Von Sternberg in das Warnowtal

Sternberg – Groß Görnow – Eickelberg – Eickhof – Klein Raden – Buchenhof – Groß Raden – Sternberg (Autor: Tassilo Wengel)
107 km
300 m
2.00 h
Von Sternberg nach Eickhof: Vom Marktplatz über die Luckower Straße nach Sternberg Burg. Am Luckower See entlang nach Groß Görnow. Über Eickelberg nach Eickhof. Wir starten am Marktplatz in Sternberg mit dem neugotischen Rathaus aus der Mitte des 18. Jh. sowie sehenswerten Bürgerhäusern aus dem 18. und 19. Jh. Hier folgen wir der Luckower Straße bis zum Amtsgericht. Dort biegen wir nach rechts, überqueren die B 104 in Richtung Bützow (Wegweiser) und radeln am links liegenden Luckower See vorbei nach Sternberg Burg . Von dort folgen wir der Asphaltstraße nach links (Wegweiser Groß Görnow) durch Wald und Feldfluren mit leichtem Auf und Ab, überqueren die Warnow und erreichen Groß Görnow . Nach einem Links-rechts- Schwenk (Wegweiser Klein Görnow) radeln wir auf einer Asphaltstraße bis zu einem Großsteingrab, wo ein überdachter Sitzplatz zur Rast einlädt. Dort biegen wir nach rechts und fahren auf einer schönen Kastanienallee nach Eickelberg , wo wir bei der Kirche nach rechts schwenken. Auf einer Kopfsteinpflasterstraße radeln wir durch den Ort nach Eickhof . Von Eickhof nach Sternberg Am Wasserwanderrastplatz vorbei nach Klein Raden. Über Buchenhof nach Groß Raden. Über Sternberg Burg nach Sternberg zurück. In Eickhof kommen wir bei einer Rechtskurve zum Wasserwanderrastplatz an der Warnow mit schönem Sitzplatz, wo sich eine Verschnaufpause lohnt. Im Sommer herrscht hier Hochbetrieb, denn die Warnow ist ein beliebtes Revier für Wassersportfreunde. Von hier folgen wir der Asphaltstraße nach rechts in Richtung Klein Raden. Beim nächsten Abzweig gilt der Wegweiser Buchenhof, wo wir über das Naturschutzgebiet Warnowdurchbruchstal aufgeklärt werden. Mischwald mit Orchideen, Maiglöckchen und zahlreichen Vögeln wie Schwarzspecht, Buntspecht, Weidenmeise und Gebirgsstelze erwartet uns hier. Auch die seltene Wasseramsel findet in diesem Gebiet ideale Lebensbedingungen. Wir folgen weiter dem Radwanderwegweiser Groß Raden, zunächst auf Asphalt, dann auf festem Feldweg und am Ortsanfang von Groß Raden geradewegs zum Freilichtmuseum auf einer Halbinsel. Hier lebten im 9. und 10. Jh. die Obotriten, deren Häuser und Kultstätten zwischen 1973 und 1980 von Schweriner Archäologen ausgegraben wurden. Dazu gehören mehrere Flechtwandhäuser, ein Tempel aus dem 9. Jh. sowie Blockhäuser, eine Brücke mit Brückenhaus und ein Burgwall aus dem 10. Jh. Vom Freilichtmusem geht es zurück in den Ort, und auf der Straße nach Sternberg kommen wir über Sternberg Burg zum Ausgangspunkt zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour107 km
Höhenunterschied300 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
StartortSternberg
AusgangspunktSternberg
EndpunktSternberg
TourencharakterWo sich die Warnow durch eine Endmoräne der letzten Eiszeit ihren Weg gebahnt hat, entstand das größte Durchbruchstal Mecklenburgs. Diese reizvolle Landschaft, aber auch das Freilichtmuseum in Groß Raden ist das Ziel dieser Radtour.
Beste Jahreszeit
KartentippADFC-Regionalkarte 1:75 000, Schwerin/Ostseeküste.
MarkierungenWegweiser, S 3, S 4.
VerkehrsanbindungAnreise Mit dem Auto über die A 241, Ausfahrt Schwerin-Nord, und auf der B 104 bis Sternberg. Sternberg hat keinen Bahnanschluss. Busverbindung mit Schwerin, Güstrow und Wismar.
GastronomieSternberg: zahlreiche Möglichkeiten. Sternberg Burg: Landgasthof Sternberger, Dorfstraße 1. Groß Raden: Gaststätte Zum Burgwall, Kastanienallee 38.
Tipps
Vom Landgut in Görnow führt ein Weg zu einem Parkplatz, wo ein Rundwanderweg durch das reizvolle Warnowdurchbruchstal beginnt, das seinen Ursprung in der letzten Eiszeit vor 25 000 Jahren hat. Das Naturschutzgebiet ist 80 ha groß und beeindruckt mit bewaldeten, bis 30 m hohen Steilhängen. Es ist das größte Durchbruchstal Mecklenburgs, wo sich die Warnow ihr Bett tief durch die Endmoränen der letzten Eiszeit gegraben hat.
Informationen
Das von Ackerbauern und Viehzüchtern vor über 4000 Jahren errichtete Ganggrab wurde 1966 vom Museum für Urund Frühgeschichte untersucht. Neben Skeletten fanden sich Feuersteingeräte und Reste von Tongefäßen. Auf dem größten Deckstein finden sich kleine Vertiefungen, sogenannte Schälchen vorhanden, die auf Kulthandlungen deuten.
Unterkunft
Sternberg: Hotel-Pension Bruchmann, Mecklenburgring 63, Tel. 03847/27 67, www.sternbergersee.de; Seehotel Sternberg, Johannes-Dörwaldt-Allee 4, Tel. 03847/35 00, www.seehotel-sternberg.de
Tourismusbüro
Stadt Sternberg, Fremdenverkehrsamt, Am Markt 3, 19406 Sternberg am See, Tel./Fax 03847/44 45 35, stadtinfo@stb.de, www.sternberg.m-vp.de
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