); Freibad Wedel, von der Deichstraße 600m die Schulauer Straße hoch; »Strandbad« Wedel nahe dem Schulauer Hafen.
KartentippStadtplan Hamburg; ADFC-Regionalkarte Hamburg und Umgebung 1:75 000.
MarkierungenZahlreiche Radrouten-Hinweisschilder am Deich.
VerkehrsanbindungS-Bahn S 1.
GastronomieZahlreiche Restaurants und Cafés in Wedel; Cafés auf den Bauernhöfen Fährmannssand und (an Wochenenden und Feiertagen) Hetlinger Schanze.
Tipps
Die Vogelstation am Fährmannssand ist ganzjährig Mi, Do, Sa, So und an Feiertagen 10–16 Uhr geöffnet. Näheres unter www.wedel.de/Tourismus/Carl-Zeiss-Station.
Informationen
Kombinationen mit anderen Touren möglich.
Unterkunft
www.wedel.de/Tourismus/Hotels und Pensionen.
Tourismusbüro
www.wedel.de/Tourismus.
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