Von Endingen nach Offenburg

Endingen – Riegel – Malterdingen – Hecklingen – Kenzingen – Herbolzheim – Grafenhausen – Wittenweier – Nonnenweier – Allmannsweier – Meißenheim – Ichenheim – Dundenheim – Müllen – Schutterwald – Offenburg.
Während an den vorherigen Tagen der Weg auf Schotterpisten und festen Sandwegen verlief, geht es bei dieser Etappe fast ausschließlich über asphaltierte Wege abseits der Straßen. Der Ottenheimer Wald wird durchfahren, und immer wieder fällt der Blick auf den Europapark Rust. (Autor: Karsten-Thilo Raab, Ulrike Katrin Peters)
Von Endingen nach Malterdingen.
Startpunkt dieser Etappe ist auf dem Marktplatz der Brunnen vor dem Rathaus in Endingen. Wir setzen den Weg geradeaus auf der Hauptstraße fort und werden gleich zu Beginn des Tages auf dem Kopfsteinpflaster kräftig durchgeschüttelt. Nachdem wir am Ende der Hauptstraße eine Nachbildung des alten Riegeler Tors zur Rechten und das Denkmal von Hubert Bernhard zur Linken passiert haben, kreuzen wir die Rempartbeziehungsweise Ringstraße und setzen unseren Weg über die Riegeler Straße fort. Am nun folgenden Kreisverkehr biegen wir links in die Kenzinger Straße ab, sofort danach wieder rechts in die Lichteneckstraße.
Dann führt uns unsere Tour hinaus aus dem Ort und durch Felder und Wiesen. Bei Tageskilometer 1,3 kommen wir an eine Wegekreuzung, die wir geradeaus passieren. Einen Kilometer weiter kommt erneut eine Kreuzung, die wir auch geradeaus passieren. Bei Tageskilometer 2,75 biegen wir an der T-Kreuzung rechts ab. Unmittelbar bevor der Weg wieder auf die Straße trifft, fahren wir auf den links daneben liegenden Radweg. An der nächsten Möglichkeit biegen wir links in das Wohngebiet Riegel-Breite. Wir fahren nun entlang der Kaiserstuhlstraße. Bei Tageskilometer 3,6 biegen wir rechts in die Üsenbergstraße ab. Nach 400 Metern erscheint rechts eine Ausgrabungsstätte. Hier sind die Reste eines römischen Truppenlagers zu finden, darunter der Mithras-Tempel, ein römisches Kulturdenkmal.
Wir biegen nun an der nächsten Möglichkeit nach dem Tempel rechts ab. An der Stelle, wo die Üsenbergstraße zu Ende ist und wir rechts abbiegen wollen, kann man auch links Richtung Bahnhof abbiegen, was ein lohnenswerter Abstecher ist. Am Ende der Üsenbergstraße biegen wir rechts ab und nach der Bushaltestelle direkt wieder links.
Nach 300 Metern geht es links ab in die Kehnerstraße, wobei rechter Hand ein Kruzifix steht. Es geht durch die Poller geradeaus hindurch (und nicht rechts in die Straße mit dem Schild »Kindergarten« hinein!). Wenn der Weg sich gabelt, halten wir uns halb rechts vor dem grauorangefarbenen Rathaus von Riegel. Das Gebäude wurde 1784 errichtet und wird seit 1813 als Rathaus genutzt.
Nach der kleinen Stichstraße – vorbei am Rathaus – biegen wir rechts ab in die Hauptstraße. Nun radeln wir am Archäologischen Museum der Stadt vorbei. Wir setzen den Weg geradeaus fort und überqueren die Bahngleise und den Fluss Elz, während rechter Hand die Messmer Foundation (www.messmerfoundation.com) mit ihren Ausstellungsräumen in den Blick kommt. Unmittelbar nach der Brücke müssen wir halb links den Weg auf der linken Seite nehmen und unter der Straße hindurchfahren. Wir setzen unsere Tour auf dem Radweg parallel zur Bahnhofstraße geradeaus fort. Der Weg ist nun asphaltiert. Wir unterqueren die Autobahn A5. Kurz danach endet der Radweg und wir müssen ein Stück auf der Bahnhofstraße fahren. Wir kommen direkt an den Bahnhof, vor dem wir rechts in die Elzstraße abbiegen. Dann müssen wir an der Ampel halten und durch den Tunnel unter den Bahngleisen hindurchfahren. Auf der anderen Seite des Tunnels ist dann ein Gewerbegebiet, das bereits zu Malterdingen gehört, erreicht. An der nächsten T-Kreuzung biegen wir links ab. Direkt hinter dem Firmengelände der Firma Berran, an der nächsten Kreuzung, geht es ebenfalls wieder rechts. Dort ist wieder ein Radweg parallel zur Straße angelegt. Nun passieren wir eine Reihe von Sportplätzen und fahren über eine Brücke bis Malterdingen.
Von Malterdingen nach Herbolzheim.
Wer nicht ins Ortszentrum von Malterdingen hinein möchte, fährt nach Erreichen des Ortseingangs ein kleines Stück geradeaus und dann an der zweiten Möglichkeit, nachdem wir von der Brücke herunter sind, links in den Lindenweg und sofort wieder scharf links in die Hecklinger Straße. Achtung! An dieser Stelle fehlt ein Radwegweiser! Nun verläuft der Radweg ein kleines Stück parallel zur Bundesstraße B3. Etwa 700 Meter nach der Brücke verläuft der Radweg wieder von der Bundesstraße weg. Vor uns fallen Weinhänge und eine Burgruine in den Blick. Und nach einem weiteren Kilometer erreichen wir über die Dorfstraße die Ortschaft Hecklingen, die seit 1974 Stadtteil von Kenzingen ist.
Rechts ist ein Kruzifix zu sehen. Linker Hand passieren wir das historische Rathaus von Hecklingen. Dieses wurde 1847 fertiggestellt. Die Ruine, die wir sehen, ist Burg Lichteneck. 1290 erstmals urkundlich erwähnt, war sie Residenz der Pfalzgrafen Tübingen-Lichteneck. Unterhalb des Felssporns, auf dem die Reste der mittelalterlichen Festung thronen, liegt das ehemalige Schloss Hecklingen. Das gut 250 Jahre alte Herrenhaus wird heute von der Vereinsgemeinschaft Hecklingen genutzt. Die Straße, die durch Hecklingen führt, ist die Dorfstraße. Am Ortsausgang halten wir uns rechts auf dem Radweg neben der Straße. Er ist zugleich der Breisgau-Radweg, der mit »Br« gekennzeichnet ist. Nach Hecklingen verläuft der Weg wieder auf einem Radweg neben der Straße und ist durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt. Schließlich biegen wir an der ersten Möglichkeit rechts ab. Bis ins Wonnetal sind es von hier 1,6 Kilometer. Nun geht es weiter auf einer landwirtschaftlichen Nutzstraße, der Alten Straße, die von der Bundesstraße wegführt. Nach 1300 Metern kommen wir an eine Kreuzung, dort geht es links die Elzstraße noch ca. 1,4 Kilometer bis nach Kenzingen. Wir fahren weiter geradeaus. Dann ist Kenzingen erreicht.
Bei der abknickenden Vorfahrt in Kenzingen setzen wir unseren Weg geradeaus fort. Die Straße, die wir entlangfahren, heißt weiterhin Alte Straße. Wenn die Alte Straße auf die Bombacher Straße trifft, überqueren wir diese geradeaus. Sie heißt nun Schützenstraße. Es geht durch ein Wohngebiet und vorbei an einer Winzergenossenschaft. Gemeinsames Kennzeichen der meisten Wohnhäuser in dieser Gegend sind die prächtigen Rosenbüsche in allen Farben, die hier offensichtlich hervorragende Voraussetzungen zum Gedeihen finden. Am Ende der Schützenstraße biegen wir rechts ab in die Offenburger Straße (B3), linker Hand liegt ein Restaurant, rechter Hand eine Tankstelle.
Nachdem wir rechts außerdem ein Kriegsdenkmal passiert haben, überqueren wir die Straße, um unmittelbar vor dem Ortsausgangsschild links in einen kleinen Schotterweg abzubiegen. An der ersten sowie der zweiten Gabelung, die nun folgt, halten wir uns geradeaus (fahren also nicht links!). Nach einem kurzen Schotterstück geht der Weg wieder in Asphalt über. Vor uns erscheint erneut eine Kirche mit einem Zwiebelturm im Blickfeld. Wenn wir auf eine T-Kreuzung treffen, biegen wir links ab, nach etwa 500 Metern dann rechts.
Wo wir das Feld verlassen, folgen wir dem Verlauf des Weges, um die Südendstraße zu überqueren. Der Weg macht zunächst einen Linksknick und führt dann über eine Verkehrsinsel auf den gegenüberliegenden Radweg, wo wir unseren Weg entlang der Moltkestraße geradeaus fortsetzen. Der Weg führt uns nun weiter auf Herbolzheim zu. Nachdem wir eine Brücke passiert haben, ist Herbolzheim erreicht. Die Straße, über die wir fahren, ist weiterhin die Moltkestraße. Der Weg setzt sich geradeaus fort, bis zum Bahnhof sind es ab hier 1,2 Kilometer.
Von Herbolzheim nach Allmannsweier.
Wer nicht in die Ortsmitte fahren möchte, setzt den Weg in Herbolzheim an der Ecke Moltkestraße und Kaiserstuhlstraße fort. Wir folgen der Moltkestraße weiter geradeaus. Linker Hand passieren wir die Breisgauhalle. Nach 800 Metern biegen wir links in die Hebelstraße ab. Dort ist auch der Weg Richtung Bahnhof als Fußweg ausgeschildert. Nach gut 200 Metern biegen wir dann rechts über die Brücke ab. Wir fahren an einem Teil des Bahnhofs vorbei. Wenn der Parkplatz zu Ende ist, biegen wir links ab Richtung Bahnhof. Dort müssen wir erneut links die Treppen der Bahnhofsunterführung nehmen. Es gibt aber eine Schiebespur für die Fahrräder.
Wenn wir auf der anderen Seite die Treppen wieder hochgegangen sind, fahren wir links die Straße hinunter. Wir passieren nun eine Ecke mit zahlreichen Supermärkten. Direkt nach dem Aldi-Markt geht es nicht links der abknickenden Vorfahrt hinterher, sondern immer noch geradeaus auf dem Seeweg, der als Sackgasse ausgeschildert ist. Am Ende der Sackgasse treffen wir auf einen Kreisverkehr, überqueren die Straße, um dann rechts auf dem Radweg Richtung Malberg weiterzufahren.
Linker Hand passieren wir nun einen Fußballplatz. Kurz hinter dem Ortsausgangsschild von Herbolzheim läuft der Weg von der Straße wieder etwas weg. An der nächsten Gabelung halten wir uns halb links. Die Idylle aus Feldern, Wiesen und Bauernhöfen wird nun etwas unterbrochen durch die rund drei Kilometer nach Herbolzheim in den Blick kommende Autobahn. Auf diesem Streckenabschnitt wird der Weg links und rechts von riesigen Spargelfeldern flankiert. Wenn der Weg auf eine Kreuzung trifft, biegen wir links ab und fahren auf einen Autorasthof zu. Welcher Kontrast: Dicke Brummis samt öltriefender Kraftfahrer und naturliebende Radfahrer treffen hier aufeinander. Wenn rechter Hand der Autohof liegt und wir auf eine Straße treffen, ist Vorsicht geboten, denn die Radschilder des Rheintal-Weges sind hier leicht zu übersehen beziehungsweise misszuverstehen. Wir müssen die Straße hier queren und geradeaus in den schmalen Weg zwischen zwei Bäumen und weiter über den Feldweg fahren. Nun kommen wir an eine kleine Kreuzung. Dort biegen wir links ab, um über die Autobahn A5 Basel–Karlsruhe zu fahren.
Während linker Hand die Achterbahnen des Europaparks Rust in den Blick kommen, folgen wir der Sportplatzstraße. Einen Kilometer später biegen wir rechts an der Kreuzung in die Fabrikstraße ab. Der Weg führt uns nun geradeaus nach Grafenhausen. Linker Hand passieren wir ein Schützenhaus. Die Fabrikstraße führt uns durch ein Wohngebiet. Dort, wo wir auf die Hauptstraße treffen, liegen auch ein kleiner Kiosk und eine Grillstation namens »Anselm«.
Wir biegen rechts ab und dann links in die Friedrichstraße. Wir lassen Grafenhausen hinter uns und setzen die Radfahrt weiter geradeaus auf einer asphaltierten Straße zwischen Feldern und Wiesen fort. Wenn der Weg auf eine T-Kreuzung trifft, biegen wir links ab Richtung Wittenweier. Nach 600 Metern treffen wir erneut auf eine T-Kreuzung, an der wir nun rechts abbiegen. An der nächsten Gabelung biegen wir wieder links ab. Wenn wir auf eine Straße treffen, biegen wir links ab und nach etwa 150 Metern sofort wieder rechts auf einen Weg, der erneut zwischen Feldern hindurchführt. Nach zehn Kilometern haben wir Wittenweier erreicht, wo wir links in die Hauptstraße abbiegen, sobald wir an die T-Kreuzung kommen.
Wir biegen rechts ab in die Jahnstraße – dort an der Ecke liegt auch eine Landbäckerei. Nach einer kleinen Linkskurve biegen wir nach 50 Metern rechts ab und folgen weiter der Jahnstraße Richtung Nonnenweier. Die Jahnstraße geht schließlich am Ortsende wieder in einen landwirtschaftlichen Weg über, der ebenfalls asphaltiert ist. Hier setzen wir unseren Weg geradeaus fort. Linker Hand liegt nun eine Hühnerfarm – mit einem Eier-Automaten! Bei Kilometer 12 macht der Feldweg eine Rechtskurve und direkt links liegt dann eine Gedenktafel zur Schlacht von Wittenweier vom 9. August 1638.
Der Weg schlängelt sich nun im Zickzackkurs durch Felder und Wiesen, wobei Nonnenweier mit dem markanten Kirchturm in den Blick kommt. Der Weg endet schließlich an der Nonnenweierer Hauptstraße, die wir überqueren, um schräg gegenüber halb rechts in den Niederendweg abzubiegen.
Nun geht es über eine Brücke und von dort leicht hinunter. Kurz bevor der Weg auf die Straße trifft, biegen wir rechts auf den Radweg ab, der parallel zur Straße verläuft. Linker Hand kommt nun das Stammwerk der Herrenknecht AG, des weltweit größten Herstellers von Tunnelvortriebsmaschinen, in den Blick. Hinter der Anlage von Herrenknecht biegen wir an der ersten Möglichkeit links ab, um dann nach etwa 40 Metern in den Waldweg einzufahren. Das Gewerbegebiet geht nun in ein Wohngebiet über. Vor uns erscheint halb rechts der Zwiebelturm der Kirche von Allmannsweier (www.allmannsweier.de).
Von Allmannsweier nach Offenburg.
Der Waldweg trifft schließlich auf eine Vorfahrtstraße, die Stubenstraße. Wir setzen unseren Weg geradeaus fort. Links und rechts prägen schöne Fachwerkhäuser das Stadtbild. Wir kommen an die Allmannsweier Hauptstraße: Diese müssen wir überqueren, um geradeaus in die Kürzeller Straße zu fahren. Rechter Hand kommt die Kirche mit ihrem schönen Zwiebelturm in den Blick.
Es geht weiter auf der Kürzeller Straße. Nach ca. 700 Metern ist der Ortsausgang von Allmannsweier erreicht. Linker Hand fällt eine Kapelle ins Auge. Am Ende des Weges, wenn dieser auf die Hauptstraße trifft, biegen wir links ab in einen geschotterten landwirtschaftlichen Nutzweg. An der ersten Möglichkeit biegen wir direkt rechts vor dem Wald ab. Nun führt der Weg direkt durch den Ottenheimer Wald. Wenn wir auf eine Kreuzung im Wald treffen, setzen wir unseren Weg geradeaus fort. 1300 Meter später treffen wir wieder auf eine Straße, biegen links ab und nutzen den Radweg links neben der Straße, nachdem wir eine Schranke passiert haben. Nach knapp 300 Metern steht zwischen dem Radweg und der Straße eine kleine Schutzhütte mit Sitzgelegenheit, die sich für eine kleine Rast anbietet.
Bald ist Meißenheim erreicht und der Weg führt parallel zur Straße auf einem etwas abseits gelegenen Radweg. Wir setzen unseren Weg über die Lahrer Straße fort, überqueren die Hauptstraße, um dann an der nächsten Straße rechts abzubiegen in die Friedrichstraße.
An der nächsten Möglichkeit geht es rechts über die Rathausstraße auf die katholische Kirche zu. Vor der Kirche biegen wir links ab in die Altrheinstraße und nehmen dann den rechten der beiden Wege, die Winkelstraße. Vorbei am Bauhof der Gemeinde Meißenheim geht der Weg wieder hinaus aus dem Dörfchen über eine betonierte Straße. Nach etwa einem Kilometer wechselt der Untergrund von den Betonplatten zu einer befestigten Schotterpiste. Wo wir an eine Kreuzung kommen, setzen wir den Weg geradeaus fort. Knapp 500 Meter weiter treffen wir erneut auf eine Kreuzung. Linker Hand liegt eine Scheune. Auch hier fahren wir geradeaus weiter. Sobald der landwirtschaftliche Forstweg auf eine Straße trifft, überqueren wir diese, um dann rechts auf den Radweg neben der Rheinstraße abzubiegen. Hier steht zugleich das Ortseingangsschild von Ichenheim.
Am Howeg biegen wir links ab. Nach 150 Metern ist dann das Ortsausgangsschild passiert. Es geht weiter auf einer asphaltierten Straße zwischen Feldern Richtung Dundenheim. Nach etwa 1,7 Kilometern kommt rechts ein Abzweig, dem wir folgen, um Richtung Dundenheim zu fahren. Geradeaus erscheint die Kirche von Neuried – dort fahren wir aber nicht hin . Kleine Orientierungshilfe: Dundenheim liegt die ganze Zeit parallel rechts zum Weg. Nachdem wir fast am Ort vorbei sind, kommt erst dieser Einknick nach rechts. (Und noch ein Hinweis: An der Stelle, wo man rechts abbiegen muss, fehlt ein Hinweisschild. Der Pfeiler ist aber noch vorhanden.) Nach 450 Metern treffen wir auf ein T-Stück, wo wir rechts abbiegen. Nach 200 Metern geht es links in die Friedhofstraße. Vor uns erscheint nun linker Hand die Mauer des Friedhofs und geradeaus sind die beiden Kirchtürme von Dundenheim zu sehen, das nach etwa 300 Metern erreicht ist.
Hinter dem Friedhof biegen wir an der ersten Möglichkeit links ab in die Raiffeisenstraße, nach 250 Metern rechts in die Hansjakobstraße. Bevor wir wieder auf die Hauptstraße treffen, biegen wir wieder links ab, um den daneben liegenden Radweg zu nutzen.
Am Kreisverkehr geht es nun an der ersten Möglichkeit rechts ab Richtung Müllen auf dem parallel verlaufenden Radweg. Wir kommen nun wieder in einen Teil von Dundenheim und müssen ein Stück entlang der Straße fahren. Linker Hand passieren wir einen Wertstoff- und Recyclinghof. Die Straße ist der Altenheimer Weg. Dort, wo dieser einen Linksknick macht, folgen wir diesem, allerdings auf dem rechts daneben liegenden Radweg. Wir rollen schließlich auf Müllen zu. Der Radweg macht einen leichten Schlenker. Mithilfe der Querungshilfe überqueren wir die Hauptstraße und fahren dann rechts entlang des Waldrandes weiter – und nicht geradeaus nach Müllen hinein!
Von Müllen aus führt der Weg parallel zur Landstraße auf einem Radweg, der durch einen Grünstreifen von der Straße getrennt ist, weiter. Wir erreichen schließlich Schutterwald und setzen unsere Fahrt geradeaus auf einem Rad- und Fußgängerweg fort. Wir treffen auf die Schutterstraße. Rechter Hand ist ein Kreisverkehr, an dem wir links abbiegen. Linker Hand liegen Sportplätze. Achtung! Hier fehlen Schilder! Wir folgen für 500 Meter der Schutterstraße, biegen dann rechts ab in die Waldstraße. Sie führt uns durch ein Wohngebiet mit Einfamilienhäusern. Wo sie auf die Bahnhofstraße trifft, fahren wir rechts. An der Bahnhofstraße verläuft rechter Hand ein kombinierter Fuß- und Radweg.
Nach 270 Metern biegen wir links in den Friedhofweg ab. Wir überqueren die Straße Tiefkellerweg und fahren halb links gegenüber in den Rehweg. Wo wir schließlich auf die Hindenburgstraße treffen, biegen wir links ab und folgen dem Radweg parallel zur Straße. Sobald wir auf die Hauptstraße treffen, biegen wir links ab und fahren auf dem Radweg neben der Straße weiter. Der Weg führt uns nun auf eine Brücke, über die Autobahn hinweg. Vor uns erscheint bereits das Panorama von Offenburg, die Autobahn, die wir überquert haben, ist wieder mal die A5. Schließlich erreichen wir den Ortseingang von Offenburg. Achtung! Kurz vor dem Ortseingangsschild gibt es eine Rheintal-Weg-Variante, die rechts abgeht nach Lahr. Dort biegen wir nicht ab, sondern fahren geradeaus in die Innenstadt von Offenburg!
Wir passieren rechter Hand einen Sportplatz und fahren weiter geradeaus auf dem Radweg neben der Schutterwälder Straße. An der Ampel Schutterwälder Straße/Ecke Drosselweg setzen wir unseren Weg geradeaus über den Radweg fort, überqueren den Kreisverkehr, wo rechter Hand ein Norma-Einkaufszentrum
liegt, weiter geradeaus auf der Schutterwälder Straße unter der Brücke hindurch. Am nächsten Kreisverkehr fahren wir geradeaus, überqueren die Platanenallee, fahren um den Kreisverkehr herum und setzen den Weg parallel zur Schutterwälder Straße fort (das ist quasi die dritte Ausfahrt des Kreisverkehrs).
Wir folgen der Straße rechtsherum, leicht ansteigend. Zur Rechten liegen die Gebäude der Hubert Burda Media. Hier liegt auch die Oberrheinhalle. Wir überqueren einen Fluss, die Kinzig. Rechts liegt weiter das Burda-Gebäude; wir fahren weiter geradeaus Richtung Stadtzentrum. An der nächsten Ampel überqueren wir die Kronenstraße und folgen der Hauptstraße, passieren nun rechter Hand das Forum, dann queren wir einen weiteren Fluss, biegen an der Ampel halb links ab und folgen der Hauptstraße. Sie führt uns an den Beginn der Fußgängerzone und zum pittoresken Marktplatz. Am Marktplatz liegt linker Hand die Polizeistation, vor uns ist eine große Säule zu sehen. An der Säule am Marktplatz endet diese Etappe.

Etappe auf einen Blick.
km 0. Endingen, durch Wiesen und Felder nach Riegel mit seiner kleinen Ausgrabungsstätte. Weiter über Malterdingen, Hecklingen, Kenzingen, Herbolzheim und Grafenhausen nach
km 28,5. Wittenweier, über Nonnenweier und Meißenheim nach
km 44,5. Ichenheim, weiter über Dundenheim, Müllen, Schutterwald nach
km 59,5. Offenburg, an dem Gebäude der Hubert Burda Media vorbei, Zielort erreicht.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour63 km
Dauer6.00 h
Schwierigkeit
StartortEndingen.
AusgangspunktEndingen.
EndpunktOffenburg.
TourencharakterVon der historischen Altstadt in Endingen geht es in die Römerstadt Riegel und nach Hecklingen mit seiner Burgruine und dem Schloss. Nach einer Reihe von beschaulichen Dörfern wie Wittenweier, Nonnenweier und Allmannsweier, die heute teil von Schwanau sind, geht es nach Dundenheim und Müllen, die sich durch Tabakanbau einen Namen gemacht haben. Via Schutterwald führt die Route schließlich zum Etappenziel Offenburg mit seinem pittoresken Marktplatz.
Hinweise
Werkstätten. Offenburg: Offenburger Fahrradmagazin, Ortenberger Str. 6-8, Tel. 0781/9481396. Meißenheim: Radstation Meißenheim, Kirchstr. 5, Tel. 0782/416 38.
MarkierungenRheintal-Weg (weißer Radfahrer auf grünem Grund mit Schrift »Rheintal-Weg«).
VerkehrsanbindungBahn. Endingen erreicht man über die Bahn in Riegel (DB) oder mit der Kaiserstuhlbahn. Offenburg ist ICE- und ICHaltestation. Auto. Endingen erreicht man über die A5 Karlsruhe–Basel, Abfahrt Riegel. Offenburg liegt an der A5 (Frankfurt–Basel), an der B3 (Nord-Süd-Verbindung) und an der B33 (West-Ost-Bahn: Endingen erreicht man über die Bahn in Riegel (DB) oder mit der Kaiserstuhlbahn. Offenburg ist ICE- und ICHaltestation. Auto: Endingen erreicht man über die A5 Karlsruhe–Basel, Abfahrt Riegel. Offenburg liegt an der A5 (Frankfurt–Basel), an der B3 (Nord-Süd-Verbindung) und an der B33 (West-Ost-Verbindung in Richtung Bodensee). Parken: Die Tiefgarage Marktplatz hält 294 Stellplätze vor.erbindung in Richtung Bodensee). Parken: Die Tiefgarage Marktplatz hält 294 Stellplätze vor.
GastronomieKenzingen. Gaststätte Haferkasten, Franzosenst. 18, Tel. 07644/92 93 93 (Weine aus eigenem Anbau). Offenburg: Alte Pfalz Trattoria da Nico, Hauptstr. 102, Tel. 0781/970 61 35; Hotel Sonne Restaurant, Hauptstr. 94, Tel. 0781/93 21 64 6, www.hotel-sonne-offenburg.de (traditionelles Weinhaus); Sereena Palace, Lange Str. 24, Tel. 0781/968 10 71, www.sereena-palace.de
Tipps
Offene Weinproben. Von März bis Dezember öffnet eine Reihe von Weinbaubetrieben in und um Offenburg an den festgelegten Terminen, freitags ab 18 Uhr, ihre Weinkeller und Probierstuben. Hier kann man in gemütlicher Atmosphäre die exzellenten Weine und Sekte probieren. Die Kosten für die umfangreiche Weinprobe betragen 8 Euro pro Person. Termine: www.offenburg.de
Informationen
Die 3600-Seelen-Gemeinde Riegel (www.riegel-im-kaiser stuhl.de) ist vor allem für zwei Dinge bekannt: das gleichnamige Bier und die lang zurückreichende Geschichte römischer Besiedlung. Heute prägen Fachwerkhäuser und barocke Steingebäude das Ortsbild ebenso wie zahlreiche Funde aus der Römerzeit. Ein knapp ein Kilometer langer, archäologischer Rundweg verbindet die wichtigsten Fundstellen. Dazu gehört das Mithräum aus dem 2. Jahrhundert. 1974 konnten die Reste des Tempels, der dem Lichtgott Mithras geweiht war, freigelegt werden. Dabei wurde unter anderem tönernes Geschirr sowie ein eisernes Schwert entdeckt. Eindrucksvoll wird die römische Vergangenheit Riegels im Archäologischen Museum an der Hauptstraße dargestellt. Neben rund 300 Ausgrabungsfunden wird anhand von Schaubildern und Rekonstruktionen das Leben der Römer aufgearbeitet. Derweil kommen Eisenbahnnostalgiker bei einer Fahrt mit dem Rebenbummler (www.rebenbummler.de) auf ihre Kosten. Der historische Dampfzug verbindet auf einer Länge von 50 Kilometern die interessantesten Plätze des Kaiserstuhls miteinander. Sehenswert ist zudem die katholische Kirche St. Martin. Die Pfarrkirche wurde zwischen 1743 und 1749 von Franz Rudhart im barocken Stil errichtet. Die 9200-Seelen-Gemeinde Kenzingen (www.kenzingen.de) darf sich rühmen, gleich mit einer Reihe historisch bedeutsamer Gebäude aufwarten zu können. Dazu gehört das 1520 errichtete und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaute (sowie erweiterte) Rathaus, aber auch das prächtige Schwabentor. Weithin sichtbar ist die St.-Laurentius-Kirche als ältestes erhaltenes Gebäude der Stadt. Die Geschichte des Gotteshauses reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Derweil widmet sich die Oberrheinische Narrenschau als Museum dem Fastnachtsbrauch im schwäbisch-alemannischen Raum. Gezeigt werden rund 300 Kostüme und kunstvoll geschnitzte Masken, Larven genannt. Seit 1972 Teil der Gemeinde Schwanau (www.schwanau.de), reicht Wittenweiers dokumentierte Geschichte mehr als 740 Jahre zurück. Traurige Berühmtheit erfuhr das Dorf während des Dreißigjährigen Krieges, als es hier am 9. August 1638 zu einer verheerenden Schlacht zwischen den Mannen von Bernhard von Weimar und den kaiserlichen Truppen unter Graf Götz kam, bei der 12000 Menschen ihr Leben ließen. Bis zur Rhein-Regulierung durch Tulla in den Jahren nach 1840 floss Europas mächtigster Fluss direkt durch das 650-Seelen-Nest, wo es sogar eine Schiffsanlegestelle gab. Heute ist der Ort für seine Spargelfelder und eine Reihe von Obstbrennereien bekannt und profitiert vor allem von der Nähe zum Europapark Rust, der viele Übernachtungsgäste bringt. Wittenweier ist im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet. Im Jahr 2003 gewann es den Titel »Schönstes Dorf« in der Ortenau und belegte den zweiten Platz im Landeswettbewerb. Als eines der ältesten Rieddörfer in Baden kann Nonnenweier, das Teil der Gemeinde Schwanau (www.schwan au.de) ist, gleich mit einer ganzen Reihe sehenswerter Fachwerkhäuser aufwarten. Ansonsten geht es in dem erstmals im Jahr 845 urkundlich erwähnten Dorf eher beschaulich zu. Zu den wenigen Landmarken gehört ein 1750 errichtetes Sommerschloss im französischen Stil, das heute als evangelisches Diakonissenhaus genutzt wird. Hier sind unter anderem ein Altenpflegeheim mit betreutem Wohnen sowie eine Fachschule für Sozialpädagogik und eine Fachschule für Altenpflege untergebracht. Geprägt wird das Bild des 1400 Einwohner zählenden Dorfes, das heute ebenfalls Teil der Gemeinde Schwanau (www.schwanau.de) ist, durch eine Reihe historischer Gehöfte und Fachwerkhäuser. Weithin sichtbares Wahrzeichen ist die im Jahr 1783 fertiggestellte evangelische Pfarrkirche mit dem doppelten Schieferkuppelturm. Im Inneren des Gotteshauses sorgt eine wertvolle Orgel von Blasius Schaxel für den musikalischen Rahmen der Gottesdienste und bei Konzertveranstaltungen. Bekannt ist das Rieddorf Meißenheim (www.meissenheim.de) vor allem durch Friederike Brion. Die Jugendliebe von Johann Wolfgang von Goethe fand hier 1813 auf dem kleinen Friedhof an der Rückseite der evangelischen Auferstehungskirche ihre letzte Ruhestätte. Die Inschrift ihres Grabsteins lautet: »Ein Strahl der Dichtersonne fiel auf sie so reich, daß er Unsterblichkeit ihr lieh!« Rückblickend betrachtet lässt die Dichtersonne auch heute noch Meißenheim von der Liebe der aus dem Elsass stammenden Pfarrerstochter zu Goethe profitieren. Denn nicht wenige kommen hierher, um dem Grab einen Besuch abzustatten. Das gut 250 Jahre alte Gotteshaus im barocken Stil weist als Besonderheit eine Orgel des berühmten Straßburger Orgelbaumeisters Johann Andreas Silbermann auf. Derweil lädt der nördlich der Kleinstadt gelegene Baggersee dank seiner guten Wasserqualität und den Strandabschnitten zu einer Erholungspause ein – und dies nicht nur für müde Radlerbeine. Rund 720 Jahre jung, gehört das Dörfchen Dundenheim seit 1973 zur Gemeinde Neuried (www.neuried.de). Weniger als eine Handvoll Betriebe gehen heute noch der Landwirtschaft nach, wobei das Gros sich dem Tabakanbau verschrieben hat. Zu den Blickfängen des Straßendorfes gehören einige gut erhaltene Riedbauernhäuser, die teilweise bis zu 450 Jahre alt sind. Wie das benachbarte Dundenheim ist Müllen heute Teil von Neuried (www.neuried.de) und ebenso vorwiegend landwirtschaftich geprägt, auch wenn Tabakanbau und Milcherzeugung mittlerweile eher eine untergeordnete Rolle spielen. Einziger nennenswerter Blickfang ist die 1741 errichtete Pfarrkirche St. Ulrich. Strata regia. Bereits die alten Römer haben die alte Straße zwischen Kenzingen und Hecklingen benutzt. Im Mittelalter ist sie als »Strata regia«, königliche Straße, in verschiedenen Urkunden erwähnt. Gemäß einem historischen Atlas war diese Straße eine wichtige Handelsstraße, die von Basel nach Frankfurt führte und eine Länge von 337 Kilometern hatte. Der Weg ist nun wieder gesäumt von zahlreichen Feldern und Obstplantagen mit Kirsch-, Apfel- und Birnbäumen. Radeln in Baden-Württemberg. Baden-Württemberg verfügt über ein Radwegenetz von insgesamt 35751 Kilometern. Davon verlaufen insgesamt 4245 auf den sogenannten Landesradfernwegen. Zu den beliebtesten Radfernwegen des Bundeslandes zählen der Rhein-Radweg, der Rheintal-Weg sowie die Velo-Route Rhein.
Unterkunft
Rammersweier. Hotel Rammersweier Hof, Rosenstr. 13, Tel. 0781/32780, www.rammersweier-hof.de (3-Sterne-Haus, liegt zehn Radminuten von der Offenburger City); Zeltplatz & Strandbad am Gifizsee, Platanenallee 15–17, Tel. 0781/ 203 71 87, www.gifizsee.de. Ortenberg: Jugendherberge Schloss Ortenberg, Burgweg 21, Tel. 0781/31749, http://ortenberg.jugendherberge-bw.de (in einem Schloss)
Tourismusbüro
Offenburg: Stadtmarketing Offenburg, Fischmarkt 2, Tel. 0781/82 22 17, www.offenburg.de
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