Von Bad Muskau nach Guben

Überwiegend einsam auf dem durchgehend gut asphaltierten Neißedamm direkt am Flussufer entlang; nur in der Nähe der Orte oder Städte kurzzeitig auf Straßen oder speziellen Radwegen. Keine Steigungen. (Autor: Michael Hennemann)
65 km
330 m
4.00 h
Von Bad Muskau nach Forst: Falls der Fürst-Pückler-Park schon vor Beginn der Radtour erkundet wurde, am einfachsten vom Stadtzentrum weiter auf der Kirchstraße, die in die Berliner Straße übergeht. Dann rechts ab auf den Uferweg, der automatisch zu den beginnenden Radwegmarkierungen des Oder-Neiße-Radwegs führt. Der offizielle Routenverlauf führt von der Grenzbrücke in Bad Muskau durch den Fürst-Pückler-Park, ist aber nicht markiert. Vor der Brücke nach links in den Park und weiter auf dem zunächst asphaltierten Weg, der nach einigen Metern in einen Sandweg übergeht. In einem Bogen um das Alte Schloss und das Tropenhaus herum und anschließend am Neißeufer weiter. Am Ende des Fürst-Pückler-Parks ist ein kurzer, aber äußerst steiler Anstieg zu bewältigen. Oben geht es nach rechts weiter auf den Uferweg, wo auch die Markierungen wieder beginnen. Am Ende links und gleich wieder rechts abbiegen und weiter bis Köbeln. Hinter dem Ortsende ist auch die Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg erreicht. Auf gut asphaltiertem Weg durch Kiefernforst, vorbei am Ziegenhof in Pusack nach Zelz. Abstecher zum Muskauer Faltenbogen in Jerischke (hin und zurück 8 km): Bei Zelz der Straße ins Landesinnere folgen. Nach etwa 4 km wird der Ort Jerischke mit dem Info-Zentrum Muskauer Faltenbogen erreicht. Auf dem gleichen Weg zur Hauptroute zurück. Nun immer auf dem Neißedeich entlang geradeaus. Unter der Autobahnbrücke der A 15 hindurch und weiter auf dem Deich bis Klein Bademeusel. Im Ort über Kopfsteinpflaster und nach rechts zurück zum asphaltierten Deich. Auf diesem über Groß Bademeusel nach Forst. Der sorbische Name von Bad Muskau (1) lautet Mužakow, abgeleitet von »mužak«, was »wilder Mann« bedeutet, der bis heute im Stadtwappen als ein von einem Blätterkranz umrankter Krieger mit goldenem Schwert präsent geblieben ist. Im 16. Jh. siedelten sich Papiermacher und Töpfer in Muskau an, im 18. Jh. erwähnt die Stadtchronik auch Tuch-, Schuh- und Glasmacher. Eine Industriestadt war Muskau aber nie. Vielmehr wurde die Wirtschaft vom Kurbetrieb und Fremdenverkehr bestimmt. 1823 führte eine Kalziumsulfat-Quelle zur Eröffnung des Hermannsbades für Rheumakuren und seit 1961 darf sich die Stadt »Bad« nennen. Hauptattraktion und stärkster Besuchermagnet aber ist der zu Beginn des 19. Jh. angelegte und nach seinem Schöpfer benannte Fürst-Pückler-Landschaftspark. Nach dem Tod seines Vaters erbte Hermann Ludwig Heinrich von Pückler (1785–1871) die Standesherrschaft Muskau. Auf einer Englandreise entdeckte Pückler seine Liebe zur unauffällig gebändigten Natur des Landschaftsparks nach englischem Vorbild. Im Frühjahr 1817 begann er auf dem Familiensitz unzählige Bäume und Sträucher zu pflanzen, Wiesen zu entwässern und die Neiße umzuleiten. Er schreckte nicht einmal davor zurück, ein ganzes Dorf umzusiedeln, damit der Park seinen Vorstellungen entsprach. Zwar war der Lebemann Pückler den Umgang mit Schuldscheinen gewohnt, doch brachte ihn der Park noch näher an den Rand des Ruins als seine sonstigen Eskapaden, und selbst das Vermögen der eigens zur Verwirklichung seiner Park-Pläne geheirateten Reichsgräfin Lucie von Pappenheim war schnell ausgegeben. Seine Frau Lucie, die seine Leidenschaft für den Landschaftspark teilte, willigte in eine Scheidung ein und Pückler reiste für drei Jahre nach England. Anstatt mit einer neuen Ehefrau mit üppiger Mitgift kehrte er aber mit einem Koffer voller Reiseberichte zurück, die Goethe als »Briefe eines Verstorbenen« veröffentlichte. Als die finanziellen Probleme 1845 schließlich überhand nahmen, verkaufte Pückler die Standesherrschaft Muskau. Offensichtlich scheint er aber wenig aus seiner Finanzmisere gelernt zu haben, denn kaum hatte er sich auf sein Erbschloss Branitz bei Cottbus zurückgezogen, begann er sofort den Erlös aus dem Verkauf von Muskau auszugeben, um Schloss Branitz umbauen und darum herum erneut einen Landschaftspark nach englischem Vorbild anlegen zu lassen. Nach seinem Tod 1871 wurde Fürst Pückler in der Seepyramide im Park Branitz beigesetzt. Der Fürst-Pückler-Landschaftspark in Bad Muskau erstreckt sich heute zu beiden Seiten der Neiße, wurde 2004 in die Liste des UNESCO-Kulturerbes aufgenommen und ist mit insgesamt 800 Hektar einer der größten Landschaftsparks in Europa. Durch vielfältige Erdarbeiten und Anpflanzungen wurde das Neißetal in eine Parklandschaft verwandelt. Auf deutscher Seite liegt der Schlosspark mit einigen sehenswerten Gebäuden. Dazu zählen das Alte Schloss, das auf einer Burg des Deutschritterordens aus dem 14. Jh. gründet, das Neue Schloss (ein 1520–1530 unter Leitung eines italienischen Architekten gebautes Neorenaissancegebäude und Geburtsort von Hermann Fürst von Pückler), die Orangerie (ursprünglich ein Brauhaus, das 1844 umgebaut wurde, um dort die Orangenbäume, die im Sommer das Schloss zierten, unterzubringen) und das Tropenhaus, das gleichzeitig als Ausstellung für nicht heimische Gewächse sowie als Zuchtbetrieb für die Beetpflanzen des Parks dient. Der flächenmäßig größte Teil (etwa zwei Drittel) liegt am polnischen Neißeufer. Hinter Bad Muskau erreicht man zuerst das Örtchen Köbeln und wenig später die Landesgrenze zu Brandenburg. Auf dem folgenden Abschnitt führt der Oder-Neiße-Radweg nun durch die Niederlausitz. Im nächsten ruhigen Waldstück lädt der Ziegenhof Pusack (2) zu einer Rast ein. Neben einer Hofbesichtigung werden auch Käseteller mit verschiedenen Sorten aus eigener Herstellung gereicht. Für geologisch Interessierte bietet sich in Zelz der Abstecher zum Info-Zentrum Muskauer Faltenbogen (www.muskauer-faltenbogen.de) an. Wie eine überdimensionale Planierraupe schoben die Gletscher der Elster-Eiszeit vor 450 000 Jahren am heutigen Dreiländereck von Brandenburg, Sachsen und Polen eine Stauchendmoräne auf, die etwa 40 km lang ist und sich als 3–4 km breites Hufeisen von Mattendorf im Norden über Döbern, den Raum Weißwasser bis ins polnische Leknica erstreckt. Die höchste Erhebung ist der Hohe Berg bei Döbern (183 m). Durch die Gletscher wurde der Untergrund gefaltet, gestaucht und zerrissen, sodass zuvor waagerecht liegende Erdschichten anschließend bis an die Oberfläche reichten. Seit 1843 wurde die oberflächennahe Braunkohle abgebaut. Mit dem Ende des Tagebaus in den 1960er-Jahren stieg der Grundwasserspiegel an und es entstand die heutige Seenlandschaft. Der Muskauer Faltenbogen ist ein in seiner Größe einmaliges Zeugnis der Erdgeschichte und wurde zum Geopark erklärt. Der Weiterweg nach Forst (Bhf.) (3) verläuft überwiegend auf dem Neißedeich. Von Forst nach Guben: Hinter dem Ostdeutschen Rosengarten in Forst nach rechts in die Paul-Högelheimer-Straße und am Neißeufer links. Der Radweg mündet in den Kegeldamm und führt am Ortsende von Forst wieder auf den Neißedamm. Über Sacro geht es nach Briesnig, dort in einem großen Bogen landeinwärts und dann parallel zur B 112 auf dem ehemaligen Bahndamm einer stillgelegten Eisenbahnstrecke weiter nach Grießen. Vorbei am technischen Denkmal des Wasserkraftwerks. Abstecher in den eigentlichen Ort Grießen (hin und zurück knapp 2 km): Vor dem Wasserkraftwerk am Ende des Bahndammes nicht nach rechts abbiegen sondern nach links auf die Bahnhofsstraße. Auf dem gleichen Weg zurück. Auf der Hauptroute vom Wasserkraftwerk weiter entlang des Wassergrabens zurück zur Neiße und nach Groß Gastrose. Auf dem Radweg an der Landstraße entlang nach Guben, von dem als Erstes der Turm des Alten Rathaus und die gelben Häuserfassaden der polnischen Schwesterstadt Gubin.zu sehen sind. Den Neißedeich noch vor dem Grenzübergang nach links verlassen und auf dem Egelneißedamm zur Frankfurter Straße im Zentrum von Guben. Die Kleinstadt Forst (Bhf.) (3) wurde im 12. Jh. gegründet und seit dem 15. Jh spielte das Tuchmachergewerbe eine bedeutende Rolle im Wirtschaftsleben der Stadt. 1744 entstand die erste Tuch- und Leinenmanufaktur, in den 1930er-Jahren ratterten dann etwa 4500 mechanische Webstühle in der Stadt. Berühmt und reich wurde in den 20er-Jahren des vorletzten Jahrhunderts der Tuchmachermeister Carl August Groeschke, der hier Buckskins, ein vormals nur in England produziertes Tuch, herstellte und es weltweit exportierte. Das Brandenburgische Textilmuseum (A) (Sorauer Str. 37, Tel. 03562/973 56; Di–Do 10–17 Uhr, Fr–So 14–17 Uhr) ist in einer stillgelegten, denkmalgeschützten Tuchfabrik untergebracht und zeigt auf einem kompletten Satz historischer Maschinen den Weg vom Faserrohstoff bis zum fertigen Tuch. Der 15 Hektar große Ostdeutsche Rosengarten (B) (Wehrinselstr. 43, Tel. 03562/75 48; Mai–Okt. 8–20 Uhr, Nov.–April 9–17 Uhr), gelegen im Südosten der Stadt zwischen Lausitzer Neiße und Bundesstraße, entstand von 1910 bis 1913 anlässlich des 25-jährigen Krönungsjubiläums von Kaiser Wilhelm II.. Die Rosen- und Gartenbauausstellung auf zwei Flussinseln präsentiert über 400 Rosensorten auf 40 000 Rosenstöcken und hält einige kuriose Superlative wie die kleinste Rose der Welt oder ungewöhnliche Farben wie grüne und schwarze Rosen bereit. Neben den Rosen sorgen weitläufige Rasenflächen, ein alter Baumbestand und Rhododendrenhaine für eine angenehme Atmosphäre in dieser Parkanlage und laden zu einem Spaziergang ein. Einen guten Ausblick über die Stadt und ihr Wahrzeichen, den Wasserturm (C), bietet der 56 Meter hohe Turm der Stadtkirche St. Nikolai (D). Die Dorfkirche von Sacro (4) wurde um 1500 erbaut, und zwar offensichtlich auf den Grundmauern eines älteren Bauwerkes. Bis zu einer Höhe von drei Metern besteht das Mauerwerk aus Feldsteinen, darüber ließ der Baumeister Backstein verwenden. Zeugnisse des dörflichen Alltags zeigt das Dorfmuseum (Dorfstr. 4, Tel. 03562/66 20 53; März–Nov. So 14–17 Uhr und nach telefonischer Voreinbarung). Die nächsten Stationen der Tour sind zunächst Briesnig, dann Grießen. Letzteres liegt auf einer etwa 30 bis 40 Meter hohen eiszeitlichen Endmoräne und wartet mit einem technischen Denkmal auf, dem Wasserkraftwerk Grießen (5) (Tel. 035696/292; Besichtigung nach Vereinbarung). Kraftwerksgebäude und Kanäle entstanden von 1927 bis 1929. Um den für den Betrieb erforderlichen Wasserstand von etwa 3,50 Meter zu erreichen, wurde der natürliche Flusslauf der Neiße durch einen Kanal erheblich verkürzt. Durch die auf die Energiegewinnung in Braunkohlekraftwerken fixierte Energiepolitik der DDR wurde das Wasserkraftwerk im Jahre 1976 stillgelegt und demontiert. Auf Eigeninitiative des neuen Besitzers wurde das Wasserkraftwerk 1992 restauriert, und ein Jahr später ging die neu installierte Turbine erstmals in Betrieb. Der so gewonnene Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und versorgt die Orte Grießen und Groß Gastrose. Im Rahmen einer Besichtigung kann auch der Turm bestiegen werden, der einen herrlichen Rundblick über die umliegende Gegend bietet. Ein kleines Café (So 15–17 Uhr) und im Sommer ein Biergarten laden zu einer Pause ein. Der Abstecher in den eigentlichen Ort Grießen führt auf einen kleinen Hügel, auf dem eine Wehrkirche mit hölzernem Turm wacht. Sie wurde vor über 700 Jahren aus Feldsteinen gebaut und ist die älteste Kirche der Gubener Region. Weiter geht es auf dem Radweg entlang einer ruhigen Landstraße in die Hutstadt Guben (Bhf.) (6) und dort ins Stadtzentrum.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour65 km
Höhenunterschied330 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBad Muskau
EndpunktGuben
TourencharakterHinter Köbeln verläuft die Landesgrenze zwischen Sachsen und Brandenburg und der Oder-Neiße-Radweg erreicht die Niederlausitz. Diese sonnenreichste Region Brandenburgs wird geprägt durch die Flussauen von Spree und Neiße, Heidelandschaften, Seen und Waldgebiete.
Beste Jahreszeit
MarkierungenRadwegweiser mit Oder-Neiße-Logo.
VerkehrsanbindungBahnverbindung Kein DB-Bhf. in Bad Muskau; nächster Bhf. ist Weißwasser (siehe Tour 4) bzw. Forst (Lausitz) mit regelmäßiger Verbindung nach Cottbus. Anreise mit dem Auto A 15 Lübbenau–Forst, Ausfahrt 7 (Forst); auf B 115 weiter bis Bad Muskau; kostenpflichtiger Parkplatz am Fürst-Pückler-Park. Rückfahrt Per Bahn nicht praktikabel, da kein DB-Bhf. in Bad Muskau; Guben liegt an der Bahnstrecke Frankfurt/Oder–Cottbus.
Tipps
Essen und Trinken unterwegs: Ein breites gastronomisches Angebot erwartet den hungrigen und durstigen Radler in Bad Muskau, Forst und Guben. Des Weiteren empfehlenswert: Köbeln: Radler-Rast. Pusack: Ziegenhof. Zelz: Imbiss »Zum Alten Zollhaus«. Grießen: Gaststätte Sonnenhof (im Ort, nicht direkt am Radweg); im Sommer Biergarten am Wasserkraftwerk.
Verleih
Bad Muskau: Fahrradgeschäft und -verleih Peter Nowak, Schmelzstr. 29, Tel. 035771/604 60. Forst: Zweirad-Fachhandel Peter Schulz, Inselstr. 13, Tel. 03562/75 96 (auch Verleih). Guben: Radsporthaus Guben, Am Wasserwerk 3, Tel. 03561/666 41; Zweirad-Center Lieske, Berliner Str. 23 a, Tel. 03561/21 51 Bad Muskau: Hotel und Gasthof »Am Schlossbrunnen«, Köbelner Str. 68, Tel. 035771/52 30; Fahrradverleih Peter Nowak (siehe Werkstätten). Guben: siehe Werkstätten.
Informationen
Sorben in der Lausitz: Zweisprachige Ortsschilder und Beschriftungen an öffentlichen Gebäuden im Nordosten Sachsens künden von den Sorben, einer von drei anerkannten Minderheiten in Deutschland (die beiden anderen sind die Südschleswiger und die Friesen). Die heute in der Lausitz (der Name ist abgeleitet von der sorbischen Bezeichnung »Luzica« = »Sumpfniederung«) lebenden Sorben sind die Nachfahren westslawischer Stämme, die im frühen Mittelalter das Gebiet zwischen Ostsee und Erzgebirge besiedelten. Im 8. und 9. Jh. gerieten sie zunehmend in Abhängigkeit vom fränkischen Reich und wurden schließlich eingegliedert. Damit ging eine über 700-jährige Periode der kulturellen Eigenständigkeit zwischen Elbe und Saale mehr oder weniger gewaltsam zu Ende. Schätzungen zufolge leben heute zwischen 20 000 und 60 000 Sorben zu beiden Seiten der Spree in Brandenburg und Sachsen. Um genau zu sein: Bautzen in Sachsen ist das Zentrum der überwiegend katholischen Oberlausitzer Sorben, deren Sprache eher dem Tschechischen ähnelt und die etwa zwei Drittel der Sorben ausmachen. In Brandenburg lebt rund um Cottbus der zahlenmäßig kleinere Teil der mehrheitlich protestantischen Niedersorben, deren Sprache eher mit dem Polnischen verwandt ist. Die Sorben machen aber nicht nur durch die zweisprachigen Ortsschilder auf sich aufmerksam, sondern haben eine eigenständige Lebensweise mit Bräuchen wie der Vogelhochzeit am 25. Januar, an der die Kinder Teller aufs Fensterbrett stellen, die mit Nüssen und Süßem gefüllt werden, oder dem traditionellen Osterreiten am Ostersonntag mit geschmückten Pferden. Besonders auffällig ist die bunte sorbische Tracht, die von wenigen älteren Frauen noch täglich, von jüngeren allenfalls zu bedeutenden Feiertagen wie Fronleichnam getragen wird. Rosengartenfesttage in ForstJedes Jahr finden am letzten Juni-Wochende in Forst die Rosengartenfesttage im Ostdeutschen Rosengarten statt. Höhepunkt ist die Schnittrosenschau, bei der Floristen der Region liebevoll gestaltete Blumenarrangements zu einem jährlich wechselnden Thema präsentieren. Die Nacht der tausend Lichter, bei der der Park romantisch illuminiert wird, wird von einem Höhenfeuerwerk gekrönt und viele Künstler begeistern das Publikum mit Show, Musik und Tanz bis in die Morgenstunden.
Unterkunft
Köbeln: Glockenhof, Tel. 035771/504 25 (Zimmer, Heuhotel und Camping). Forst: Hotel Haufe, Cottbuser Str. 123, Tel. 03562/28 44 (komfortable Zimmer, zentrale Lage, Fahrradgarage, DZ ab 55 €). Atterwasch: Campingplatz Deulowitzer See, Am See 2 (zwischen Forst und Guben nahe Radweg). Guben: Landgasthof Waldow, Sembtener Str. 20, Tel. 03561/40 60 (idyllischer Landgasthof am Stadtrand, DZ ab 50 €); Berghotel, Neuzeller Str. 10, Tel. 03561/68 51 30 (DZ ab 57 €); Camping am Kiessee Bresinchen, Coschener Str. 18, Tel. 03561/68 68 33 (nördlich von Guben an einem Badesee direkt am Radweg).
Tourismusbüro
Tourismusverband Niederlausitz, Galerie am Schloss, Steindamm 22, 01968 Senftenberg, Tel. 03573/8 77 20 00, www.niederlausitz.de

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