Von Bruchsal nach Schwetzingen

Wenn man Bruchsal verlässt, wird man ehrwürdig vom Schloss und Schlosspark verabschiedet. Nach Kronau säumen je nach Jahreszeit blaue Kornblumen und rotwangige Äpfel den Weg, der schließlich mit dem Schloss von Schwetzingen ein prächtiges Etappenziel findet – allerdings nur für diejenigen, die sich den knapp zehn Kilometer langen Abstecher ins romantische Heidelberg schenken möchten.

Von Bruchsal nach St. Leon-Rot

Startpunkt der Tagesetappe ist an der Luisenstraße/Ecke Martin-Luther-Straße, direkt an der Lutherkirche. Wir folgen der Luisenstraße mit der Lutherkirche zur Rechten. Dann biegen wir links in die Bahnhofstraße und an der ersten Möglichkeit rechts in die Franz-Bläsi-Straße ab. Wir überqueren die Kaiserstraße und die Wilderichstraße geradeaus. Schließlich treffen wir auf den Eingang zum Schlosspark, durch den wir unseren Weg geradeaus fortsetzen. Rechts ist das prächtige Schloss zu sehen. Am Ende des Schlossparks fahren wir durch eine kleine Öffnung in der Mauer und biegen rechts ab in die Straße Am Schlossgarten, um dann an der ersten Möglichkeit links in die Asamstraße zu fahren. Wir überqueren die Zickstraße sowie die Balthasar-Neumann-Straße und folgen weiter dem Verlauf der Asamstraße. Nachdem wir linker Hand einen Kindergarten, das Wichern-Kinderhaus, passiert haben, biegen wir links ab und fahren den Radweg bergauf. Dieser verläuft nun ein Stück parallel zur Forster Straße, durch eine Leitplanke getrennt von der Fahrbahn. Wir überqueren den S-Bahn-Halt Bruchsal-Stegwiesen. Dann kommen wir an einen Kreisverkehr, überqueren die Stegwiesenstraße, halten uns rechts, um den Kreisverkehr noch mal zu überqueren, und dann geht es sofort links ab. Der Radweg verläuft weiter neben der Forster Straße – mit anderen Worten: Wir überqueren den Kreisverkehr geradeaus, wechseln lediglich die Radwegseite. Rechter Hand passieren wir die Straßenmeisterei Bruchsal und schon geht es wieder einen leichten Anstieg hinauf auf eine Brücke.

Die Straße, an der wir entlang Richtung Forst fahren, ist die K3526. Bald ist der Ortseingang von Forst erreicht. Nachdem wir das Ortseingangsschild von Forst passiert haben und auf einen Kreisverkehr treffen, biegen wir links ab. Hier ist kein Schild! Nun fahren wir auf dem Postweg durch ein Neubaugebiet. Dort, wo der Postweg auf ein T-Stück trifft, fahren wir rechts. An der nächsten Möglichkeit biegen wir links ab in die Goethestraße, kommen an eine Stoppstraße, den Burgweg, überqueren diesen geradeaus und fahren dann weiter entlang der Barbarastraße. Wir treffen auf die Zeiligstraße und überqueren diese ebenfalls geradeaus. Dann biegen wir an der zweiten Möglichkeit rechts in die Bernhardusstraße ab.

An der nächsten Ecke geht es links in die Kolpingstraße. Wir überqueren die Hambrücker Straße und fahren geradeaus weiter auf der Kronauer Allee. Links liegt ein kleines Einkaufszentrum mit verschiedenen Geschäften. Wir überqueren die Kinzigstraße und fahren weiter geradeaus auf der Kronauer Allee. Jetzt liegt links ein weiterer Supermarkt. Auch die Rheinstraße überqueren wir geradeaus, danch die Neckar-, Schwanen- sowie Isarstraße beziehungsweise den Birkenweg geradeaus, um weiter der Kronauer Allee zu folgen. Eine Jesusfigur am Kreuz steht nun am Wegesrand. Linker Hand liegt der Tier- und Vogelpark von Bruchsal, bevor wir auf einem asphaltierten Weg in ein Waldstück einfahren. Es geht weiter geradeaus, vorbei an einem großen Grillplatz. Nun treffen wir bald auf eine Landstraße, die wir geradeaus überqueren, um weiter über den asphaltierten Weg durch das Waldstück auf der schnurgeraden Straße zu fahren.

Für den einen ist der Weg durch den Wald sicher nur ein Weg durch den Wald – für den anderen vielleicht das längste schnurgerade Stück Weg, das er jemals gefahren ist. Wir passieren einen Baggersee zur Rechten. Wenn wir nun auf eine Straße treffen, die rechts abbiegt, fahren wir weiter geradeaus. Wenig später verläuft der Radweg wieder parallel zur Landstraße K3575, der Wald liegt hinter uns.

Wir radeln an einem Tennisplatz vorbei, der links liegt. An der Tennisanlage gibt es auch den Biergarten des KV Kronau, der Gästen offen steht. Wir treffen schließlich auf eine beampelte Kreuzung, die wir geradeaus überqueren. Wenn vor uns an der gegenüberliegenden Straßenecke ein kleines Einkaufszentrum mit vielen Geschäften erscheint, biegen wir links ab auf den Radweg und sofort wieder rechts auf den landwirtschaftlichen Nutzweg. Die Landstraße, die wir überquert haben, ist die L555. Die Straße gegenüber der Ampel ist die Kirrlacher Straße.

Wenn wir nach ca. 1,3 Kilometern auf eine Kreuzung treffen, biegen wir rechts ab und, etwa 150 Meter weiter, an der nächsten T-Kreuzung links. Wenn wir auf das umzäunte Gelände eines Baggersees treffen, fahren wir halb rechts auf den Radweg, der etwas unterhalb der Straße verläuft. Nach etwa 300 Metern wechseln wir vor dem Liaplan-Werk auf der rechten Seite auf den Radweg zur Straßenlinken, an der nächsten Kreuzung biegen wir rechts ab und fahren quasi durch die Seitenteile des Werks hindurch. Rechter Hand geht es am Kieswerk Kronau vorbei.

Nachdem wir den Baggersee passiert haben, fahren wir auf einem geschotterten landwirtschaftlichen Nutzweg in den Wald hinein. Wo der Weg sich gabelt, halten wir uns rechts. Nach einem kleinen Bogen fahren wir weiter am Baggersee entlang. Direkt neben der Radstrecke verlaufen nun auch die Förderbänder des Kieswerkes. Wenn sich der Weg gabelt, halten wir uns links und fahren auf der Schotterstraße in den Wald hinein, weg vom Baggersee. Wenn wir dann auf eine asphaltierte Straße treffen, biegen wir links ab. Direkt vor uns liegt ein Golfplatz. Es geht nun weiter auf einer asphaltierten, verkehrsarmen Straße entlang. Zur Rechten liegt der Golfplatz, der bei gutem Wetter reichlich bespielt wird.

Einen Kirchturm geradeaus im Blick, biegen wir links auf einen asphaltierten Weg ab und radeln auf ein Sportplatzgelände zu. Das Trainingsgelände gehört zum Förderstützpunkt Frauenfußball mit verschiedenen Rasenplätzen. Danach passieren wir das links liegende Stadion. Gut hörbar ist hier das Rauschen der Autobahn A5, die geradeaus in den Blick kommt. Wenn wir vor der Reithalle St. Leon auf ein T-Stück treffen, halten wir uns rechts. Wir unterqueren dann mithilfe einer Brücke die Autobahn. Die Straße, über die wir fahren, ist die Kronauer Straße. An deren Ende biegen wir rechts in die Roter Straße ab, nach 50 Metern vor der Fußgängerampel links in die kleine Marktstraße. Diese geht schließlich in die Leostraße über. An der Kirche fahren wir linksherum und folgen weiter dem Verlauf der Leostraße.

Von St. Leon-Rot nach Schwetzingen

Wenn die Straße schließlich links als St.-Franz-Antoni-Straße abknickt, fahren wir geradeaus in das als Sackgasse ausgeschilderte Stück, wo der Weg in einen asphaltierten, landwirtschaftlichen Nutzweg übergeht. An der ersten Weggabelung inmitten der Felder biegen wir links ab. Nach 300 Metern kommt die nächste Weggabelung, hier biegen wir rechts ab. Dort ist es auch zum St. Leoner See ausgeschildert. An der nächsten T-Kreuzung, nachdem wir die Parkplätze passiert haben, biegen wir erneut rechts ab und fahren am St. Leoner See vorbei. Unmittelbar vor dem Tor zum See geht es wieder nach links.

Im Wald folgen wir der abknickenden, asphaltierten Straße nach rechts (fahren also nicht geradeaus über den geschotterten Weg!). Es gabelt sich nun bald der Weg, wir nehmen den rechten Abzweig, ebenso wie beim nächsten T-Stück, um dann sofort links über eine Brücke zu fahren. An der kommenden Kreuzung fahren wir fast diagonal über die Straße rüber in die kleine Allee, den Heidelberger Weg. Achtung! Wir passieren eine viel befahrene Landstraße!

Die kleine Allee führt zum Friedhof, den wir dann auch links passieren. Danach gilt es, einen kleinen Anstieg zu meistern, um eine Brücke über die Landstraße zu nehmen. Der Weg führt uns nun geradeaus durch ein Waldstück auf einer asphaltierten Straße. Nach einem leichten Anstieg auf eine Brücke überqueren wir sodann die Autobahn A6, um schließlich weiter durch das Waldstück zu fahren. Der Radweg geht im Wald in eine breite Schotterpiste über. Es kommt schließlich eine Kreuzung im Wald – wir fahren weiter geradeaus. Wer möchte, kann hier links ins 4,8 Kilometer entfernt liegende Hockenheim abbiegen, wo an dieses Waldstück die berühmte Rennstrecke, der Hockenheimring, angrenzt.

Sobald wir auf eine weitere Kreuzung treffen, wo es rechts nach Wiesloch geht, fahren wir weiter geradeaus durch den Wald. Nach dem Wald kommen wir zu einem kleinen Parkplatz und fahren dort links auf dem Radweg die Brücke hinauf, um die Straße zu überqueren. Es gibt noch einen zweiten Weg, der etwas kürzer ist (7,3 km) und der hier ebenfalls ausgeschildert wird. Auf der anderen Seite der Brücke geht es nach einer kleinen Schussfahrt wieder durch den Wald geradeaus auf dem asphaltierten Weg.

An der nächsten Wegekreuzung fahren wir geradeaus über eine kleine Brücke hinüber und weiter geradeaus durch den Wald. Die nächste Kreuzung im Wald überqueren wir ebenfalls geradeaus, um den Weg durch den Wald fortzusetzen. Wenn wir wieder auf die Autobahn stoßen, verläuft die Straße ein Stück parallel zu dieser. Nach knapp 300 Metern macht die Straße einen Linksknick und entfernt sich von der Autobahn. Dann biegen wir an der ersten Möglichkeit rechts ab, um weiter auf dem Waldweg zu radeln. Bei einem Haus fahren wir durch eine Schranke und halten uns halb links, um dann wenig später wieder auf eine Straße zu treffen. Wir setzen unseren Weg weiter geradeaus fort, die Straße, auf die wir treffen, gehört zu einer rechts von uns liegenden Autobahnraststätte. Wer hier ein ungewöhnliches Erlebnis sucht, kann vielleicht mit dem Fahrrad zur Tankstelle vorfahren und Luft nachfüllen oder ein paar Stärkungen erwerben.

Nachdem wir die Raststätte passiert haben, biegen wir an der nächsten Möglichkeit links auf die asphaltierte Straße ab. Nach einem Gehöft geht es an der nächsten Kreuzung rechts ab und an der nächsten T-Kreuzung vor einer Reithalle des Reiterhofes Wöllner links. Nach gut zwei Kilometern erreichen wir wieder ein Wohngebiet. An der Stoppstraße überqueren wir den Hardtwaldring, um dann geradeaus in die Sandhäuser Straße zu fahren. Sie wird schließlich zur Mannheimer Straße, der wir folgen. An der abknickenden Vorfahrt fahren wir geradeaus, an der nächsten abknickenden Vorfahrt, die nach rechts geht, geradeaus weiter und folgen dem Verlauf der Mannheimer Straße. Schließlich treffen wir auf den S-Bahn-Halt Oftersheim und biegen dort links ab, um durch die Unterführung hindurch auf die andere Straßenseite zu gelangen. Am Ende der Unterführung treffen wir auf die Lessingstraße. Dort fahren wir rechts, dann sofort wieder links auf die Mannheimer Straße und setzen den Weg fort, bis Schwetzingen mit der Ortseinfahrt erreicht wird.

Wir fahren auf der Markgrafenstraße weiter geradeaus. Kurz bevor sie auf eine Kreuzung trifft, halten wir uns links. Wir fahren nun ein kleines Stück auf dem Radweg entgegen der Fahrtrichtung der Autos. Die Straße ist die Südtangente. Die nächste beampelte Kreuzung überqueren wir geradeaus. Nach der Ampel wechseln wir wieder auf die andere Straßenseite und biegen rechts ab in die Spielstraße, um unseren Weg weiter geradeaus fortzusetzen. An der Spielstraße gibt es auch eine öffentliche Toilettenanlage.
Wir kreuzen die Bismarckstraße und setzen unseren Weg weiter geradeaus fort. Die Straße heißt nun Friedrichstraße und ist eine Einbahnstraße. Wir treffen schließlich auf eine Ampel, die wir geradeaus überqueren. Dann stehen wir vor der Fußgängerzone, die ebenfalls die Mannheimer Straße ist, und fahren vor der Fußgängerzone links ab Richtung Schloss, das von hier aus auch schon gut zu sehen ist. An dieser Ecke lässt es sich außerdem nach Heidelberg abbiegen, das von hier aus in zehn Kilometern zu erreichen ist. Unsere Tagesetappe endet direkt vor dem Eingang zum Schloss, wo rechter Hand das Denkmal einer Spargelverkäuferin steht. Dieser Schlossplatz verfügt über eine Vielzahl von einladenden Restaurants mit Außengastronomie – was für ein perfekter Ausklang für einen erlebnisreichen Tag auf dem Rad!

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour37 km
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
StartortBruchsal
AusgangspunktBruchsal
EndpunktSchwetzingen.
TourencharakterImmer wieder führt die Route durch Wohngebiete, aber auch durch einen Wald ins nur bedingt reizvolle Kronau. Der Untergrund ist überwiegend asphaltiert. In Schwetzingen geht es an Verkehrstangenten entlang – ebenso wie beim Abstecher nach Heidelberg. 
Hinweise
Werkstätten: Schwetzingen: Bike and Fun Radshop, Karlsruher Str. 19, Tel. 06202/12 62 50.
Kronau: Zweirad La Venia, Am Einkaufszentrum 4, Tel. 07253/80 29 70, www.la-venia-kronau.de
MarkierungenRheintal-Weg (weißer Radfahrer auf grünem Grund mit Schriftzug »Rheintal-Weg«).
VerkehrsanbindungBahn: Bruchsal hat Anbindung an ICE, IC und Regionalzüge. Nach Schwetzingen fahren Regionalzüge.
Auto: Bruchsal erreicht man über die A5.
Parken: Ein Parkhaus gibt es in der Kaiserstr.

Schwetzingen ist über die A5, A6 bzw. A61 zu erreichen.
Parken: Zentrale Parkhäuser in der Wildemann- oder Marstallstr.
GastronomieSchwetzingen. Frankeneck, Friedrich-Ebert-Str. 36, Tel. 06202/715 30, www.frankeneck-sz.de (gutbürgerliche Küche); Lügebrückl, Hebelstr. 15, Tel. 06202/ 100 28, www.luegebrueckl-hotel-am-theater.de (gutbürgerlich); Schwetzinger Brauhaus zum Ritter, Schlossplatz 1, Tel. 06202/924, www.brauhaus-zum-ritter.de
Heidelberg: Villa Lounge, Hauptst. 187, Tel. 06221/433 28 67, www.cafevilla.de
Tipps
Spargeltour: Neben einem Rundgang durch das Schloss in Schwetzingen und den beeindruckenden Schlossgarten gibt es auch interessante thematische Führungen durch die Stadt selbst. Bei einem launigen Rundgang durch den historischen Stadtkern berichtet beispielsweise eine Spargelfrau allerlei Nützliches, Kurioses und Amüsantes rund um den Spargel, das »königliche Gemüse«. Aber auch an Wissenswertem über die Stadtgeschichte lässt es die Dame nicht mangeln. Termine: Stadtinformation Schwetzingen, Tel. 06202/94 58 75.
Informationen
In und um Bruchsal spielt der Spargel eine große Rolle. Die 43.000-Seelen-Gemeinde ist nicht nur eines der größten Anbaugebiete Deutschlands, sondern verfügt auch über den größten Spargelmarkt Europas. Und natürlich – wie könnte es anders sein – liegt Bruchsal auch an der Badischen Spargelstraße, die von Schwetzingen über Bruchsal nach Lichtenau-Scherzheim führt. Mindestens genauso bekannt ist die Stadt am westlichen Rand des Kraichgaus für das Bruchsaler Schloss. Der Barockbau wurde ab 1720 nach Plänen des kurfürstlichen Oberbaudirektors Anselm Franz Freiherr von Ritter zu Groenesteyn errichtet. Prunkstück des Schlosses ist das von Balthasar Neumann im 18. Jahrhundert entworfene Treppenhaus. Im Bruchsaler Schloss befinden sich heute zwei Museen. So ist im Museum der Stadt Bruchsal eine große Sammlung von Gobelins und kunsthandwerklichen Arbeiten ausgestellt. Derweil vermittelt das Deutsche Musikautomaten-Museum einen Überblick über die Möglichkeiten mechanischer Musikwiedergabe seit dem 18. Jahrhundert und zeigt mehr als 200 Orgeln, Klaviere und Spieldosen – darunter Raritäten wie einen selbstspielenden Flügel aus dem Besitz von Konrad Adenauer oder die für den Luxusdampfer »Titanic« vorgesehene Orgel. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt an der Saalbach, einem Nebenfluss des Rheins, zählt zudem die ebenfalls von Neumann erbaute barocke Peterskirche, die mittlerweile gut 250 Jahre alt ist. Ein wenig trostlos wirkt St. Leon-Rot bei der Durchfahrt. Wohl auch, weil die 12.500-Seelen-Gemeinde keine nennenswerten Attraktionen vorzuweisen hat. Das kleine Heimatmuseum spannt den Bogen von der Stein- bis zur Römerzeit, vom Mittelalter bis hin zur Wirtschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, als der Spargel- und Tabakanbau zu den wichtigsten Einnahmequellen der Bevölkerung zählte. Im Ortsteil Rot bildet die St.-Mauritius-Kirche einen Blickfang. Der 43 Meter hohe Turm des Gotteshauses stammt aus dem 15. Jahrhundert. Bei der bloßen Erwähnung des Namens Schwetzingen kommt nicht wenigen automatisch die ehemalige Sommerresidenz des Kurfürsten Karl Theodor in den Sinn. In der Tat ist das prächtige Schwetzinger Schloss stadtbildprägend. Zum Wahrzeichen der 21.500 Einwohner zählenden Kreisstadt gehört auch der weitläufige Schlossgarten, der sich von einem typischen Barockgarten nahe dem Hauptgebäude zum englischen Gartenstil in den Randbereichen hin erweitert. In der von Landschaftsarchitekt Friedrich Ludwig von Sckell im 18. Jahrhundert angelegten Grünanlage befinden sich neben der Orangerie mit dem Badhaus, dem Minerva-Tempel und dem Arionbrunnen zahlreiche Hingucker. Auch das sogenannte Rokokotheater von 1752, in dem sich seit 1952 alljährlich der Vorhang für die Schwetzinger Festspiele hebt, ist hier zu finden. Zu den schönsten Fleckchen in Schwetzingen muss zweifelsohne der prächtige Schlossplatz mit seinen zahlreichen gastronomischen Betrieben gerechnet werden. Markant sind sicherlich auch das 1821 nach Plänen von Jacob Friedrich Dyckerhoff errichtete Rathaus, die katholische Kirche St. Pankratius von 1707 sowie die evangelische Stadtkirche von 1756. Im Karl-Wörn-Haus befindet sich ein stadtgeschichtliches Museum, während das 1987 gegründete Xylon-Museum als ein Zentrum für bildende Kunst mit Schwerpunkt auf dem künstlerischen Hochdruck vornehmlich Wechselausstellungen aufstrebender und arrivierter Künstler präsentiert.
Unterkunft
Schwetzingen. Hotel zum Erbprinzen, Karlsruher Str. 1, Tel. 06202/932 70, www.hotelzumerbprinzen.de (am Schloss); Achat Comfort Hotel, Schälzigweg 1–3, Tel. 06202/20 60, www.achat-hotel.de
Tourismusbüro
Schwetzingen: Stadtinformation Schwetzingen, Dreikönigstr. 3, Tel. 06202/94 58 75, www.schwetzingen.de
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