Von Wandsbek nach Tatenberg

U-Wandsbek Markt – Wandsbeker Gehölz – U-Horner Rennbahn – Horner Marsch – Rothenburgsort/ S-Tiefstack – Tatenberger Schleuse (Autor: Günter Weigt)
12 km
20 m
1.00 h
Von Wandsbek nach Horn.
Vom Wandsbeker Markt durch das Wandsbeker Gehölz nach Marienthal, Über die Autobahnbrücke, Rechts in das Kleingartengelände, U-Horner Rennbahn.
Von der U-Bahn-HaltestelleWandsbek Markt geht es nach Südosten zur Kreuzung Schloßstraße/Ring2. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite beginnt das Wandsbeker Gehölz hinter drei weit geschwungenen Stufen. Wir halten uns links und radeln quer durch den bewaldeten Park mit seinem hohem Buchenbestand – vorbei am Denkmal des berühmtesten Wandsbekers, Matthias Claudius, nahe dem Gemeindehaus der Christuskirche. Ein kurzes Stück entlang der Wandsbeker Bahnhofstraße, dann geht es am Bahnhof mit einer Kinderwagen-Serpentine in den Fußgängertunnel hinein. Dahinter radeln wir halblinks weiter auf Spazierwegen durch das Gehölz, geradeaus über das Ende der Jüthornstraße hinweg (Vorsicht bei der Überquerung!) und weiter durch den Wald. Wir kreuzen die Kielmannseggstraße; 150 Meter weiter biegen wir nach rechts ab und treffen dann auf die feine Marienthaler Oktaviostraße. Es geht geradeaus auf die Stoltenbrücke, über die A24 hinweg und rechts in den schmalen Derbyweg. Nach 400 Metern biegen wir links ein (Bei den Tennisplätzen) und fahren zwischen Kleingärten und der Horner Rennbahn nach Süden. Am Ende des Rennbahngeländes biegen wir rechts in einen kurzen Parkstreifen zwischen Wohnblöcken und Rennbahn. Dahinter radeln wir geradeaus auf der Straße Hermannstal bis zur weiträumigen Kreuzung an der U-Bahn-Haltestelle Horner Rennbahn. Schräg links gegenüber am antennengespickten Hochhaus beginnt die Straße Bauerberg; um dorthin zu gelangen, benötigen wir an der riesigen Straßenkreuzung drei Ampelüberwege.
Von Horn nach Tiefstack.
U-Horner Rennbahn, Bauerberg, Horner Marsch, Eisenbahnbrücke über die Bille, Industriegebiet Billbrook, S-Tiefstack.
Wir folgen dem Bauerberg hinunter zur Horner Landstraße und radeln geradeaus in das Kleingartengebiet Horner Marsch hinein. 350 Meter hinter dem Tunnel unter der B 5 geht es halblinks in den schnurgeraden Horner Marschweg und an seinem Ende nach rechts ins Billufer. An der Brücke der Güterumgehungsbahn ist sorgsames Navigieren gefragt: Dicht am Bahndamm führt nach links ein unauffälliger Fußweg zur Bille. Dort nehmen wir den an die Eisenbahnbrücke geschraubten Fußgängersteg, und plötzlich finden wir uns in einer von Schrottbergen, Alt-Lkw-Handel und Industrieanlagen dominierten finsteren Ecke von Billbrook wieder. Wir radeln nach rechts in den Mühlenhagen, unter der Eisenbahn hindurch und gleich wieder links in die Billstraße. Dann überqueren wir beim Gewürzlager – die Nase erkennt es früher als das Auge – die Großmannstraße und biegen danach links in den Langen Hagen. An dessen Ende geht es auf einem asphaltierten Fußweg durch ein Kleingartengelände und direkt in den Fußgängertunnel der S-Bahn-Haltestelle Tiefstack hinein. Wir radeln unter zahlreichen Bahngleisen hindurch und dann hinauf zur Ausschläger Allee; links sehen wir das Kohlekraftwerk mit seinem hoch aufragenden Schornstein.
Von Tiefstack zur Tatenberger Schleuse.
S-Tiefstack, Ausschläger Allee, Moorfleeter Deich, Moorfleet/ Tatenberger Schleuse.
Wir biegen nach links in die Ausschläger Allee und – 500 Meter weiter – nach rechts auf die stark befahrene Andreas-Meyer-Straße. Gleich hinter der Kanalbrücke geht es wieder nach rechts, auf den ruhigen Moorfleeter Deich. Wir folgen der gewundenen Deichstraße, links eine interessante Mischung aus Gewächshäusern, Gemüsefeldern, Lagereien und an den Deich geduckten Backsteinhäuschen – dahinter das alte Dorf Moorfleet ; rechts schweift der Blick über die Billwerder Bucht, den Holzhafen und die unter Denkmalschutz stehenden Relikte der ersten zentralen Trinkwasser-Versorgungsanlage Hamburgs auf Kaltehofe (siehe Tour 15); in der Ferne wiederum sind die Elbbrücken und die Kirchtürme der Innenstadt zu sehen.
Wir passieren den Sportboothafen, unterqueren die A1 und gelangen auf dem Moorfleeter Deich in den kleinen Ort Tatenberg und dort rechts auf dem Tatenberger Weg zur Schleuse der Dove Elbe. Von hier aus haben wir einen guten Blick auf den Sportboothafen in der Dove Elbe und die alten Brückenpfeiler der stillgelegten Marschbahn (auf deren Damm es sich vorzüglich radeln lässt – siehe Tour 21).

Tour auf einen Blick.
km 0 U-Wandsbek Markt, am ZOB vorbei zur Schloßstraße, km 0,4 Schloßstraße/Wandsbeker Gehölz, durch das Gehölz ins Kleingartengebiet, km 4 U-Horner Rennbahn, auf Nebenstraßen durch Horn, km 6 Horner Marsch, durch Kleingärten ins Gewerbegebiet Billbrook, km 8 S-Tiefstack/Rothenburgsort, auf dem Moorfleeter Deich zur Dove Elbe, km 12 Tatenberger Schleuse, Endpunkt der Tour.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour12 km
Höhenunterschied20 m
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
StartortWandsbek
AusgangspunktU-Wandsbek Markt.
EndpunktTatenberger Schleuse.
TourencharakterHamburgs Osten – eine abwechslungsreiche Mischung aus bürgerlichen Villenvierteln, dunkelrot geklinkerten Wohnblöcken aus den 20er-Jahren, den helleren Backsteinriegeln der Nachkriegszeit, weitläufigen Industriegebieten und zahlreichen Kleingärten; das Ganze durchschnitten von Autobahntrassen, Einfallstraßen und Bahnstrecken. Wir radeln durch charmante Ecken und Winkel dieses Teils der Stadt: von den Marienthaler Villen ins Industriegebiet im Flussdreieck von Bille und Elbe, dann an der Billwerder Bucht entlang zur Dove Elbe.
Beste Jahreszeit
KartentippStadtplan Hamburg.
VerkehrsanbindungU-Bahn U 1; Rückfahrt ggf. S-Bahn S 21.
GastronomieGaststätten nur in Wandsbek und Horn.
Tipps
Billwerder Bucht. Durch die heutige Billwerder Bucht floss jahrhundertelang die Norderelbe. In den 1870er- Jahren wurde der Flussbogen durch den Durchstich der Elbinsel Kaltehofe abgeschnitten und bietet nun als langsam zuschlickender Altarm den rastenden Wasservögeln Schutz und Nahrung. Beträchtlichen Anteil hat daran das neue Süßwasserwatt am Ende der Bucht hinter dem Sportboothafen: Als ökologische Ausgleichsmaßnahme wurde 2008 ein Teil der ehemaligen Billwerder Insel umgebaut, indem man den Deich entfernte, das Gebiet tieferlegte und künstliche Priele anlegte.
Informationen
Kombinationen mit anderen Touren möglich.
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