Von Feuchtwangen zum Hesselberg.

Feuchtwangen – Larrieden – Dinkelsbühl – Dorfkemmathen – Gerolfingen.
Bequeme Tour, teilweise im Tal der Wörnitz mit schönen Ausblicken. (Autor: Tassilo Wengel)
34 km
20 m
4.00 h
Von Feuchtwangen nach Dinkelsbühl.
Feuchtwangen über Untere Torstraße verlassen und zur Sulzach radeln, über Kaltenbronn nach Larrieden fahren, im Wörnitztal weiter zur Pulvermühle und bis Dinkelsbühl fahren.
Wir starten in Feuchtwangen am Marktplatz und fahren die Untere Torstraße entlang, überqueren die Sulzach und kommen zur Ampel an der Romantischen Straße, in die wir nach rechts einbiegen, wobei wir gleich nach links schwenken und von nun an bis Dinkelsbühl den Wegweisern des Radfernweges Romantische Straße folgen. Wir steuern in den Mosbacher Weg und überqueren die Bahngleise, wobei wir an dieser Stelle sofort nach links schwenken. Am Freibad vorbei begleitet uns die Bahnlinie in leichtem Auf und Ab nach Kaltenbronn , wo wir uns von der Bahnlinie entfernen und noch vor dem Ort nach rechts schwenken. Auf Asphaltstraße gelangen wir durch Kaltenbronn und setzen unsere Fahrt geradewegs über Heiligenkreuz nach Larrieden fort, wobei wir kurz vor Larrieden die Wörnitz überqueren. Bei der Kirche in der Ortsmitte wenden wir uns nach links und radeln im Wörnitztal dahin. Auf ruhigen Asphaltstraßen können wir uns an saftigen Wiesen und zahlreichen Schwänen sowie anderen Wasservögeln am Ufer der Wörnitz erfreuen. Der Weg führt uns weiter nach Süden. Bei Schopfloch – das auf der anderen Seite liegt – überqueren wir eine Querstraße und kommen zur Pulvermühle. Dort schwenken wir nach links und überqueren erneut eine Querstraße. Etwa 200 Meter weiter biegen wir nach links in eine Straße (6 t) ein. Bevor wir Dinkelsbühl erreichen, unterqueren wir auf dem Radweg die Wörnitz und kommen auf der Larrieder Straße durch das Rothenburger Tor, direkt in die romantische Altstadt von Dinkelsbühl.
Von Dinkelsbühl nach Gerolfingen.
Von Dinkelsbühl nach Wassertrüdingen, durch Hochwald über Karlsholz nach Dorfkemmathen, an der Sulzach entlang nach Wittelshofen und weiter nach Gerolfingen.
Wir verlassen die Altstadt von Dinkelsbühl durch das Nördlinger Tor, überqueren die Wörnitz nach links und biegen nach rechts auf die Romantische Straße. Nach den Bahngleisen wenden wir uns sofort nach links und orientieren uns in Richtung Wassertrüdingen. Auf der Rudolf-Schmidt-Straße erreichen wir auf leicht ansteigender Straße den Tigertwald. Oben am Waldrand angelangt, orientieren wir uns nach rechts und gelangen auf dem Mutschachweg in den Hochwald und radeln auf einem Fahrweg. Dort, wo der Mutschachweg den Fahrweg nach rechts verlässt, radeln wir geradeaus auf dem Fahrweg weiter. Dieser führt aufwärts, folgt ebenfalls einer Rechtskurve und stößt auf einen breiteren Fahrweg. Dort schwenken wir nach links, kommen an einer kleinen Lichtung (linker Hand) vorbei, durchqueren abermals den Wald und gelangen auf diesem Weg am Waldrand entlang auf die Straße nach Karlsholz, der wir nach links folgen.
Den Ort verlassen wir Richtung Sinbronn, biegen aber bereits hinter einem eingezäunten Wasserschutzgebiet nach links ab. Auf einem Waldweg kommen wir bis zum Waldende, wo er rechts auf die Straße nach Bernhardswend stößt. Dort nach rechts, dann nach links radelnd, kommen wir nach Dorfkemmathen. In der Ortsmitte schwenken wir an der Kreuzung nach rechts Richtung Gelshofen und radeln immer im Sulzachtal entlang nach Untermichelbach, wo sich ein kurzer Abstecher zum Römerpark Ruffenhofen anbietet. Auf einer Anhöhe über der Wörnitz befand sich ein römisches Kastell mit einer Zivilsiedlung. Teile davon sind noch erkennbar, im Aufbau befindet sich auch ein Römermuseum.
Von Untermichelbach fahren wir weiter nach Wittelshofen, wo die Wörnitz die Sulzach aufnimmt. Dort stoßen wir auf die Straße Dinkelsbühl–Wassertrüdingen und schwenken nach links, um auf dieser bis nach Gerolfingen zu gelangen.

Tour auf einen Blick.
km 0. Feuchtwangen, nach Süden bis Larrieden.
km 9. Larrieden, im Wörnitztal nach Dinkelsbühl.
km 20. Dinkelsbühl, Richtung Osten nach Dorfkemmathen.
km 30. Dorfkemmathen, ins Wörnitztal nach Gerolfingen.
km 36. Gerolfingen, Abstecher zum Hesselberg, Ende der Tour.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour34 km
Höhenunterschied20 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
StartortFeuchtwangen.
AusgangspunktFeuchtwangen, Marktplatz.
EndpunktGerolfingen.
TourencharakterDer Hesselberg bei Gerolfingen ist mit 689 Metern die höchste Erhebung der südlichen Frankenalb und wird gern als »Fränkischer Rigi« bezeichnet. Vom Plateau Osterwiese – nach der germanischen Göttin Ostera genannt – aus reicht der Blick bei Fönwetter bis zu den Alpen. Deshalb verlassen wir bei Dinkelsbühl den Verlauf der Romantischen Straße und beenden die Tour in Gerolfingen.
Hinweise
Baden. Wörnitzstrandbad Dinkelsbühl, Bleichweg 2.
KartentippADFC-Radtourenkarte Nr. 21, Mainfranken/Taubertal, Maßstab 1:50 000.
MarkierungenBis Dinkelsbühl Radweg Romantische Straße, dann Wegweiser.
VerkehrsanbindungMit dem Auto auf der A 6 bis Abfahrt Feuchtwangen-Nord oder auf der A 7 bis Abfahrt Feuchtwangen-West. Mit der Bahn bis Ansbach; hier Busverbindung nach Feuchtwangen.
GastronomieLarrieden. Gasthof Zur goldenen Krone, Larrieden 15.
Tipps
Variante. Auf der Romantischen Straße von Dinkelsbühl nach Maihingen. Wer von Dinkelsbühl aus nicht den Umweg über den Hesselberg unternehmen möchte, folgt in Dinkelsbühl dem Verlauf der Romantischen Straße weiter. Die Route führt auf der Mönchsrother Straße über Diederstetten nach Mönchsroth. Am Ende des Ortes rechts halten und der Straße nach Wittenbach folgen. Gleich nach dem Abbiegen bietet sich ein Abstecher zu einem nachgebauten Wehrturm am römischen Limes an. Nach dem Abstecher folgt man weiter der Straße nach Wittenbach und über Rühlingsstetten, Raustetten, Enslingen und Minderoffingen nach Maihingen. Hier trifft man auf den Anschluss, wie er in Tour 11 ab Maihingen beschrieben ist. Tipp. Aussichtspunkt Hesselberg. Gleich am Ortseingang von Hesselberg zweigt nach links die Straße hinauf zur gleichnamigen Erhebung ab. Wer diese Steigung von 250 m auf 3,5 km nicht scheut, kann vom Plateau des Berges mit Informationsstand und geologischem Lehrpfad auch einen weiten Blick über das Land werfen. Zahlreiche Funde belegen eine frühe Besiedlung, zu denen Reste von Wallanlagen aus der Bronzezeit gehören, die mit Gras überwachsen sind. Das Plateau des Berges sowie die Südhänge tragen artenreiche Kalktrockenrasen, und der Waldgürtel besteht aus Rotbuchen mit Eichen, Birken, Ahornen, Linden, Ebereschen, Hainbuchen und anderen Arten. Sehr zahlreich sind Schlehen, die mit Flechten besetzt sind.
Verleih
Fahrradverleih. Eine Auswahl wichtiger Orte: Würzburg: Veloca, Landwehrstraße 13, Tel. 0931/126 27 Wertheim: Rösch, Spessartstraße 18, Tel. 09342/61 23 oder 382 70; Bahnhof, Tel. 09342/13 41 Bad Mergentheim: Fa. Fischer, Obere Mauergasse 61, Tel. 07931/77 63; Bahnhof, Tel. 07931/73 41 Weikersheim: Fahrradgeschäft Velo, Tel. 07934/297 Rothenburg: Fa. Herrmann, Geigerstraße, Tel. 09861/404 92; Rat und Tat, Bensenstraße 17, Tel. 09861/879 84 Dinkelsbühl: Tourist Service, Marktplatz, Tel. 09851/902 40 Nördlingen: Jet-Tankstelle, Auf der Kaiserwiese, Tel. 09081/801092; Zweirad Müller, Gewerbestraße 16, Tel. 09081/56 75; Radsport Böckle, Reimlinger Straße 19, Tel. 09081/801040 Donauwörth: Fa. Motorrad Sellmair, Dillinger Straße 53, Tel. 0906/56 80 Augsburg: Hauptbahnhof, Reisezentrum Schalter 6, täglich 6–20 Uhr, Tel. 0821/32 64 93 Landsberg: Fremdenverkehrsamt der Stadt Landsberg am Lech, Hauptplatz 1, Tel. 08191/128245-246 oder -268 Schongau: Wacht Sport-Service, Oskarvon-Miller-Straße 19, Tel. 08861/34 97 Füssen: Bahnhof, Tel. 08362/63 13; Radsport Zacherl, Rupprechtstraße 8 1/2, Tel. 08362/32 92; Jeti’s Mountainbike-Shop, Kemptener Straße 87, Tel. 08362/39712
Informationen
Altstadt von Dinkelsbühl. Die Gründung des Ortes soll auf einen sagenhaften Dinkelbauern zurückgehen, deshalb glänzen heute noch im Stadtwappen drei goldene Ähren des Schwabenkorns, das Dinkel genannt wird. Als »Burghum Tinkelspuhel« 1188 erstmals genannt, erhielt die Stadt um 1270 Reichsfreiheit und entwickelte sich im Mittelalter zu einer bedeutenden Handelsstadt, deren architektonische Zeugen heute noch zahlreich zu bewundern sind. Die vollständig erhaltene Stadtmauer – von drei Seiten von der Wörnitz umgeben – umschließt mit vier Toren den Altstadtkern. Die St.-Georgs- Kirche (1448–1498 erbaut) stellt die reinste Erscheinung einer spätgotischen Hallenkirche dar, bei der 22 Pfeiler im reichen Netzgewölbe enden. Eines der schönsten Fachwerkhäuser der Renaissance ist das Deutsche Haus mit vielen Schnitzereien. Dort reitet Bacchus auf einem Faß unter dem Firstwalm. Am Marktplatz erinnert ein Denkmal an Christoph von Schmid, einen Jugendautor, von dem unter anderem das Weihnachtslied »Ihr Kinderlein kommet« stammt; in der Klostergasse 19 steht sein Geburtshaus. Wer ein patrizisches Hofgärtchen sehen will, muss in den Innenhof des Hezel-Hauses gehen, ein Bürgerhaus aus der Blütezeit Dinkelsbühls. Es gibt noch viel mehr zu sehen, eine Stadtführung lohnt sich auf jeden Fall (April–Nov. täglich 14.30 und 20.30 Uhr ab Kirche St. Georg).
Unterkunft
Dinkelsbühl. Hotel Weißes Roß, Steingasse 23, Tel. 09851/579 89-0; Hotel Goldene Rose, Marktplatz 4, Tel. 09851/57 75-0; Jugendherberge Dinkelsbühl, Koppengasse 10, Tel. 09851/95 09. Gerolfingen: Landgasthof Zum Roten Ochsen, Hauptstraße 50, Tel. 09854/395; Gasthaus Zum Goldenen Löwen, Pfarrstraße 2, Tel. 09854/95 75.
Tourismusbüro
Tourist-Information Dinkelsbühl, Rathausplatz 14, 91550 Dinkelsbühl, Tel. 09851/902440; Tourist-Information Ansbach, Johann-Sebastian-Bach-Platz 1, 91522 Ansbach, Tel. 0981/512 43.
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